Schlagwort: Tod

Ein Sommer mit Montaigne

»Lebe den Moment! Sei gesellig! Arbeite nicht zu viel! Auf in die Natur!« Solche Aufforderungen hört man gerne. Vor allem, wenn sie von einem der klügsten Köpfe Frankreichs stammen: von Michel de Montaigne. Mit großer Klugheit und Leidenschaft erklärt Antoine Compagnon, was Montaigne uns auch heute, in einer Welt der Höchstleistung und Dauervernetzung, noch über große Lebensthemen wie Liebe, Freundschaft und Einsamkeit, Redlichkeit, den guten Schlaf und den Tod sagen kann.

„Ein Glücksfall.“

Der Literaturwissenschaftler Antoine Compagnon, Jahrgang 1950, lehrt am Collège de France in Paris und an der Columbia University in New York. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Bücher geschrieben und ist bekannt für seine mitreißenden Vorlesungen.

Der Krieg vor dem Krieg

10.000 verkaufte Exemplare »Lückenpresse«
100.000 Views seines Gesprächs auf KenFM

„Klug, fundiert, differenziert und provokant belegt er, dass es kaum noch möglich ist zu unterscheiden: Wann enden militärische Provokationen? Wann beginnt ein Krieg? Nachvollziehbar zeigt der Publizist auf, dass die Grenzlinien zwischen Kriegshandlungen und Friedenszuständen fließend geworden sind.“
BFS-Trendinfo

„Handelskriege, Cyberkriege – in allen Lebensbereichen werden wir auf Auseinandersetzungen vorbereitet.“
WDR3

„Ulrich Teusch ist ein hervorragendes, aufschlussreiches Werk gelungen, dicht wie gekonnt geschrieben, wie ein hochspannender Politthriller, mit dem Unterschied, dass es ein Sachbuch ist, das die zuverlässigen Quellen an wichtigen Stellen immer parat hat.“
Lovelybooks

Ulrich Teusch, Prof. Dr., lebt als freier Publizist in Edermünde bei Kassel. Er schreibt Sachbücher und ist Hörfunkautor. Für sein SWR-Feature „Nicht schwindelfrei – Über Lügen in der Politik“ erhielt er 2013 den Roman- Herzog-Medienpreis. Im Dezember 2015 lief dann sein viel beachtetes Feature im SWR mit dem Titel „Vertrauen ist gut … Die Medien und ihre Kritiker“. Bücher zuletzt: „Die Katastrophengesellschaft: Warum wir aus Schaden nicht klug werden“ und „Jenny Marx – die rote Baronesse“.

Der betrogene Patient

Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach über 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.

Die wichtigste Botschaft des Buches ist, dass wir wieder selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen müssen, denn die Schulmedizin hat sich verlaufen, es sich bequem gemacht im Gesundheitssystem, das ich eher als Krankheitssystem bezeichnen würde. … Was Herr Dr. Reuther schreibt, ist nicht polemisch. Er belegt jede seiner Behauptungen mit Quellenangaben aus evidenzbasierten Studien. Allein für dieses Quellenstudium würde er schon einen Preis verdient haben. … Dieses großartige Buch wird Ihnen manche Fehlentscheidung und viel Leid ersparen. Deshalb ist es buchstäblich jeden Cent wert.“ heilpraktiker-berufs-bund.de 20.12.2018.

Dr. med. Gerd Reuther, Jahrgang 1959, ist Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie. Als diagnostischer und interventioneller Radiologe ist er ein Vertreter der letzten fächerübergreifenden Disziplin in einem subspezialisierten Gewerbe. Er blickt auf 30 Berufsjahre zurück, in denen er leitende Positionen in drei verschiedenen Kliniken innehatte. Sein erstes Buch Der betrogene Patient ist ein Spiegel-Bestseller.