Schlagwort: Psychologie

Der Psychopath in mir

“Ich habe das Gehirn eines Serienmörders”. Die genetische Veranlagung, nicht das soziale Umfeld prägt den Charakter eines Menschen – so die Überzeugung des Neurowissenschaftlers
James Fallon. Im Rahmen einer Alzheimer-Studie entdeckt er jedoch unter den anonymisierten Hirnscans einen Scan, der die typischen Strukturen eines Serienkiller-Hirns aufweist. Noch größer wird der Schock, als er feststellt: Es handelt sich um sein eigenes Gehirn! Nun muss er seine These komplett hinterfragen: Anscheinend hat er die Anlagen eines Psychopathen, z.B. fehlende Empathie oder die Neigung zu Gewalttätigkeit. Aber seine Familie, Freunde und die von seiner Mutter ahnungsvoll dicht verplante Freizeit haben ihn offenbar davor bewahrt, dass seine dunkle Seite zum Ausbruch kommt. Diese Erkenntnis stellt nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch die komplette Wissenschaft auf den Kopf.

James Fallon, geb. 1947, ist preisgekrönter Neurowissenschaftler und seit 35 Jahren Professor für Psychiatrie an der University of California. Sein Spezialgebiet sind die Gehirnstrukturen von Serienmördern. Mit seinem Unternehmen “NeuroRepair” erreichte er einen entscheidenden Durchbruch in der Stammzellenforschung. Er ist seit 45 Jahren verheiratet und hat drei Kinder.

Wider den Gehorsam

Wer den Mut zum Ungehorsam hat, der entzieht sich nicht nur vermeintlichen Autoritäten, sondern nimmt die Menschen lebendig und mitfühlend wahr. Wie sehr die Kultur des Gehorsams entmenschlichen kann und welche Wege aus dem Kreislauf der Unterordnung führen, zeigt Arno Gruen: ein befreiendes Plädoyer für mehr Mitmenschlichkeit.

Lange bevor wir sprechen können und sich unser Denken organisiert, müssen wir lernen, gehorsam zu sein und unsere Gefühle zu unterdrücken. In allen Lebensbereichen erzwingt unsere Zivilisation einen reflexartigen Gehorsam. Zugleich belohnt sie ein Gruppendenken, das ein selbstbestimmtes, freies Denken unmöglich macht. Scharfsinnig entlarvt der bedeutende Psychoanalytiker Arno Gruen die Pathologie der freiwilligen Knechtschaft: Wir selbst halten uns nicht für gehorsam und erkennen nicht, dass die Idealisierung des Unterdrückers ihm Macht über uns verleiht. Es ist höchste Zeit, gegen die Kultur des verschwiegenen Gehorsams zu revoltieren: Nur so können wir die Demokratie stärken und besser miteinander leben.

Das gespaltene Land

Die Menschen in Deutschland haben Angst vor einer Spaltung der Gesellschaft. Über 80 Prozent der Bevölkerung machen sich sehr große bzw. große Sorgen, dass die gesellschaftlichen Gruppen weiter auseinander driften. Auch bei der Frage, was die Gründe dafür sind, setzt sich die Spaltung fort. Der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz macht in seinem neuen Buch eine zu geringe innerseelische Verankerung der Demokratie dafür verantwortlich. Dass Spaltung und nicht eine reife Form der Auseinandersetzung die politische Bühne prägt, erklärt er aus der tiefen Selbst-Entfremdung großer Teile der west wie der ostdeutschen Bevölkerung. Den neuen Rechtsruck hingegen hält Maaz nicht für die eigentliche Krankheit unserer Gesellschaft. Vielmehr sieht er in ihm das Symptom einer Spaltung, die tiefer reicht als die herkömmlichen Gegensätze von links und rechts, fortschrittlich und reaktionär, Ost und West, Traditionalismus und Globalismus. Wer etwas gegen die Vertiefung der Spaltung unternehmen will, darf sich nicht auf eine der beiden Seiten schlagen, sondern muss die darin zum Ausdruck kommende Psychodynamik untersuchen und verändern.

Hans-Joachim Maaz, Bestsellerautor und seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle. Er ist ein gefragter Analytiker insbesondere der gesellschaftlichen Befindlichkeit in Ostdeutschland.

Die Liebesfalle

Für eine glückliche Partnerschaft

Hans-Joachim Maaz, der Autor des Bestsellers ›Der Lilith-Komplex‹, stellt hier die Frage: Wie können wir den Gefühlsstau in unseren Beziehungen auflösen und zu einer neuen, durch Ehrlichkeit und Offenheit geprägten Beziehungskultur finden? Liebe, das bedeutet oft nicht nur Leidenschaft und gute Gefühle, sondern auch Verstrickung und tiefe Enttäuschung aufgrund unerfüllt bleibender Erwartungen. Die Liebesfalle schnappt immer dann zu, wenn der Partner oder die Partnerin dazu benutzt wird, erlittenes Leid abzureagieren, und so die Beziehung die Folgen vorhandener Störungen verstärkt.

Hans-Joachim Maaz, seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war lange Zeit Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle.

Mein Körper, mein Trauma, mein Ich

Ein erlittenes Trauma, das nicht geheilt wurde, lebt im Körper weiter und äußert sich durch Schmerzen, Entzündungen oder Krankheiten. In jedem Körpersymptom steckt also ein Stück Lebensgeschichte. Durch das von Franz Ruppert entwickelte Verfahren »Aufstellen des Anliegens« können Traumata rekonstruiert und aufgelöst werden, gleichzeitig werden die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. 25 Autoren-Beiträge verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Körpersignalen, Psyche und Trauma am Beispiel von Kopfschmerzen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herz- und Kreislauf- sowie Hauterkrankungen, Krebs und Schlafstörungen. Ausführliche Eingangskapitel von Franz Ruppert und Harald Banzhaf führen in die Aufstellungsmethode ein und zeigen, wie ganzheitliche Heilung möglich wird.

Dr. Franz Ruppert, geboren 1957, ist Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und approbierter Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis. Er leitet weltweit Weiterbildungen und Seminare und ist als psychotherapeutischer Supervisor tätig. Autor zahlreicher Bücher über Psychotraumata und ihre Folgen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt sind.

Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?

Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann.

Franz Ruppert, der durch zahlreiche psychotherapeutische Publikationen als Trauma-Spezialist ausgewiesen ist, konzentriert sich in diesem Buch auf einen Aspekt, der in den Trauma-Debatten oft zu kurz kommt: Es ist die Täter-Opfer-Dynamik, die zu einer Endlosschleife der seelischen Verletzungen führt. Eltern, die als Kinder nicht gewollt und nicht vor Gewalt geschützt wurden, werden meist selbst zu Tätern an ihren eigenen Kindern und reinszenieren unbewusst ihre eigenen Erlebnisse. Ganze Gesellschaften können auf diese Weise trauma-assoziiert sein und offen oder verdeckt Gewalt ausüben. Das Buch zeigt in typischen Fallbeispielen, wie ein Ausstieg aus dieser Abwärtsspirale gelingen kann. Ein Neuanfang wird möglich, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, sich ehrlich mit dem eigenen Opfer- wie Tätersein auseinanderzusetzen.

Franz Ruppert, Prof. Dr., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, ist Professor an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig. Er leitet im In- und Ausland Seminare mit der von ihm entwickelten Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) und der daraus abgeleiteten Anliegen- Methode; zahlreiche Fachveröffentlichungen, die in viele Sprachen übersetzt sind.

Die Seele des Menschen

Mit Erich Fromm den Menschen verstehen

Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen … oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

 

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.

Selbst ist der Mensch

Antonio Damasio ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler unserer Zeit. In seinem neuesten Werk widmet er sich einer Frage, die Neurologen, Philosophen und Psychologen seit Jahrhunderten rätseln lässt: Wie entsteht Bewusstsein? Basierend auf seiner jahrelangen Forschung erklärt Damasio, wie Körper und Geist einander bedingen. Dabei zeichnet er den langen Weg nach, der den Menschen zu einem selbst-bewussten Wesen machte und ihn Sprache, Kreativität und Moral entwickeln ließ.

Vom klugen Umgang mit Gefühlen

Kontrolle zu haben, ist ein Urbedürfnis des Menschen. Nur so kann er sich sicher fühlen. Die Kontrolle über Gefühle oder sein Verhalten zu verlieren, ist unangenehm. Manchen Menschen „passiert“ es häufiger als anderen, etwa beim Grübeln in Form von endlosen Gedankenschleifen oder wenn Menschen von unrealistischen Ängsten geplagt werden. Auch bei Wut und Ärger kann man leicht die Beherrschung verlieren, was zur Belastung von Beziehungen führt. Heinz-Peter Röhr zeigt in diesem Praxisbuch: Der intelligente Umgang mit Gefühlen ist für unser Lebensglück wichtiger als ein hoher IQ. Er erklärt, was Kontrollverlust ist, wie es dazu kommt und welche Strategien es dagegen gibt. Einfache Übungen ermöglichen es, typische, im Gehirn verankerte Fehlreaktionen zu erkennen und destruktive innere Muster aufzulösen. Ein Buch, das hilft, wieder mehr Balance und Gelassenheit ins Leben zu bekommen.

Vom Glück, sich selbst zu lieben

Viele Menschen meinen, durch Wohlstand, Leistung und Erfolg glücklich zu werden. Doch häufig klagen gerade jene, die nur für diese Form äußeren Glücks leben, über ein Gefühl innerer Leere. Viele von ihnen geraten in Beziehungskrisen, leiden unter Ängsten oder werden depressiv. Andere flüchten sich in die Arbeit oder greifen zu Suchtmitteln. Anhand des Märchens »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« zeigt Heinz-Peter Röhr, wie Ängste, mangelnde Selbstliebe sowie innere Blockaden unser seelisches Wachstum und damit unser wahres Lebensglück verhindern. Gelingt es jedoch, das innere negative Selbstbild zu erkennen, kann es durch ein positives ersetzt werden. Ein ganz anderes, neues Lebensgefühl entsteht.

Borderline bewältigen

Menschen, die in früher Kindheit massiv abgelehnt wurden, entwickeln oft eine Borderline-Störung: Ihr Leben ist gespalten. Alles ist entweder schwarz oder weiß, gut oder böse – es gibt eine Zwischentöne. Die Betroffenen verlieren sich im inneren Chaos, ihr aggressives Verhalten zerstört ihre Beziehungen. Anhand des Grimm’schen Märchens »Hans mein Igel« beschreibt Heinz Peter Röhr die wichtigsten Merkmale der Borderline-Störung und zeigt, wie diese psychische Krankheit bewältigt werden kann.

Die Kunst, sich wertzuschätzen

Ich bin ein Versager!“ oder „Das verdiene ich gar nicht!“ – fast jeder kennt Denkmuster wie diese, die allzu oft das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen. Sich selbst zu akzeptieren ist jedoch eine wesentliche Quelle von Zufriedenheit und Lebensglück. Wie kann man effektiv sein Selbstwertgefühl verbessern? Heinz-Peter Röhr zeigt, wie die von ihm entwickelte neue Methode der Selbstwertanalyse ermöglicht, die Ursache psychischer Probleme zu erkennen und zu beseitigen. E in Buch, das hilft, Selbstliebe zu entwickeln und zu einem gelingenden Leben zu finden.

Erholung beginnt im Kopf

Stress, Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit und Ängste können mit Alpha-Relaxing schnell und effizient aufgelöst werden. Diese Entspannungsmethode kann selbstständig angewandt oder unter therapeutischer Anleitung erlernt werden. Die beigefügte CD enthält einfache Übungen für das tägliche Training. Alpha-Relaxing bewirkt, dass unser Gehirn heilsame Alpha-Wellen erzeugt. Dies geschieht mühelos. Wir brauchen uns nur lichtgefüllte Räume in unserem Körper vorzustellen. Die wohltuende, antidepressive Wirkung bemerken wir schon nach den ersten Übungen.

Männlicher Narzissmus

Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt nicht. Ihre Geltungssucht ist ein Gefängnis, aus dem sie nicht ausbrechen können. Das zeigt sich besonders in der Liebe, die der Narzisst nur als Eigenliebe kennt.

 

Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und illustriert durch aufschlussreiche Fallgeschichten aus dem Praxisalltag, untersucht der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli die inneren Fesseln des narzisstischen Mannes: das überzogene Selbstwertgefühl, die missglückenden Beziehungen und die fehlende Selbsttranszendenz. Und er zeigt Wege in die Freiheit. Denn es ist auch für Narzissten möglich, Empathie zu entwickeln, gesunde Männlichkeit und letztlich auch echte Liebe zu erfahren.

 

Dieses Psychogramm des selbstverliebten Mannes ist eine erhellende Lektüre für alle, die sich für das Phänomen Narzissmus interessieren und wissen wollen, wie die Befreiung von den Fesseln der Selbstzentriertheit gelingen kann.

Frauen brauchen Männer (und umgekehrt)

Warum alle gewinnen, wenn Männer männlich und Frauen weiblich sind

Weshalb gerät das moderne Beziehungsleben zwischen den Geschlechtern so häufig in eine Schieflage? Der Wiener Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli taucht ein in das Seelenleben von Mann und Frau und beleuchtet dort besonders das Unbewusste und Verdrängte, und wie dies die heutigen Paarbeziehungen beeinflusst: offene Beziehungen, die doch nicht ganz so offen sind, Männer auf der Suche nach ihrer weiblichen Seite, geschlechtslose Freundschaft, die sich als recht geschlechtlich entpuppt, Karrierefrauen mit paradoxen Heimchen-am-Herd-Sehnsüchten.

Bonelli erzählt ebenso unterhaltsam wie einfühlsam Fallgeschichten aus seiner eigenen therapeutischen Praxis, fernab von Klischees und Ideologien. Er identifiziert vier unbewusste Liebestöter und analysiert, wie moderne Männlichkeit und Weiblichkeit miteinander harmonieren können. Als erfahrener Paartherapeut zeigt er, wie der Eros wiederbelebt werden kann: Wer das jeweilige Talent zur Männlichkeit oder zur Weiblichkeit nicht verkümmern lässt, sondern entfaltet, findet zurück zu einer glücklichen und funktionierenden Paarbeziehung auf Augenhöhe.

Und das soll Liebe sein?

Das Ende der seelischen Gewalt

Anhand einer anschaulichen Beispielgeschichte legt Bärbel Wardetzki die Mechanismen narzisstischer Beziehungen offen. Sieben Jahre ist Sonja R. in ein ausbeuterisches Verhältnis verstrickt; ihr Partner will sie ganz für sich vereinnahmen und zerstört systematisch ihr Selbstwertgefühl. Doch es gelingt ihr Schritt für Schritt, sich von ihm zu lösen.

Das Buch hilft, Narzissten und typisch destruktive Verhaltensweisen rasch zu erkennen, und macht Betroffenen Mut zur Trennung. Vor allem aber zeigt die Psychologin konkret Wege zur Befreiung auf. Neben der Fallgeschichte bietet das Buch auch hilfreiche Kontaktadressen für Betroffene und Verwandte.

Souverän und selbstbewusst

Wer kennt sie nicht? Selbstzweifel, die uns verunsichern: Kann ich das, darf ich das, ist das richtig, war ich gut genug? Diese Selbstzweifel schwächen unser Selbstwertgefühl und untergraben sowohl das Vertrauen in uns selbst als auch in andere Menschen.

Die erfahrene Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Bärbel Wardetzki zeigt, wie wir einen gelassenen Umgang mit Selbstzweifeln lernen können. Je mehr wir wissen, wie es zu diesen Angriffen auf unser Selbstwertgefühl kommt und welche Möglichkeiten wir haben, uns davor zu schützen, umso souveräner können wir neuen Situationen begegnen.

Selbstvertrauen ist dabei das Schlüsselwort. Bärbel Wardetzki unterstützt die Leser dabei, Sicherheit in sich selbst zu finden, sich auf sich selbst zu verlassen und sich als die Person zu schätzen, die man ist.

Kränkung am Arbeitsplatz

Nicht länger Opfer

Eine herabsetzende Bemerkung vom Chef, eine unverschämte Kundin, ein missgünstiger Kollege: Die Arbeitswelt hält unzählige Möglichkeiten bereit, in Konflikte zu geraten. Und sobald sich dieser Konflikt von der sachlichen auf die persönliche Ebene verschiebt, entstehen Kränkungen. Das Selbstwertgefühl leidet, die Leistungsfähigkeit sinkt, ganze Teams können auseinanderbrechen. Oft sind psychosomatische Beschwerden die Folge. Bärbel Wardetzki zeigt an vielen konkreten Beispielen, wie Kränkungen entstehen und wie wir uns gegen sie schützen können.

Narzissmus, Verführung und Macht

Was macht Narzissten so anziehend, dass sie derart häufig in Machtpositionen zu finden sind? Und was sind ihre herausragenden Eigenschaften? Die renommierte Psychotherapeutin und Narzissmus-Expertin Dr. Bärbel Wardetzki analysiert, wie genau sie uns verführen – und was wir davon haben. Sie schärft unser Verständnis für den »postfaktischen« Umgang mit der sogenannten »gefühlten Wahrheit«. Denn gerade in Krisenzeiten hat narzisstische Führung Hochkonjunktur.

Loslassen und dranbleiben

Veränderungen und Umbrüche gehören zum Leben einfach dazu. Trotzdem fällt es uns oft schwer, sie zu akzeptieren. Denn Neues – ob Hochzeit, Kündigung oder Trauerfall – macht zunächst einmal Angst und fordert uns dazu auf, uns von Vertrautem und Liebgewonnenem zu verabschieden. Doch wer an Altem festhält, läuft mitunter Gefahr, im Leid zu verharren. Wer sich stattdessen neugierig auf das Leben einlässt, entwickelt sich weiter, gewinnt Vertrauen und erkennt die Chancen, die sich auftun. Die erfahrene Diplom-Psychologin und Bestsellerautorin Bärbel Wardetzki zeigt, wie wir konstruktiv mit Wandel umgehen können und ihn sogar dafür nutzen können, unser Leben zum Besseren zu wenden.