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Männlicher Narzissmus

Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt nicht. Ihre Geltungssucht ist ein Gefängnis, aus dem sie nicht ausbrechen können. Das zeigt sich besonders in der Liebe, die der Narzisst nur als Eigenliebe kennt.

 

Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und illustriert durch aufschlussreiche Fallgeschichten aus dem Praxisalltag, untersucht der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli die inneren Fesseln des narzisstischen Mannes: das überzogene Selbstwertgefühl, die missglückenden Beziehungen und die fehlende Selbsttranszendenz. Und er zeigt Wege in die Freiheit. Denn es ist auch für Narzissten möglich, Empathie zu entwickeln, gesunde Männlichkeit und letztlich auch echte Liebe zu erfahren.

 

Dieses Psychogramm des selbstverliebten Mannes ist eine erhellende Lektüre für alle, die sich für das Phänomen Narzissmus interessieren und wissen wollen, wie die Befreiung von den Fesseln der Selbstzentriertheit gelingen kann.

Und das soll Liebe sein?

Das Ende der seelischen Gewalt

Anhand einer anschaulichen Beispielgeschichte legt Bärbel Wardetzki die Mechanismen narzisstischer Beziehungen offen. Sieben Jahre ist Sonja R. in ein ausbeuterisches Verhältnis verstrickt; ihr Partner will sie ganz für sich vereinnahmen und zerstört systematisch ihr Selbstwertgefühl. Doch es gelingt ihr Schritt für Schritt, sich von ihm zu lösen.

Das Buch hilft, Narzissten und typisch destruktive Verhaltensweisen rasch zu erkennen, und macht Betroffenen Mut zur Trennung. Vor allem aber zeigt die Psychologin konkret Wege zur Befreiung auf. Neben der Fallgeschichte bietet das Buch auch hilfreiche Kontaktadressen für Betroffene und Verwandte.

Narzissmus, Verführung und Macht

Was macht Narzissten so anziehend, dass sie derart häufig in Machtpositionen zu finden sind? Und was sind ihre herausragenden Eigenschaften? Die renommierte Psychotherapeutin und Narzissmus-Expertin Dr. Bärbel Wardetzki analysiert, wie genau sie uns verführen – und was wir davon haben. Sie schärft unser Verständnis für den »postfaktischen« Umgang mit der sogenannten »gefühlten Wahrheit«. Denn gerade in Krisenzeiten hat narzisstische Führung Hochkonjunktur.