Schlagwort: Europa

Geheime Dienste

Reinhard Gehlen hat in der Öffentlichkeit stets bestritten, dass die von ihm geleitete Organisation politische Inlandsspionage betreibe. Tatsächlich gehörte dies jedoch zu ihren zentralen Tätigkeitsfeldern, wie in diesem Buch auf der Grundlage bislang geheimer Akten nachgewiesen wird. Ins Visier des BND-Vorläuferapparates gerieten dabei Institutionen, Personen und Milieus, die nicht in das konservativ-autoritäre Weltbild Gehlens und seiner Mitarbeiter passten oder dem Kurs von Bundeskanzler Adenauer kritisch gegenüberstanden. Sie wurden ausgeforscht und bekämpft – bis hin zum Rufmord. Dreh- und Angelpunkt dieser geheimen Dienste für Bonn war das symbiotische Verhältnis zwischen Gehlen, der 1956 zum BND-Präsidenten aufstieg, und Hans Globke, dem starken Mann im Bundeskanzleramt.
Klaus-Dietmar Henke gibt einen umfassenden Einblick in die illegalen Machenschaften der Organisation Gehlen. Dabei zeigt sich, dass deren kämpferischer Antikommunismus lediglich als Fassade für einen obrigkeitsstaatlichen Antiliberalismus diente, der sich gegen die allmähliche Demokratisierung der jungen Bundesrepublik stellte.

Jahrgang 1947, Studium der Neueren Geschichte und Politikwissenschaft in München,1979 – 92 wiss. Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, 1992 – 96 Leiter der Abt. Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, 1997 – 2001 Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, 1997 – 2012 Professor für Zeitgeschichte an der TU Dresden, seit 2011 Sprecher der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND.

Was auf dem Spiel steht

Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit: Die Ideen des modernen Staats entstanden während der Aufklärung. Im 21. Jahrhundert haben wir uns längst daran gewöhnt. Dass Populisten mit dem Versprechen einer autoritären Gesellschaft Mehrheiten organisieren, ist dagegen eine neue Erfahrung. Der Historiker Philipp Blom sieht die westlichen Gesellschaften vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits. Sie gaukeln uns einfache Lösungen für die globalen Herausforderungen vor. Nur mit einem illusionslosen, historisch informierten Blick auf die Gegenwart und mit der Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, können wir unsere humane Gesellschaft retten.

“Philipp Blom hat ein ebenso tief- wie abgründigen Diskussionsbeitrag vorgelegt.” Karlheinz Schiedel, Badische Zeitung, 24.10.17

„ein aufrüttelndes Buch“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 26.08.17

Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen

Risikovermeidung scheint aktuell das Patentrezept für die Lösung all unserer Probleme zu sein. Zentralbanken ertränken die Gefahren unseres Wirtschafts- und Bankensystems mit Unmengen an Geld, und auch die Politik versucht, gesellschaftliche Missstände mit großzügigen Geschenken unter den Teppich zu kehren. Der Wunsch nach einem „Weiter so“ scheint allumgreifend. Keine Veränderung, kein Risiko, keine Volatilität bitte. Doch ohne Risiko gibt es keinen Fortschritt, kein Lernen, keine Erkenntnis.

Markus Krall, Bestsellerautor von “Der Draghi-Crash” und einer der profundesten Kenner der Risikolandschaft, zeigt, wo die sich entladenden Verwerfungen in Wirtschaft und Politik, die rasende technologische Entwicklung und die geostrategischen Fehlentwicklungen zu potenziellen Katastrophen führen können. Er zeigt auch, wo wir eingreifen können, um unsere Gesellschaft auf eine neue – bessere – Grundlage zu stellen. Ein packender Parforceritt durch eine Welt, die schon morgen nicht mehr dieselbe sein wird.

»Kurzfristdenken, Problemverschleierung und Problemverschleppung kennzeichnen die Politik der letzten Jahre. Markus Krall wirft einen kritischen Blick auf die mittel- bis langfristigen Folgen der Realitätsleugnung durch weite Teile der europäischen Politik. Eurokrise, Migrationskrise, Demografiekrise und Politikkrise haben das erschreckende Potenzial, zur Existenzkrise Deutschlands und Europas zu werden. Zumindest die letztgenannte Krise könnten wir noch verhindern.«
Daniel Stelter

»In diesem Buch wagt Markus Krall den Schritt vom Kritiker des Finanzsystems zum Futurologen. Dieser Schritt ist gelungen. Die Stimme von Markus Krall ist angesichts der vielen Jubelperspektiven, die wir sonst zur schönen neuen Welt‹ hören, ein dringend notwendiges Korrektiv. Faszinierende Einblicke in die Welt von morgen – und den riskanten Weg dorthin.«
Prof. Dr. Max Otte

Fremdbestimmt

Kurt Tucholsky schrieb 1931: “Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.”
Immer mehr Menschen fühlen, dass die Zukunft Deutschlands und Europas in Gefahr ist, verstehen jedoch noch nicht die Ursachen. Deshalb muss das ganze Ausmaß von Täuschung und Fremdbestimmung offengelegt werden. Nur so können wir erkennen, was uns heute bedroht, warum gegen den Mehrheitswillen offenkundig regiert wird und was wir dagegen tun können.

Thorsten Schulte demaskiert in diesem Buch die Geschichtsschreibung der Sieger, deckt Unwahrheiten, Halbwahrheiten und das Weglassen wichtiger Fakten in unseren Medien auf. Er entlarvt das verzerrte Geschichtsbild, das immer noch zu einem Schuldkomplex der Deutschen mit verheerenden Folgen führt. Erst dadurch wird seine Gefahrenanalyse in diesem Buch für das heutige Deutschland verständlich.

Wir müssen unsere Geschichte kennen – und zwar die wahre Geschichte.

Die New York Times huldigte dem letzten deutschen Kaiser im Juni 1913 mit der heute undenkbaren Überschrift: “Kaiser, 25 Jahre Herrscher, gefeiert als Friedensstifter”.
Den Deutschen wird nachweisbar gezielt vorenthalten, welcher US-Vertreter am 20. November 1922 den späteren deutschen Diktator traf und ihn als “fabelhaften Demagogen” bezeichnete.
Der ehemalige US-Präsident Harry S. Truman bemerkte über Deutschland und Russland im Juni 1941: “Lasst sie sich doch gegenseitig so weit wie möglich ausrotten”.
Bekam der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt Gelder des US-Geheimdienstes CIA?
Wurden Spitzenpolitiker der Grünen im Ausland ausgebildet?

Frankreichs Zeitung Le Figaro schrieb 1992 über den Maastrichter Vertrag, der den Weg zum Euro ebnete: “Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg”. Wer konnte bei der Euro-Rettung Angela Merkel 2011 womit zum Weinen bringen?

Deutschlands Zukunft ist bedroht, wenn wir nicht handeln.

Wir Deutschen müssen unsere Augen jetzt zum Sehen benutzen, damit wir sie nicht später zum Weinen gebrauchen.
Mut zur Wahrheit für unsere Kinder und Enkel!

THORSTEN SCHULTE war von 1999 bis Mitte 2008 im Investmentbanking tätig, darunter bei der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank und zuletzt im Handelsraum der Deutschen Bank in Frankfurt.
26 Jahre war er Mitglied der CDU, gehörte in Hamm dem Kreisvorstand an und war Mitarbeiter des späteren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer. Am 8. Oktober 2015 verließ er aus Protest gegen Merkels Migrationspolitik die CDU.

Sein Buch “Kontrollverlust” erschien im Juli 2017 und erreichte auf Anhieb Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Das verschaffte ihm jedoch die Ächtung der Systemmedien. Obwohl er noch im April 2017 auf der Bühne der ARD auf der Anlegermesse Invest in Stuttgart über den Rohstoffmarkt und im ZDF-heute-journal u. a. zur Schließung des Goldfensters gesprochen hatte, existiert er seitdem für die Mainstream-Medien nicht mehr.
Davon lässt sich Thorsten Schulte aber nicht beirren. Als Vorsitzender des Vereins Pro Bargeld – Pro Freiheit e.V. kämpft er leidenschaftlich für das Bargeld und damit für unsere Freiheit.
Gold und Silber verteidigen für ihn unsere finanzielle Freiheit. Seine Sorge um den Frieden in Freiheit treibt ihn an.

Schulte will für wichtige Zeitfragen Augen öffnen und startete 2017 eine YouTube-Reihe. Sein Video Merkels Rechtsbruch erzielte binnen weniger Monate über 1,2 Millionen Aufrufe.
Weitere Informationen zu Thorsten Schulte und seiner heutigen Arbeit finden Sie im Internet unter “silberjunge.de”, “unternehmer-briefing.com” sowie im YouTube-Kanal Silberjunge.

Feindbild Russland

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg herrscht im Westen wieder eine russophobe Grundstimmung. Washington und Brüssel erlassen Einreiseverbote gegen Diplomaten, verhängen Sanktionen, sperren Konten, schließen Russland aus internationalen Gremien aus, boykottieren sportliche Großereignisse und mobben „Russlandversteher“ in den eigenen Reihen. Ein Stellvertreterkrieg in der Ukraine verfestigt das gegenseitige Misstrauen.

Hannes Hofbauer verfolgt das Phänomen der Russophobie zurück bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Es ging um Herrschaft, Konkurrenz und Meereszugang. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, ungläubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben.

Das Feindbild-Paradigma zieht sich wie ein roter Faden durch die Rezeption Russlands im Westen. Aktuell reagiert diese empört auf die Politik des Kreml, der mit der Machtübernahme Wladimir Putins innenpolitisch auf Konsolidierung und außenpolitisch auf Selbständigkeit setzt. Die Wegmarken der neuen Feindschaft sind zahlreich. Sie reichen vom Krieg der NATO gegen Jugoslawien (1999) über die Verhaftung des Oligarchen Michail Chodorkowski (2003) und die Osterweiterung der NATO, den mit US- und EU-Geldern unterstützten „Farbrevolutionen“ bis zum Krieg um die georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien (2008) und hinterlassen die bislang tiefste Kluft im Kampf um die Ukraine (2015), die am überwunden geglaubten West-Ost-Konflikt auseinander gebrochen ist.

Die Macher hinter den Kulissen

‘Man kann mehr erreichen, wenn man nicht in der Öffentlichkeit arbeitet.’
(Beate Lindemann, langjährige Geschäftsführerin der Atlantik-Brücke in Berliner Zeitung 16.1.2003)

Laut Umfragen wünschen sich die meisten Deutschen eine sozial ausgewogene Politik und eine Außenpolitik unabhängig von den Großmächten in West und Ost. Trotzdem gerät unsere Sozialpolitik in immer bedenklichere Schieflage und wir werden in immer gefährlichere militärische Abenteuer der USA hineingezogen.

In letzter Zeit wird allenthalben über TTIP diskutiert. Jedoch nicht über die Initiatoren von TTIP, ihre Motive, ihre ‘Philosophie’, ihre Strategie und Taktik. Hermann Ploppa zeigt in diesem Buch die diskreten, feinmaschigen Netzwerke oder auch Seilschaften wie Bilderberger oder Atlantikbrücke, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben.

Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel der Ersetzung demokratisch legitimierter Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite.

‘There is no Alternative!’, sagte Maggie Thatcher dereinst. Doch, sagt Hermann Ploppa, und er deutet im Schlusskapitel an konkreten Beispielen Alternativen einer Dreiteilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich-kapitalistisch an.

Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch ‘Hitlers Amerikanische Lehrer’, in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse US-amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offen gelegt hat.

Was ich noch sagen wollte

Sieben Jahre nach Außer Dienst legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich orientierte.

Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des “Machers” angeheftet. Dass seiner Politik aber immer ein strenges sittliches Koordinatensystem zugrunde lag, ahnten die wenigsten. Und die Bezugsgrößen in Schmidts ethischer Grundorientierung sind unverrückbar geblieben. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant und Weber, die Vertiefung in die Philosophie Karl Poppers sind entscheidende Wegmarken in der Entwicklung eines Politikers, der den Wählern nie nach dem Mund redete. Ob Schmidt berichtet, wie sich ihm in Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Sadat die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erschlossen oder wie in den Begegnungen mit Deng Xiaoping das System des Konfuzianismus bestätigt wurde: Im Mittelpunkt steht stets die persönliche Faszination. Im einleitenden Kapitel “Frühe Prägungen” schreibt Schmidt über seine Schulzeit, über acht Jahre als Soldat – und über seine Frau Loki.

Menschen und Mächte

Helmut Schmidts sehr persönliche Erinnerungen an seine Kanzlerjahre

Helmut Schmidt blickt wenige Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit auf seine Kanzlerjahre zurück. Er knüpft seine Beobachtungen und Betrachtungen an konkrete Begegnungen – Gespräche hinter den Mauern des Kreml, Treffen im Palast des Himmlischen Friedens, Auseinandersetzungen im Oval Office des Weißen Hauses.

Die Revolution ist fällig

Bestsellerautor Albrecht Müller zeigt, dass und wie sich die Verhältnisse grundlegend verschlechtert haben. Die Revolution ist überfällig! Aber leider im Grundgesetz nicht vorgesehen …

Der Idee nach haben wir eine schöne Demokratie, tatsächlich aber verhärtete Verhältnisse: Die Einkommen sind ungerecht verteilt. Große Vermögen in wenigen Händen und Finanzkonzerne beherrschen die Wirtschaft. Die Parteien sind programmatisch entkernt, die Medien konzentriert und meist angepasst. Frieden? Gemeinsame Sicherheit? Stattdessen wird auf Konfrontation und Kriegsvorbereitung gesetzt, fremdbestimmt von den USA. Europa zerbröselt. Die Revolution ist überfällig, resümiert Albrecht Müller, aber es wird sie nicht geben. Sein Rat an Gleichgesinnte: Tut euch zusammen, verhindert das Schlimmste und setzt auf bessere Zeiten!

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis
1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen veröffentlichten Büchern zählen “Mut zur Wende!”, “Die Reformlüge” sowie “Machtwahn”.

Die Eroberung Europas durch die USA

“Wolfgang Bittner hat ein außerordentlich wichtiges Buch mit vielen ins Detail gehenden Hintergrundinformationen verfasst (…) Als unverzichtbare Lektüre auch für Leserinnen und Leser aus Politik und Wirtschaft zu empfehlen.”
Jennifer Munro, NachDenkSeiten

“Vom Beginn der Maidan-Ereignisse über die Zuspitzung des Konflikts mit Russland bis zu den aktuellen Entwicklungen unter Präsident Trump schildert und analysiert Wolfgang Bittner die Eroberung Europas durch die USA.”
Neues Deutschland

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller in Göttingen. Der promovierte Jurist verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte mehr als 60 Bücher, zuletzt “Die Abschaffung der Demokratie”.

Warum schweigen die Lämmer? (erweiterte Studienausgabe)

“Youtube: zwei Millionen Aufrufe
“Crashkurs Psychologie: So funktioniert Beeinflussung
“Manipulation durchschauen und durchkreuzen
“Vorträge in allen großen Städten

“Eine so schmerzhafte wie brillante Endoskopie des gegenwärtigen politischen Systems. Mausfeld ist ein Volksaufklärer in der Denktradition Humboldts, Deweys und Chomskys … ein Weckruf zur rechten Zeit.”
NZZ

“Demokratie ist im Grunde ein gesellschaftliches Versprechen. Alle Macht geht vom Volk, der politische Wille wird respektiert … Wer sich den Traum von so einer menschenwürdigen Gesellschaft bewahren möchte, sollte ‚Warum schweigen die Lämmer?’ auf gar keinen Fall lesen. Mausfeld beschreibt nachvollziehbar, wie unsere Sympathie für Demokratie systematisch unterwandert, zersetzt, missbraucht wird.”
ORF Kontext

“Rainer Mausfeld zeigt seinen Lesern überdeutlich auf, dass Unterdrückung nicht auf physischer Gewalt basieren muss. Nach der Lektüre drängt sich die Frage auf, warum wir schweigen, wir Lämmer.”
Coburger Tageblatt

“Mit seinem neuen Buch beflügelt Rainer Mausfeld die Sehnsucht nach Veränderung.”
Rubikon

“Mausfeld deckt die Systematik dieser Indoktrination auf und macht uns sensibel für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden.”
NachDenkseiten

Wir sind die Guten

Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen geführt hat, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebte? Alles Putins Schuld? Oder ist die Wahrheit hinter diesem Konflikt, der nun den Frieden eines ganzen Kontinents bedroht, doch komplexer? Und welche Rolle spielen eigentlich die Medien? Sind sie noch unabhängige Berichterstatter oder längst selbst zur Partei geworden? Mathias Bröckers und Paul Schreyer schauen hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist.

Mathias Bröckers war Redakteur der taz, Kolumnist der ZEIT und der WOCHE und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Seine Werke »Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf« (1993) und »Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.« (2002) wurden internationale Bestseller..
Paul Schreyer, geboren 1977, ist freier Journalist u. a. für die Magazine “Telepolis” und “Global Research”. Sein letztes Buch “Faktencheck 9/11” wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen.

Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?

In den westlichen Medien wird viel über Putin geschrieben. Aber Putin kommt praktisch nie selbst zu Wort und wenn doch, dann stark verkürzt. Man kann Putin mögen oder auch nicht, aber man sollte wissen, was Putin selbst zu den drängendsten Fragen unserer Zeit sagt, um die Entscheidung darüber treffen zu können.
Thomas Röper lebt seit 1998 überwiegend in Russland, spricht fließend Russisch und lässt den russischen Präsidenten Vladimir Putin selbst in diesem Buch in ausführlichen Zitaten zu Wort kommen.
Sehen Sie, was Putin zu den drängendsten internationalen Problemen sagt, ob zu Syrien, der Ukraine, der weltweiten Flüchtlingskrise, zu dem Verhältnis zu Europa und Deutschland oder auch zu Fragen der Pressefreiheit. Putins Aussagen einmal komplett zu lesen, anstatt nur Zusammenfassungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte zu lesen, ergibt eine interessante Sicht auf die Probleme der heutigen Welt.

Das Ergebnis ist eine schonungslose Kritik an der Politik des Westens, wenn Putin die Dinge mal mit Humor und mal mit bitterem Ernst deutlich beim Namen nennt, denn – egal ob dies gut oder schlecht ist – er ist kein Diplomat und findet sehr deutliche und unmissverständliche Worte. Putin redet nicht um den heißen Brei herum und nach dieser Lektüre kann jeder für sich entscheiden, wie er zu Putins Thesen steht.
Aber um diese Entscheidung treffen zu können, muss man erst einmal wissen, was Putin tatsächlich selber sagt und denkt. Und ob seine Positionen einem gefallen oder nicht, eines ist unstrittig: Seine Positionen sind seit 18 Jahren unverändert.

Machen Sie sich selbst ein ungefiltertes Bild von dem, wofür Präsident Vladimir Putin steht!

Die Schande Europas

Die neue enragierte Streitschrift des bekannten Globalisierungskritikers!

Jean Ziegler hat als Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats im Mai 2019 das EU-Flüchtlingslager Moria auf Lesbos besucht. Anhand vieler, oft erschütternder Einzelfälle schildert er eingehend seine Begegnungen mit Flüchtlingen, die von ihrem Leidensweg berichten, mit den mutigen, engagierten Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen (medico international, Pro Asyl u. a.) und Menschenrechtsaktivisten, mit Anwälten und Offiziellen.

 

Sein Buch legt Zeugnis ab von dem moralischen Verfall, auf den Europa zusteuert, und ist ein eindringlicher Appell an die zuständigen Politiker in Brüssel und an die Zivilgesellschaft, der Praxis des »Push-Backs« und der unmenschlichen Realität der Hotspots ein Ende zu machen – denn sie sind die Schande Europas.

Die Akte Moskau

Ein Vierteljahrhundert nach Ende des Kalten Krieges ist der Frieden in Europa wieder brüchig geworden. Die NATO – und mit ihr die linientreuen Medien – lassen keine Gelegenheit aus, Wladimir Putin eine aggressive Expansionspolitik zu unterstellen, um im gleichen Atemzug die eigenen Kräfte aufzurüsten und heikle Manöver an den Grenzen zur Russischen Föderation zu vollführen. In der jüngsten Fassung ihres Weißbuchs klassifiziert die Bundesregierung Russland gar als „Rivalen“ und setzt es von der Bedrohung her dem IS gleich.

Willy Wimmer plädiert für einen anderen, nämlich partnerschaftlichen Umgang mit unserem östlichen Nachbarn, und das aus guten Gründen. Zwischen 1988 und 1992 – in einer Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen und staatliches Handeln geradezu ausgesetzt war –, erlebte er in einer Spitzenposition des Verteidigungsministeriums eine Form der Zusammenarbeit mit der zerfallenden Sowjetunion, die an Offenheit und konstruktivem Charakter kaum zu überbieten war bei der Gestaltung eines gemeinsamen „Hauses Europa“.

Über die vielen Reisen und Gespräche am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, vor allem bei der Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr, sowie die in jüngerer Zeit legt dieses Buch Zeugnis ab. Aber auch darüber, wie schon damals versucht wurde, die hoffnungsvollen Entwicklungen zu ignorieren, ja zu hintertreiben. „Die Akte Moskau“ offenbart zudem, wie seinerzeit die Regieanweisungen für die heutigen Spannungen verfügt wurden.

Der neue West-Ost-Konflikt

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, hat sich nach Ende des Kalten Krieges ein neuer West-Ost-Konflikt herausgebildet – die NATO gegen Russland –, der nun zu eskalieren droht.

Von westlichen Politikern gibt es kaum Bemühungen, zu dessen Entschärfung beizutragen, im Gegenteil. Der Konflikt ist so gewollt, meint Wolfgang Bittner und belegt dies anhand vieler Beispiele – auch ganz aktueller.

Der Nordatlantikpakt hat seine Bestimmung als Verteidigungsbündnis längst eingebüßt, so der Autor, und tritt heute als Aggressor auf: NATO-Osterweiterung, der Krieg gegen Jugoslawien, Anti-Russland-Propaganda, wirtschaftliche Sanktionen oder auch die drastische Erhöhung des Militärhaushalts.

Das vorliegende Werk liefert eine Chronologie des Geschehens über mehr als ein Jahrhundert, analysiert die Hintergründe und zeigt auf, wie es zu dieser unheilvollen Entwicklung kommen konnte.

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller und Publizist in Göttingen. Der promovierte Jurist schreibt Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Vorderasien, Mexiko, Kanada und Neuseeland, Gastprofessuren 2004 und 2006 nach Polen. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt das Sachbuch „Die Eroberung Europas durch die USA“ und den Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“.

The Abandonment of the West

For much of the twentieth century, Americans saw their nation as part of a shared Western civilization rooted in European Enlightenment ideals of liberty and self-government and the heritage of classical Greece and Rome. And for much of the century, a vision of Western liberty guided America’s foreign affairs, from the crusades of the world wars to its strategic alliances with Europe in the Cold War against the Communist East. But today, other ideas drive American foreign policy: on one side, the pursuit of a universal ‘liberal international order,’ and on the other, the illiberal nationalism of ‘America First.’ In The Abandonment of the West, historian Michael Kimmage traces the West’s rise and its decline in American foreign policy since the 1890s – and argues that reviving the West today is essential to fostering national unity and resisting new geopolitical threats.The roots of America’s affinity for the West run deep, from the embrace of Columbus as a national hero to the neoclassical design of the nation’s capital. After the First World War, despite Woodrow Wilson’s failed efforts to persuade Americans to take up leadership of the West, American universities advanced new Western civilization curricula. By 1945, after the Second World War, the West was the dominant American foreign-policy concept. Presidents Truman, Eisenhower, and Kennedy fostered the bipartisan project of saving the West from the Soviet East in the Cold War. Then this consensus unraveled.

Europa

Hannes Hofbauer entlarvt das in Brüssel, Berlin und anderswo gemalte Selbstbild der Europäischen Union als ideologische Begleiterscheinung ökonomischer Protagonisten, die für ihre Geschäfte einen supranationalen Raum und einen entsprechenden militärischen Flankenschutz brauchen. Und er weist den hegemonial-liberalen Ansatz, wonach eine Infragestellung des „europäischen“ Selbstverständnisses quasi automatisch rechts wäre, entschieden zurück.

Europas Verhängnis 14/18

Der Erste Weltkrieg kannte letztlich nur Verlierer: Deutschland sowieso, aber auch Russland, Frankreich, Österreich-Ungarn, ja selbst England. Einzig die USA blieben außen vor. Die Profiteure aber waren wie immer die Herren des Geldes – die „Händler des Todes“.

Durch diplomatische Intrigen wurde Europa in die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ getrieben. Ziel war u. a., die herrschenden Dynastien abzuschaffen, was ja auch gelang. Heute befinden sich die Nationalstaaten im Visier, denn als Garanten der Rechtstaatlichkeit stehen sie der gewollten unipolaren Weltordnung im Wege. Nur vor diesem Hintergrund ist das geopolitische Geschehen der vergangenen Jahrzehnte wirklich zu begreifen. Das vorliegende Kompaktwerk skizziert die bedeutendsten Wegmarken in den Ersten Weltkrieg, verweist auf Konsequenzen und die geheimen Pfade der Subversion bis in die Jetztzeit.

Schwarzbuch EU & NATO

Wolfgang Effenberger geht in seinem neuen Buch „Schwarzbuch EU & NATO: Warum die Welt keinen Frieden findet“ auf die Rohstoffsicherung ein und analysiert zudem detailliert die Geschichte nach dem 2. Weltkrieg. Ein aufschlussreiches Werk, in dem man nicht nur erkennen kann, wie es zu einer Hitler-Diktatur kommen konnte, sondern auch die Geldgeber der Macht entlarvt werden.