Schlagwort: Gewalt

Vom Kriege

„Der Krieg ist also ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.“„Vom Kriege“ des preußischen Generalmajors und Militärwissenschaftlers Carl von Clausewitz (1780-1831) ist eines der populärsten Bücher zur Kriegstheorie. Insgesamt acht Bücher vereint dieses umfassende Werk und sammelt damit eine unvergleichliche Vielzahl an Informationen, Theorien und Diskursen um das Thema, das die Menschheit seit Anbeginn der Zeit bewegt. Eine lesenswerte und zum Nachdenken anregende Lektüre nicht nur für Militärpersonen, sondern auch für jeden, der die Strategie und Mechanik von Krieg in ihrer Komplexität verstehen möchte.

Das Nichtkampf-Prinzip

“Auch wenn sich das packende Buch von Rüdiger Lenz und seine Lehre vom “Nichtkampf-Prinzip” zunächst an Kampfkünstler richten – sämtliche Erkenntnisse und Prinzipien lassen sich übertragen auf unsere sinnlosen Kämpfe um die Haare im Bad oder die Streitereien im Team.

Das Buch verdeutlicht: Wer einen vermeintlichen Gegner bekämpft, ob mit Fäusten oder verbalen Tiefschlägen, bekämpft sich selbst. Jeder vermeintliche Sieg über einen Kontrahenten in einem Konflikt gerät unter dem Strich zu einer Niederlage, denn die Beziehung nimmt Schaden und die besiegte Person sinnt auf Rache oder reicht “die innere Kündigung” ein.

Der Kampf geht trotz – oder wegen – des Sieges weiter. Konflikte werden durch Kämpfe angefacht, statt gelöst. Einzig der Nicht-Kampf bietet die Chance auf eine konstruktive Lösung von Konflikten.
Bleibt zu hoffen, dass das Buch von Rüdiger Lenz nicht nur Leserinnen und Leser anspricht, die sich mit Kampfsport beschäftigen. Denn die dringend notwendige Pazifizierung unserer Gesellschaft findet, so wird deutlich, in jedem einzelnen Kopf und Körper statt. Für diese Pazifizierung bietet das “Nichtkampf-Prinzip” wichtige Hilfestellungen und Anleitungen.”

“Ein wertvolles Buch.” – Dr. phil. Mona Sabine Meis & Rudi Rhode – Labor-K
Institut für Kommunikation, Konflikt, Körpersprache

Wirtschaft und Gewalt

Ein Klassiker der Politik- und Ökonomiekritik wird wieder aufgelegt: Chomskys grundlegende Studie über das jahrhundertealte Ausbeutungsverhältnis der sogenannten Ersten Welt zur Dritten. Mit der Eroberung und Unterwerfung Amerikas vor über fünfhundert Jahren begann das gnadenlose Aussaugen der Armen dieser Welt durch die europäischen Eliten, im Kolonialismus wurde es als System eingerichtet. Die sogenannte Neue Weltordnung hat dem Ganzen zwar einen neuen Anstrich gegeben, an der empörenden Praxis aber nichts geändert.