Schlagwort: Deutschland

Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918

Kaiser Wilhelm II. nahm in diesem Buch Stellung zu bedeutenden Persönlichkeiten aus der Zeit des Kaiserreiches – Bismarck und alle folgende Reichtskanzler -, aber auch zu verschiedenen Ereignissen dieser Zeit wie der Kolonisierung, der Marokkokrise oder dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, für den er keine eigene Schuld einräumte. Nachdruck des Originals von 1922.

Charles de Gaulle

Charles de Gaulle (1890-1970) hat die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts stärker geprägt als jeder andere französische Staatsmann. Als Führer des „Freien Frankreich“ hat er den Widerstand gegen die deutsche Besatzung der Jahre 1940 bis 1944 organisiert und sein Land in den Kreis der Siegermächte geführt. Als erster Präsident der V. Republik von 1958 bis 1969 hat er den Algerienkrieg beendet, die Handlungsfähigkeit der französischen Demokratie gestärkt und die Versöhnung mit den Deutschen vorangetrieben. Sein Traum von einem Europa „vom Atlantik bis zum Ural“ blieb unvollendet, doch sind ihm wichtige Weichenstellungen für eine unabhängige Rolle Europas in der Weltpolitik zu verdanken.
De Gaulle war eine ebenso eigenwillige wie starke Persönlichkeit, deren Entscheidungen stets umstritten waren. In dieser Biographie werden sie auf wesentlich erweiterter Quellengrundlage verständlich gemacht. Dabei wird deutlich, dass der passionierte General in hohem Maße lernfähig war. In dem engagierten Franzosen steckte ein großer Europäer.

Professor Dr. Wilfried Loth ist emeritierter Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.

Transatlantische Dissonanzen

Diese Dissertation diskutiert die Europapolitik des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Kennedy sah die Zusammenarbeit der europäischen Staaten als wesentlich an, jedoch wollte er ein zu starkes Europa, das die Vormachtstellung der USA gefährden könnte, vermeiden. Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle war mit diesem Konzept der europäischen Integration nicht einverstanden. Er warnte regelmäßig vor einem zu starken amerikanischen Einfluss auf Europa. Ein Konflikt zwischen den beiden Staatsmännern war somit unausweichlich. Der Autor beschreibt die verschiedenen Aspekte dieser Kontroverse: in der Sicherheitspolitik, der Handelspolitik, aber auch bei der Frage, ob Großbritannien Mitglied in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft werden sollte. Gleichzeitig wird nach den tieferen Ursachen für den amerikanisch-französischen Streit gesucht.

Christian Wirtz, 1978 in Bonn geboren, ist Historiker. Er studierte an den Universitäten in Konstanz, Bonn und Tübingen Geschichte, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und wurde 2010 an der Universität Tübingen zum Doktor der Philosophie promoviert.

Digitale Demenz

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt.
Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend:
Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg.
Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

„Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen – also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig.“

Alle Wünsche werden erfüllt

Mitten im Leben neu beginnen. Raus aus dem überfordernden Alltag und der zu eng gewordenen Partnerschaft. Endlich Luft zum Atmen und Träumen, endlich Platz für Wünsche.

Amelie lebt nun in einer Stadt für Anfänge und überraschende Begegnungen. Sie genießt es, unterwegs zu sein, zu malen – und sich zu verlieben. Der Verdacht, an Krebs erkrankt zu sein, verändert alles: Amelie gerät in einen Irrgarten aus Angst und Hoffnung. Doch da ist auch das Bedürfnis, dem inneren Kompass zu folgen.

Einfühlsam, klug und kenntnisreich gelingt es der Autorin, Gegenbilder zum Üblichen zu entwerfen. Das Streben nach Freiheit in Geborgenheit wird mit gesellschaftskritischen Gedanken verbunden, aber auch mit Fragen zu künstlerischer Arbeit, zu Ganzheit und Gesundung.

Renate Schoof lebt als freie Schriftstellerin in Göttingen. Nach einer Ausbildung im Buchhandel war sie zunächst als Dokumentarin bei der dpa in Hamburg tätig. Im Anschluss studierte sie Pädagogik sowie Germanistik und arbeitete neun Jahre als Lehrerin. Von ihr erschienen bisher mehr als 20 Werke: Romane, Erzählungen und Gedichtbände, dazu Kinder- und Jugendbücher. Renate Schoof erhielt diverse Literaturpreise und Auszeichnungen.

Die Diktatur

»Zu erwähnen, daß nicht nur Bücher, sondern auch Redensarten ihr Schicksal haben, wäre eine Banalität, wenn man damit nur die im Laufe der Zeit sich abspielenden Veränderungen meinte, um durch eine nachträgliche Prognose oder ein geschichtsphilosophisches Horoskop zu zeigen, ›wie es kam, daß es kam‹. Das ist aber nicht das Interesse dieser Arbeit, die sich vielmehr um systematische Zusammenhänge bemüht und deren Aufgabe gerade darum so schwierig ist, weil ein zentraler Begriff der Staats- und Verfassungslehre untersucht werden soll, der, wenn er überhaupt beachtet wurde, höchstens beiläufig an den Grenzen verschiedener Gebiete […] undeutlich erschien, im übrigen aber ein politisches Schlagwort blieb, so konfus, daß seine ungeheure Beliebtheit ebenso erklärlich ist wie die Abneigung der Rechtsgelehrten, sich darauf einzulassen.«

Aus den Vorbemerkungen zur 1. Auflage (1921) von Carl Schmitt

In dieser Auflage sind die Korrekturen berücksichtigt, die Carl Schmitt in sein Handexemplar eingetragen hat. Sie sind dem Haupttext als Anhang beigefügt.

Carl Schmitt, geboren am 11.7.1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933–1945). Er gehört zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern dieses Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (»Freund-Feind-Theorie«) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Carl Schmitt starb 96jährig am Ostersonntag, dem 7. April 1985, in seinem Geburtsort.

Berufsunfähigkeit gezielt absichern

Ein Buch der Verbraucherzentrale und ZDF WISO.

Berufsunfähigkeit – das verdrängte Risiko: Etwa jeder vierte Arbeitnehmer ist in Deutschland vor Erreichen der Altersgrenze von einer Erwerbsminderung betroffen.
Doch der Schutz aus der gesetzlichen Rentenversicherung reicht gerade für Jüngere nicht aus. Da die gesetzliche Rente zu wenig Absicherung bietet, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unumgänglich. Dieser Ratgeber informiert über optimale Vertragsklauseln und eine ausreichende Versicherungshöhe.

• Wie man Schritt für Schritt zu einer passenden privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kommt
• Was ein guter Berufsunfähigkeitsschutz kostet
• Welche Alternativen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung bestehen
• Wie die Rente später durchgesetzt wird
• Unser Standardwerk zu einer der wichtigsten Versicherungen, die jeder Arbeitnehmer haben sollte.

Mit Überblick über die besten Tarife.

Holger Balodis und Dagmar Hühne arbeiten seit über 25 Jahren als Fachjournalisten und haben zahlreiche Publikationen für die Verbraucherzentrale und die Stiftung Warentest verfasst.

Die große Rentenlüge

„Dass uns massenhafte Altersarmut droht, muss zu einem rentenpolitischen Kurswechsel führen. Holger Balodis und Dagmar Hühne durchdringen nicht bloß das ideologische Dickicht der Lügen und Legenden, die sich um die private und betriebliche Altersvorsorge ranken, sondern unterbreiten auch konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein lesenswertes Buch, das Mut macht!“
Christoph Butterwegge

„Die beiden Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne zählen zu den wenigen Experten des deutschen Rentensystems … Ein lesenswertes Buch – gerade auch für die Befürworter der privaten Vorsorge, die sich nach der Lektüre des Buchs gute Argumente für ihre Sache einfallen lassen müssen.“
Rheinische Post

Vielfalt statt Einfalt

Geschlossene Systeme aufbrechen – für Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt.

Welche Normen sind angesichts von Globalisierung, Digitalisierung, Migration und demographischem Wandel noch gesamtgesellschaftlich wirksam, welche nötig? Und welche Formen von Politik sind für die Herausforderungen von Flüchtlingsströmen, Überalterung, technologischen Umbrüchen und disruptivem Wandel gewappnet? Brauchen wir Einheit in der Vielfalt oder Vielfalt in der Einheit oder nur Einheit?
Die noch gar nicht so alte Vorstellung einer homogenen nationalen Leitkultur ist mit Blick sowohl auf aktuelle Exzesse wie generell auf systematische Verhärtungen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Homophobie nicht zukunftsfähig. Genausowenig wie die patriarchalische Kultur vieler Mittelständler und die Abschottungs- und Cloning-Kultur vieler großer Konzerne. Die Suche nach einem kleinsten gemeinsamen Nenner in einem engmaschigen, aber breitflächigen Netz politischer Akteurinnen und Akteure erscheint hier anschlussfähiger als ein elitäres Modell der Repräsentation, das den Rückhalt in der Zivilgesellschaft zunehmend verliert.

Thomas Sattelberger wagt einen Rundumschlag gegen konservative Wertvorstellungen, konservierende Strukturen sowie ausgrenzende Eliten und fordert einen fundamentalen Kulturwandel hin zu einer offenen, pluralen Gesellschaft und Wirtschaft. Partizipation und Demokratisierung, Chancenfairness und Graswurzelbewegungen sind für ihn Schlüssel auf dem dornigen Weg zu diesem genauso anspruchsvollen wie notwendigen Ideal.

Thomas Sattelberger, geb. 1949, Diplom-Betriebswirt, Aktivist in der Außerparlamentarischen Opposition. Manager und Vorstand von 1975 bis 2012 u. a. bei Daimler-Benz, Deutsche Lufthansa, Continental, Deutsche Telekom. Er ist Initiator der 30%-Frauenquote im Telekommanagement und Verfechter des Diversity Managements.

Ich halte nicht die Klappe

Thomas Sattelberger kennt die Welt deutscher Konzerne wie kaum ein anderer. Daimler, Lufthansa, Conti und Telekom waren die Stationen seiner Karriere. Seine Reputation in der Wirtschaft ist ungebrochen hoch – dank seiner geradlinigen, ehrlichen und, wenn es sein muss, auch kontroversen Art. Ein Rebell, Personalarchitekt und Transformator, immer seiner Zeit voraus. Umso erhellender ist seine Lebensreise: Vom APO-Aktivisten über den Daimler-Azubi hin zum `Papst der Personalentwicklung´. Vom schwäbischen Rebellen in der Schule zum umtriebigen Zukunftsmacher heute. Vom Maoisten zum Telekomvorstand. Seine Karriere betrachtet er überdies als mögliches Vorbild für junge Talente und Nachwuchskräfte. `Lasst euch nicht beirren. Gestaltet euere Karriere anders!´, will er ihnen zurufen.

Sein Buch versteht er als Wegweiser dorthin. Und spart nicht mit Selbstkritik, wenn es sein muss. Die Ära Schrempp bei Daimler bezeichnet er als `eine Anpassungskultur mit Höflingen, ja Speichelleckern wie am Hofe Ludwigs XIV. Und ich als Hofnarr mittendrin´. Heute will er Zukunft gestalten jenseits des Hamsterrads. Und fordert vehement den Ausbruch aus der deutschen Innovationsstarre. Seine Losung: `Wir brauchen dazu eine neue APO!´

Im Spinnennetz der Geheimdienste

„Das Werk liest sich flüssig und spannend …“
Frankfurter Rundschau

Patrik Baab ist Politikwissenschaftler und Journalist beim NDR und hat u.a. an den ARD-Filmen „Der Tod des Uwe Barschel – Skandal ohne Ende“ (2007), „Der Tod des Uwe Barschel – Die ganze Geschichte“ (2008) sowie „Uwe Barschel – Das Rätsel“ (2016) mitgewirkt. Er ist Lehrbeauftragter für praktischen Journalismus an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin..

Robert E. Harkavy ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der State University Pennsylvania und Gast-Professor an der Uni Kiel mit einer Förderung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Er hat mehrere Bücher über Waffenhandel, Kriegsführung in der Dritten Welt und Verteidigungspolitik geschrieben, war Berater des Pentagon und hat zum Zeitpunkt des Mordes an Olof Palme für das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) in Stockholm gearbeitet. Er hat einen Doktortitel in „Internationale Beziehungen“ der Universität Yale.

Der 2. Juni 1967

Ein Buch, das gerade für politisch interessierte, jüngere Leserinnen und Leser von großem Interesse ist.

Der Mord an Benno Ohnesorg, der sich im Juni 2017 zum fünfzigsten Mal jährt, wurde zum politischen Fanal. Er war einer der Auslöser für die Studentenunruhen, die weitreichende Veränderungen in Politik und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland zur Folge hatten.

Verfassungslehre

Carl Schmitt gehört nach wie vor zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern des 20. Jahrhunderts. In seiner Verfassungslehre formulierte er grundsätzliche, auch heute noch immer gültige Gedanken zu einem juristischen Kernthema – weshalb sich der Verlag zur zehnten Auflage entschlossen hat.

»Die vorliegende Arbeit ist weder ein Kommentar noch eine Reihe monographischer Einzelabhandlungen, sondern der Versuch eines Systems. In Deutschland liegen heute zur Weimarer Verfassung ausgezeichnete Kommentare und Monographien vor, deren hoher Wert in Theorie und Praxis anerkannt ist und keines Lobes mehr bedarf. Es ist aber notwendig, sich außerdem auch um den systematischen Aufbau einer Verfassungstheorie zu bemühen und das Gebiet der Verfassungslehre als besonderen Zweig der Lehre des öffentlichen Rechts zu behandeln.«

Sabotierte Wirklichkeit

Sagen Medien wirklich, „was ist“? Eindeutig nein! In den tonangebenden Medien ist ein kanonisierter Meinungskorridor entstanden, in dem unliebsame Fakten viel zu oft keinen Platz finden. Das Versagen der Qualitätskontrolle des Spiegel im Fall Relotius, die fehlgeleitete Berichterstattung zur Skripal-Affäre und die NATO-Reklame großer Nachrichtensendungen sind nur die prominentesten Beispiele einer grundlegenden Fehlentwicklung im Journalismus, die bereits bei der Rekrutierungs- und Ausbildungspraxis der großen Medienkonzerne beginnt.
Anhand vieler konkreter Fälle zeigt Marcus B. Klöckner, wie Medien eine verzerrte Wirklichkeit schaffen, die ähnlich der viel gescholtenen Filterblasen der „sozialen“ Medien mit der Realität oft nur noch wenig zu tun hat. Die Konsequenzen sind weitreichend – für unsere Demokratie, für uns alle.

„Klöckner sieht durch die Nähe des Journalismus zur Politik einen Teil der Gesellschaft ausgeklammert.“
SWR2

Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive

In dieser Veröffentlichung werden Geld und Kredit mithilfe einer bilanziellen Betrachtung erklärt. Die vereinfachten Bilanzen, welche Forderungen und Verbindlichkeiten abbilden, werden für die wichtigsten Akteure erklärt. Wie schöpft eine Zentralbank Geld? Wie vergibt eine Geschäftsbank einen Kredit, und braucht sie dazu vorher eine Ersparnis? Wie begibt der Staat eine Staatsanleihe, wo hat er sein Konto und was bedeutet das für die T-Konten der anderen Akteure? Die gewählte Methodologie ermöglicht ein Verständnis der wesentlichen bilanziellen Zusammenhänge einer Volkswirtschaft und bietet dadurch eine alternative Sicht auf die €-päischen Themen. So folgt auf die Vorstellung der modernen Geldtheorie ein kurzes makroökonomisches Modell, welches auf den geldtheoretischen Erkenntnissen beruht. Dieses wird in der Folge auf die Eurozone angewandt. Durch die Analyse wird deutlich, dass die Probleme mit der Staatsverschuldung nicht der Auslöser, sondern eine Folge der aktuellen Krise sind.

Stimmen zum Buch

„Dirk Ehnts hat eine wirtschaftliche Analyse der Eurozone mit einem starken Fokus auf die europäische Währung verfasst, die auf mutige Lösungen für die größten Herausforderungen Europas hinweist. Ich empfehle dieses Buch allen, die an der Lösung der Probleme der Eurozone interessiert sind.“
– Stephanie Kelton, Professorin für Public Policy und Economics an der Stony Brook Universität (NY) und ökonomische Beraterin von Bernie Sanders

Was auf dem Spiel steht

Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit: Die Ideen des modernen Staats entstanden während der Aufklärung. Im 21. Jahrhundert haben wir uns längst daran gewöhnt. Dass Populisten mit dem Versprechen einer autoritären Gesellschaft Mehrheiten organisieren, ist dagegen eine neue Erfahrung. Der Historiker Philipp Blom sieht die westlichen Gesellschaften vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits. Sie gaukeln uns einfache Lösungen für die globalen Herausforderungen vor. Nur mit einem illusionslosen, historisch informierten Blick auf die Gegenwart und mit der Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, können wir unsere humane Gesellschaft retten.

„Philipp Blom hat ein ebenso tief- wie abgründigen Diskussionsbeitrag vorgelegt.“ Karlheinz Schiedel, Badische Zeitung, 24.10.17

„ein aufrüttelndes Buch“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 26.08.17

Kindheit 6.7

Die großen Entwicklungen, Fortschritte und Leistungen im kulturellen wie auch im wissenschaftlichen Bereich – und die sind enorm – verdanken wir einzelnen Menschen, oft schon Kindern und Jugendlichen, die vorwiegend durch die Unterstützung ihrer Familie die Möglichkeit hatten, ihrer Intuition und ihren Begabungen zu folgen. Ohne Krippe, Kindergarten und Schul-Druck. Etwa 80 Prozent aller Persönlichkeiten (nicht nur) Europas der letzten Jahrhunderte, die Herausragendes für Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft geleistet haben, wurden zuallererst lange familial sozialisiert. Wir haben in der gesamten industrialisierten Welt den Blick für die Kompetenzen von Kindern verloren und eine Welt erschaffen, die gegenwärtig etwa 50 Prozent(!) der Kinder krank und viele junge Menschen buchstäblich verrückt werden lässt. Wir haben weltweit und vorrangig in den „hoch entwickelten“ Ländern fast vollständig den Blick für die realen und naturgegebenen Bedürfnisse und das Wesen des Kindes verloren. Weiterlesen

Die Angst der Eliten

„Paul Schreyer gibt eine kundige und engagierte Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gut lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.“
Prof. Rainer Mausfeld

„Schreyer stellt faktenreich dar, wie sich in einer Gesellschaft, wo sich Erfolg immer stärker an der Größe des privaten Vermögens bemisst, politischer Einfluss – etwa über mächtige Stiftungen – entwickelt. Schreyer spricht von einer ‚Krise der Repräsentation‘ und hinterfragt die Scheu vor mehr direkter Demokratie. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!“
Jens Burmeister, Ostsee-Zeitung

„Ein wichtiges Buch.“
Dr. Walter van Rossum, WDR

„Sachlich, mit Umsicht und Bedacht argumentierend, klug, kritisch.“
Prof. Michael Meyen, medienblog.hypotheses.org

„Paul Schreyer will mit seinem aktuellen Buch mehr Demokratie wagen. Er versucht in ‚Die Angst der Eliten‘ äußerst geschickt, Licht ins leicht unübersichtliche System elitärer Einflüsse auf unsere Demokratie zu bringen. … Das Buch entdeckt eine zunehmend neue, generelle Angst vor Demokratie. Dieser überaus wichtige Gedanke sollte dringend Eingang in bundesdeutsche Politik finden.“
Anna Ernst, ZDF „Das literarische Quartett“

„Wer mitreden will, wie es um die Demokratie in diesem Land bestellt ist, muss dieses Buch lesen. Neben brisanten investigativen Elementen (Manipulation von wissenschaftlichen Gutachten durch die Regierung) findet man darin eine außerordentlich kluge Analyse des politischen Geschehens in Deutschland in den letzten Jahren. Angenehm ist die unaufgeregte und sachliche Art, mit der der Autor argumentiert. Insgesamt ein wichtiger und ungewöhnlich reflektierter Beitrag zur politischen Debatte.“
Dr. Alexander Unzicker, Physiker und Autor

Überwachtes Deutschland

Postzensur und Telefon- und Internetüberwachung sind Kennzeichen autoritärer Staaten und Diktaturen. Der NSA-Abhörskandal beweist jedoch, dass auch in westlichen Demokratien großflächig abgehört und spioniert wird. Die Grundlagen für die Spionage der USA auf deutschem Boden bestehen bereits seit den 1950er-Jahren. Massenweise Postsendungen wurden geöffnet, beschlagnahmt und vernichtet, allein 100 Millionen aus der DDR. Josef Foschepoth zeigt: Die Bundesrepublik war ein straff organisierter und effizient arbeitender Überwachungsstaat. Dieses Buch ist nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Geschichte der Überwachung des Post- und Telefonverkehrs in der alten Bundesrepublik, es liefert auch die historischen Hintergründe des aktuellen Geheimdienst-Skandals.

Prof. Dr. Josef Foschepoth ist Historiker und Autor wichtiger Publikationen zur Zeitgeschichte. Bis 2013 lehrte und forschte er an der Universität Freiburg. 2012 erschien sein aufsehenerregendes Buch »Überwachtes Deutschland«, das inzwischen in der 5. Auflage und in zwei Sonderauflagen erschienen ist.

Fremdbestimmt

Kurt Tucholsky schrieb 1931: „Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.“
Immer mehr Menschen fühlen, dass die Zukunft Deutschlands und Europas in Gefahr ist, verstehen jedoch noch nicht die Ursachen. Deshalb muss das ganze Ausmaß von Täuschung und Fremdbestimmung offengelegt werden. Nur so können wir erkennen, was uns heute bedroht, warum gegen den Mehrheitswillen offenkundig regiert wird und was wir dagegen tun können.

Thorsten Schulte demaskiert in diesem Buch die Geschichtsschreibung der Sieger, deckt Unwahrheiten, Halbwahrheiten und das Weglassen wichtiger Fakten in unseren Medien auf. Er entlarvt das verzerrte Geschichtsbild, das immer noch zu einem Schuldkomplex der Deutschen mit verheerenden Folgen führt. Erst dadurch wird seine Gefahrenanalyse in diesem Buch für das heutige Deutschland verständlich.

Wir müssen unsere Geschichte kennen – und zwar die wahre Geschichte.

Die New York Times huldigte dem letzten deutschen Kaiser im Juni 1913 mit der heute undenkbaren Überschrift: „Kaiser, 25 Jahre Herrscher, gefeiert als Friedensstifter“.
Den Deutschen wird nachweisbar gezielt vorenthalten, welcher US-Vertreter am 20. November 1922 den späteren deutschen Diktator traf und ihn als „fabelhaften Demagogen“ bezeichnete.
Der ehemalige US-Präsident Harry S. Truman bemerkte über Deutschland und Russland im Juni 1941: „Lasst sie sich doch gegenseitig so weit wie möglich ausrotten“.
Bekam der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt Gelder des US-Geheimdienstes CIA?
Wurden Spitzenpolitiker der Grünen im Ausland ausgebildet?

Frankreichs Zeitung Le Figaro schrieb 1992 über den Maastrichter Vertrag, der den Weg zum Euro ebnete: „Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg“. Wer konnte bei der Euro-Rettung Angela Merkel 2011 womit zum Weinen bringen?

Deutschlands Zukunft ist bedroht, wenn wir nicht handeln.

Wir Deutschen müssen unsere Augen jetzt zum Sehen benutzen, damit wir sie nicht später zum Weinen gebrauchen.
Mut zur Wahrheit für unsere Kinder und Enkel!

THORSTEN SCHULTE war von 1999 bis Mitte 2008 im Investmentbanking tätig, darunter bei der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank und zuletzt im Handelsraum der Deutschen Bank in Frankfurt.
26 Jahre war er Mitglied der CDU, gehörte in Hamm dem Kreisvorstand an und war Mitarbeiter des späteren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer. Am 8. Oktober 2015 verließ er aus Protest gegen Merkels Migrationspolitik die CDU.

Sein Buch „Kontrollverlust“ erschien im Juli 2017 und erreichte auf Anhieb Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Das verschaffte ihm jedoch die Ächtung der Systemmedien. Obwohl er noch im April 2017 auf der Bühne der ARD auf der Anlegermesse Invest in Stuttgart über den Rohstoffmarkt und im ZDF-heute-journal u. a. zur Schließung des Goldfensters gesprochen hatte, existiert er seitdem für die Mainstream-Medien nicht mehr.
Davon lässt sich Thorsten Schulte aber nicht beirren. Als Vorsitzender des Vereins Pro Bargeld – Pro Freiheit e.V. kämpft er leidenschaftlich für das Bargeld und damit für unsere Freiheit.
Gold und Silber verteidigen für ihn unsere finanzielle Freiheit. Seine Sorge um den Frieden in Freiheit treibt ihn an.

Schulte will für wichtige Zeitfragen Augen öffnen und startete 2017 eine YouTube-Reihe. Sein Video Merkels Rechtsbruch erzielte binnen weniger Monate über 1,2 Millionen Aufrufe.
Weitere Informationen zu Thorsten Schulte und seiner heutigen Arbeit finden Sie im Internet unter „silberjunge.de“, „unternehmer-briefing.com“ sowie im YouTube-Kanal Silberjunge.

Das Erbe sind wir

Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben. Damit ist zugleich ein Paradigma entsorgt worden, das Forschung und Berufspraxis verbunden hat und deshalb eine Antwort auf die Medienkrise der Gegenwart liefern könnte.

Michael Meyen, Prof. Dr., Jahrgang 1967, studierte an der Sektion Journalistik und hat dann in Leipzig alle akademischen Stationen durchlaufen: Diplom (1992), Promotion (1995), Habilitation (2001). Parallel arbeitete er als Journalist (MDR info, Leipziger Volkszeitung, Freie Presse). Seit 2002 ist Meyen Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienrealitäten, Kommunikations- und Fachgeschichte sowie Journalismus.

Europas Verhängnis 14/18

Dass der Frieden bei uns noch zum 100. Jahrestag des Versailler Vertrags keineswegs als gesichert gelten darf, folgt nach Wolfgang Effenberger einer Zwangsläufigkeit. Denn das Vertragswerk zielte nicht auf eine dauerhafte Befriedung ab, maßgeblich waren andere Interessen – zu Europas Verhängnis bis heute.

Die hiesigen Leitmedien aber halten am überkommenen Geschichtsbild fest. Über den Kieler Matrosenaufstand 1918 oder die schnell verglühte Räterepublik in München 1919, exakt ein Jahr nach Lenins Proklamation seiner Aprilthesen ausgerufen, wurde etwa nur sehr einseitig berichtet.

Der dritte Band der Reihe „Europas Verhängnis 14/18“ soll dazu beitragen, eine objektivere Sicht auf die Geschehnisse zu erlangen. Die Argumentation, abermals belegt mithilfe von allerlei Zeitzeugnissen, wird unterstrichen durch bissige Karikaturen der legendären Münchner Satirezeitschrift Simplicissimus, die schon damals Politik und Gesellschaft pointiert aufs Korn nahm.

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als junger Pionieroffizier Einblick in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ Europa. In dieser Zeit erwachte auch sein Interesse an Geopolitik. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr studierte er Politikwissenschaft und Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik). 2004 veröffentlichte er zusammen mit Konrad Löw das mittlerweile vergriffene Standardwerk „Pax americana“. Zuletzt von ihm erschienen: „Deutsche und Juden vor 1939″ (2013, Koautor Reuven Moskovitz), „Wiederkehr der Hasardeure“ (2014, Koautor Willy Wimmer), „Sie wollten den Krieg“ und „Geoimperialismus“ (beide 2016) sowie die ersten beiden Bände von „Europas Verhängnis 14/18″: „Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht“ (2018) und „Kritische angloamerikanische Stimmen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs“ (2018). Wolfgang Effenberger lebt am Starnberger See.

Menschen und Mächte

Helmut Schmidts sehr persönliche Erinnerungen an seine Kanzlerjahre

Helmut Schmidt blickt wenige Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit auf seine Kanzlerjahre zurück. Er knüpft seine Beobachtungen und Betrachtungen an konkrete Begegnungen – Gespräche hinter den Mauern des Kreml, Treffen im Palast des Himmlischen Friedens, Auseinandersetzungen im Oval Office des Weißen Hauses.

Die Revolution ist fällig

Bestsellerautor Albrecht Müller zeigt, dass und wie sich die Verhältnisse grundlegend verschlechtert haben. Die Revolution ist überfällig! Aber leider im Grundgesetz nicht vorgesehen …

Der Idee nach haben wir eine schöne Demokratie, tatsächlich aber verhärtete Verhältnisse: Die Einkommen sind ungerecht verteilt. Große Vermögen in wenigen Händen und Finanzkonzerne beherrschen die Wirtschaft. Die Parteien sind programmatisch entkernt, die Medien konzentriert und meist angepasst. Frieden? Gemeinsame Sicherheit? Stattdessen wird auf Konfrontation und Kriegsvorbereitung gesetzt, fremdbestimmt von den USA. Europa zerbröselt. Die Revolution ist überfällig, resümiert Albrecht Müller, aber es wird sie nicht geben. Sein Rat an Gleichgesinnte: Tut euch zusammen, verhindert das Schlimmste und setzt auf bessere Zeiten!

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis
1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen veröffentlichten Büchern zählen „Mut zur Wende!“, „Die Reformlüge“ sowie „Machtwahn“.

Die Eroberung Europas durch die USA

„Wolfgang Bittner hat ein außerordentlich wichtiges Buch mit vielen ins Detail gehenden Hintergrundinformationen verfasst (…) Als unverzichtbare Lektüre auch für Leserinnen und Leser aus Politik und Wirtschaft zu empfehlen.“
Jennifer Munro, NachDenkSeiten

„Vom Beginn der Maidan-Ereignisse über die Zuspitzung des Konflikts mit Russland bis zu den aktuellen Entwicklungen unter Präsident Trump schildert und analysiert Wolfgang Bittner die Eroberung Europas durch die USA.“
Neues Deutschland

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller in Göttingen. Der promovierte Jurist verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte mehr als 60 Bücher, zuletzt „Die Abschaffung der Demokratie“.

Wir sind die Guten

Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen geführt hat, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebte? Alles Putins Schuld? Oder ist die Wahrheit hinter diesem Konflikt, der nun den Frieden eines ganzen Kontinents bedroht, doch komplexer? Und welche Rolle spielen eigentlich die Medien? Sind sie noch unabhängige Berichterstatter oder längst selbst zur Partei geworden? Mathias Bröckers und Paul Schreyer schauen hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist.

Mathias Bröckers war Redakteur der taz, Kolumnist der ZEIT und der WOCHE und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Seine Werke »Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf« (1993) und »Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.« (2002) wurden internationale Bestseller..
Paul Schreyer, geboren 1977, ist freier Journalist u. a. für die Magazine „Telepolis“ und „Global Research“. Sein letztes Buch „Faktencheck 9/11“ wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen.

Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand

Der Imperativ der Aufmerksamkeit. Drei Medienrevolutionen – Privatfernsehen, Internet, Social Media – haben die Massenmedien von Grund auf geändert. Alles, was Klicks, Likes und Shares, Quote, Auflage bringt, ist angesagt. Auch jenseits von Facebook, Instagram und Twitter sieht Realität heute oft so aus wie das, was wir vom Bildschirm kennen: Bunt, grell und originell, herausstechen aus der Masse, anders sein – ob als Kneipe, Gymnasium und Basketballprofi, als Theater, Museum, Universität. Michael Meyen beschreibt ebenso scharfsinnig wie unterhaltsam, wie der Imperativ der Aufmerksamkeit inzwischen unser aller Leben verändert hat, und zeigt, wie wir uns dagegen wehren können.

Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?

In den westlichen Medien wird viel über Putin geschrieben. Aber Putin kommt praktisch nie selbst zu Wort und wenn doch, dann stark verkürzt. Man kann Putin mögen oder auch nicht, aber man sollte wissen, was Putin selbst zu den drängendsten Fragen unserer Zeit sagt, um die Entscheidung darüber treffen zu können.
Thomas Röper lebt seit 1998 überwiegend in Russland, spricht fließend Russisch und lässt den russischen Präsidenten Vladimir Putin selbst in diesem Buch in ausführlichen Zitaten zu Wort kommen.
Sehen Sie, was Putin zu den drängendsten internationalen Problemen sagt, ob zu Syrien, der Ukraine, der weltweiten Flüchtlingskrise, zu dem Verhältnis zu Europa und Deutschland oder auch zu Fragen der Pressefreiheit. Putins Aussagen einmal komplett zu lesen, anstatt nur Zusammenfassungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte zu lesen, ergibt eine interessante Sicht auf die Probleme der heutigen Welt.

Das Ergebnis ist eine schonungslose Kritik an der Politik des Westens, wenn Putin die Dinge mal mit Humor und mal mit bitterem Ernst deutlich beim Namen nennt, denn – egal ob dies gut oder schlecht ist – er ist kein Diplomat und findet sehr deutliche und unmissverständliche Worte. Putin redet nicht um den heißen Brei herum und nach dieser Lektüre kann jeder für sich entscheiden, wie er zu Putins Thesen steht.
Aber um diese Entscheidung treffen zu können, muss man erst einmal wissen, was Putin tatsächlich selber sagt und denkt. Und ob seine Positionen einem gefallen oder nicht, eines ist unstrittig: Seine Positionen sind seit 18 Jahren unverändert.

Machen Sie sich selbst ein ungefiltertes Bild von dem, wofür Präsident Vladimir Putin steht!

Deutschland im Umbruch

»Mehr Demokratie wagen« – so formulierte Willy Brandt in seiner ersten Regierungserklärung 1969 den Leitfaden, der den Bürgern in Deutschland eine Zukunft in Freiheit, Toleranz und Würde garantieren sollte. Heute, rund 50 Jahre später, steht unser Land vor dem demokratischen Ruin: Abschaffung des Sozialstaats, Außerkraftsetzen der Rechtstaatlichkeit, Niedergang des Parlamentarismus im Allgemeinen, um nur einige der problematischsten Einschnitte zu nennen – selbst von der im Grundgesetz verankerten Verteidigungsarmee ist nicht viel geblieben. Dazu das kollektive Versagen der großen Medien als Kontrollinstanz, als vierte Gewalt im Staate.

Wie konnte es dazu kommen? Willy Wimmer, Parlamentarischer Staatssekretär a. D., erklärt die Ursachen und Hintergründe dieser Fehlentwicklung aus seiner langjährigen Erfahrung als Experte für Sicherheitspolitik und internationale Angelegenheiten. Seine Analysen sind gewürzt mit biografischen Anekdoten aus seiner Zeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Wahlbeobachter der KSZE/OSZE.

Vom Scheitern der repräsentativen Demokratie

Die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland ist gescheitert. An die Stelle der Fürsten sind die Parteien getreten. Sie haben die Staatsgewalt okkupiert. Artikel 20 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz – „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – ist eine Täuschung.

„Der General muss weg!“

In seinem neuen Buch „Der General muss weg! – Siegfried Buback, die RAF und der Staat“ geht der Sohn, Prof. Dr. Michael Buback, dem Geschehen tiefgründig auf die Spur und hält aktuellste Erkenntnisse sowie die Verhandlungen am Oberlandesgericht Stuttgart aus dem Jahr 2010 akribisch fest. Verena Becker, offiziell nur wegen Beihilfe verurteilt, steht dabei unter Generalverdacht. Auf einer der letzten noch lebenden Zeuginnen liegt eine große Last, denn viele Indizien weisen darauf hin, dass sie die Frau gewesen sein könnte, die letztendlich den Abzug drückte. Doch selbst ein Geständnis hätte heute keine Konsequenzen mehr. Der Fall ist abgeschlossen.