Kategorie: Wirtschaft

Berufsunfähigkeit gezielt absichern

Ein Buch der Verbraucherzentrale und ZDF WISO.

Berufsunfähigkeit – das verdrängte Risiko: Etwa jeder vierte Arbeitnehmer ist in Deutschland vor Erreichen der Altersgrenze von einer Erwerbsminderung betroffen.
Doch der Schutz aus der gesetzlichen Rentenversicherung reicht gerade für Jüngere nicht aus. Da die gesetzliche Rente zu wenig Absicherung bietet, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unumgänglich. Dieser Ratgeber informiert über optimale Vertragsklauseln und eine ausreichende Versicherungshöhe.

• Wie man Schritt für Schritt zu einer passenden privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kommt
• Was ein guter Berufsunfähigkeitsschutz kostet
• Welche Alternativen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung bestehen
• Wie die Rente später durchgesetzt wird
• Unser Standardwerk zu einer der wichtigsten Versicherungen, die jeder Arbeitnehmer haben sollte.

Mit Überblick über die besten Tarife.

Holger Balodis und Dagmar Hühne arbeiten seit über 25 Jahren als Fachjournalisten und haben zahlreiche Publikationen für die Verbraucherzentrale und die Stiftung Warentest verfasst.

Die große Rentenlüge

“Dass uns massenhafte Altersarmut droht, muss zu einem rentenpolitischen Kurswechsel führen. Holger Balodis und Dagmar Hühne durchdringen nicht bloß das ideologische Dickicht der Lügen und Legenden, die sich um die private und betriebliche Altersvorsorge ranken, sondern unterbreiten auch konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein lesenswertes Buch, das Mut macht!”
Christoph Butterwegge

“Die beiden Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne zählen zu den wenigen Experten des deutschen Rentensystems … Ein lesenswertes Buch – gerade auch für die Befürworter der privaten Vorsorge, die sich nach der Lektüre des Buchs gute Argumente für ihre Sache einfallen lassen müssen.”
Rheinische Post

Vielfalt statt Einfalt

Geschlossene Systeme aufbrechen – für Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt.

Welche Normen sind angesichts von Globalisierung, Digitalisierung, Migration und demographischem Wandel noch gesamtgesellschaftlich wirksam, welche nötig? Und welche Formen von Politik sind für die Herausforderungen von Flüchtlingsströmen, Überalterung, technologischen Umbrüchen und disruptivem Wandel gewappnet? Brauchen wir Einheit in der Vielfalt oder Vielfalt in der Einheit oder nur Einheit?
Die noch gar nicht so alte Vorstellung einer homogenen nationalen Leitkultur ist mit Blick sowohl auf aktuelle Exzesse wie generell auf systematische Verhärtungen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Homophobie nicht zukunftsfähig. Genausowenig wie die patriarchalische Kultur vieler Mittelständler und die Abschottungs- und Cloning-Kultur vieler großer Konzerne. Die Suche nach einem kleinsten gemeinsamen Nenner in einem engmaschigen, aber breitflächigen Netz politischer Akteurinnen und Akteure erscheint hier anschlussfähiger als ein elitäres Modell der Repräsentation, das den Rückhalt in der Zivilgesellschaft zunehmend verliert.

Thomas Sattelberger wagt einen Rundumschlag gegen konservative Wertvorstellungen, konservierende Strukturen sowie ausgrenzende Eliten und fordert einen fundamentalen Kulturwandel hin zu einer offenen, pluralen Gesellschaft und Wirtschaft. Partizipation und Demokratisierung, Chancenfairness und Graswurzelbewegungen sind für ihn Schlüssel auf dem dornigen Weg zu diesem genauso anspruchsvollen wie notwendigen Ideal.

Thomas Sattelberger, geb. 1949, Diplom-Betriebswirt, Aktivist in der Außerparlamentarischen Opposition. Manager und Vorstand von 1975 bis 2012 u. a. bei Daimler-Benz, Deutsche Lufthansa, Continental, Deutsche Telekom. Er ist Initiator der 30%-Frauenquote im Telekommanagement und Verfechter des Diversity Managements.

Der Corona-Schock

Die Corona-Krise ist der tiefste wirtschaftliche Einbruch in Friedenszeiten seit der Weltwirtschaftskrise vor 90 Jahren. Die neue Krise trifft auf eine ohnehin schwächelnde europäische Wirtschaft. Wie erhalten wir unseren Wohlstand? Wie vermeiden wir einen ökonomischen Absturz mit Massenarbeitslosigkeit und Radikalisierung der Politik? Und gibt es einen Weg, den Kontinent zu alter Prosperität zurückzuführen und die Staaten politisch zu stabilisieren?

Mit Hans-Werner Sinn äußert sich der bekannteste deutschsprachige Ökonom fundiert und kompakt dazu, wie wir diesen beispiellosen ökonomischen Crash überwinden und ihn dazu nutzen, längst fällige Strukturprobleme der europäischen Wirtschaft und des Geldwesen anzupacken. Nur dann hat auch die europäische Idee, die im Augenblick gefährdet ist wie nie, eine Überlebenschance.
Ein wegweisendes und mutiges Zukunftsprogramm zur richtigen Zeit.

„Lehrreich und lesenswert ist die Lektüre allemal.“

Hans-Werner Sinn, geb. 1948, war bis zu seiner Emeritierung 2016, Professor für Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Präsident des ifo Instituts und Direktor des Center for Economic Studies (CES). Er hatte zahlreiche Gastprofessuren im Ausland inne (u.a. Bergen, Stanford, Princeton, Jerusalem). Seit 1989 ist er Honorarprofessor der Universität Wien sowie seit 2016 ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern. Sinn ist unter anderem Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Durch seine wirtschaftspolitischen Sachbücher, viele davon Bestseller, und seine pointierten Auftritte in den Medien ist er einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive

In dieser Veröffentlichung werden Geld und Kredit mithilfe einer bilanziellen Betrachtung erklärt. Die vereinfachten Bilanzen, welche Forderungen und Verbindlichkeiten abbilden, werden für die wichtigsten Akteure erklärt. Wie schöpft eine Zentralbank Geld? Wie vergibt eine Geschäftsbank einen Kredit, und braucht sie dazu vorher eine Ersparnis? Wie begibt der Staat eine Staatsanleihe, wo hat er sein Konto und was bedeutet das für die T-Konten der anderen Akteure? Die gewählte Methodologie ermöglicht ein Verständnis der wesentlichen bilanziellen Zusammenhänge einer Volkswirtschaft und bietet dadurch eine alternative Sicht auf die €-päischen Themen. So folgt auf die Vorstellung der modernen Geldtheorie ein kurzes makroökonomisches Modell, welches auf den geldtheoretischen Erkenntnissen beruht. Dieses wird in der Folge auf die Eurozone angewandt. Durch die Analyse wird deutlich, dass die Probleme mit der Staatsverschuldung nicht der Auslöser, sondern eine Folge der aktuellen Krise sind.

Stimmen zum Buch

“Dirk Ehnts hat eine wirtschaftliche Analyse der Eurozone mit einem starken Fokus auf die europäische Währung verfasst, die auf mutige Lösungen für die größten Herausforderungen Europas hinweist. Ich empfehle dieses Buch allen, die an der Lösung der Probleme der Eurozone interessiert sind.”
– Stephanie Kelton, Professorin für Public Policy und Economics an der Stony Brook Universität (NY) und ökonomische Beraterin von Bernie Sanders

Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen

Risikovermeidung scheint aktuell das Patentrezept für die Lösung all unserer Probleme zu sein. Zentralbanken ertränken die Gefahren unseres Wirtschafts- und Bankensystems mit Unmengen an Geld, und auch die Politik versucht, gesellschaftliche Missstände mit großzügigen Geschenken unter den Teppich zu kehren. Der Wunsch nach einem „Weiter so“ scheint allumgreifend. Keine Veränderung, kein Risiko, keine Volatilität bitte. Doch ohne Risiko gibt es keinen Fortschritt, kein Lernen, keine Erkenntnis.

Markus Krall, Bestsellerautor von “Der Draghi-Crash” und einer der profundesten Kenner der Risikolandschaft, zeigt, wo die sich entladenden Verwerfungen in Wirtschaft und Politik, die rasende technologische Entwicklung und die geostrategischen Fehlentwicklungen zu potenziellen Katastrophen führen können. Er zeigt auch, wo wir eingreifen können, um unsere Gesellschaft auf eine neue – bessere – Grundlage zu stellen. Ein packender Parforceritt durch eine Welt, die schon morgen nicht mehr dieselbe sein wird.

»Kurzfristdenken, Problemverschleierung und Problemverschleppung kennzeichnen die Politik der letzten Jahre. Markus Krall wirft einen kritischen Blick auf die mittel- bis langfristigen Folgen der Realitätsleugnung durch weite Teile der europäischen Politik. Eurokrise, Migrationskrise, Demografiekrise und Politikkrise haben das erschreckende Potenzial, zur Existenzkrise Deutschlands und Europas zu werden. Zumindest die letztgenannte Krise könnten wir noch verhindern.«
Daniel Stelter

»In diesem Buch wagt Markus Krall den Schritt vom Kritiker des Finanzsystems zum Futurologen. Dieser Schritt ist gelungen. Die Stimme von Markus Krall ist angesichts der vielen Jubelperspektiven, die wir sonst zur schönen neuen Welt‹ hören, ein dringend notwendiges Korrektiv. Faszinierende Einblicke in die Welt von morgen – und den riskanten Weg dorthin.«
Prof. Dr. Max Otte

Das nächste Geld

Die privaten Banken schöpfen Geld, jedes Mal, wenn sie einen Kredit verleihen. Damit entsteht aus dem Nichts ein Guthaben, das gleich bleibt und eine Forderung, die mit dem Zins ständig wächst. Deshalb sind die Schulden weltweit heute so gross, dass sie mit der gesamten vorhandenen Geldmenge nicht mehr bezahlt werden können.

Der Autor erklärt eingängig und scharf, wo die Systemfehler des Geldes liegen, wie sie in der Geschichte wirkten und wie sie behoben werden können. Die Überwindung des kollektiven Irrtums ist möglich, aber es braucht ein breites Verständnis des Geldes und einen demokratischen Aufbruch. Dieses Buch liefert die Grundlagen.

Gekaufte Wissenschaft

Wie frei ist unsere Wissenschaft? Seit Jahrzehnten nimmt die freie Forschung an unseren Universitäten und Fachhochschulen dramatisch ab. Nur mehr mit gut jedem zweiten Forschungseuro kann heute an deutschen Hochschulen frei und unabhängig geforscht werden, für die andere Hälfte gibt es genaue Vorgaben, worüber zu forschen ist und worüber nicht. Die Vorgaben kommen vor allem aus der Staatsbürokratie, die sehr eng mit Industrielobbyisten kooperiert, oder direkt aus der Industrie. Kurz: Ein immer größerer Teil unserer Hochschulforschung wird direkt oder indirekt durch Industrievorgaben gelenkt.

Was ist daran problematisch? In Industriekonzernen geht es um Gewinnmaximierung, nicht um Wahrheitsfindung. Wenn Gewinn und Wahrheit in Konflikt kommen, dann zieht die Wahrheit normalerweise den Kürzeren, wie der Dieselskandal beeindruckend zeigt. Wollen wir, dass dieses Prinzip – Gewinn vor Wahrheit – immer stärker in unsere Hochschulen einzieht, wie es seit Jahrzehnten der Fall ist? Sollten wir diesen Trend nicht dringend stoppen?

Denn die Folgen gekaufter Wissenschaft sind fatal. Nicht nur der Dieselskandal, sondern gekaufte Tabak- und Pharmaforschung, durch Konzerne manipulierte Lebensmittel- und Chemieforschung usw. usw. zeigen immer das gleiche Schema: Forschung wird zu Gunsten der Gewinne und zu Lasten unserer Gesundheit manipuliert. Immer häufiger werden scheinbar unabhängige Hochschulforscher vorgeschoben, die jedoch in Wahrheit von Industrievorgaben oder -geldern abhängig sind.

In dem Buch Gekaufte Wissenschaft wird herausgearbeitet, in welchem Maße heute Forschung gelenkt wird. An Hand von fünf konkreten, aktuellen und ziemlich brisanten Fallbeispielen wird herausgearbeitet, wie die Methoden in der Praxis ablaufen. Am Schluss des Buches werden konkrete Abhilfen vorgeschlagen.

Chronik einer angekündigten Krise

Die Politik der Angst?

Ob in Politik, Wirtschaft oder Privatleben: Das Coronavirus gibt den Takt vor. Tausende Unternehmen steuern auf den Konkurs zu, kaum für möglich gehaltene Einschränkungen der Bürgerrechte werden ohne Diskussionen beschlossen – auf unbestimmte Zeit. Viele Menschen verharren in Angst und Passivität. Regierungen unterwerfen sich Empfehlungen von Experten, eine Opposition ist kaum zu sehen und die Medien hinterfragen wenig. Was geschieht hier eigentlich? Die vordergründig chaotisch erscheinenden Reaktionen auf den Virus, werden von Paul Schreyer in einen erhellenden globalen Kontext gestellt. Deutlich wird: Einige der aktuellen Entwicklungen scheinen nicht zufällig.

Paul Schreyer ist Mitherausgeber des Magazins Multipolar, freier Journalist und Autor mehrerer politischer Sachbücher. Im Westend Verlag erschienen zuletzt “Wer regiert das Geld?” (2016) und “Die Angst der Eliten” (2018).

Die Macher hinter den Kulissen

‘Man kann mehr erreichen, wenn man nicht in der Öffentlichkeit arbeitet.’
(Beate Lindemann, langjährige Geschäftsführerin der Atlantik-Brücke in Berliner Zeitung 16.1.2003)

Laut Umfragen wünschen sich die meisten Deutschen eine sozial ausgewogene Politik und eine Außenpolitik unabhängig von den Großmächten in West und Ost. Trotzdem gerät unsere Sozialpolitik in immer bedenklichere Schieflage und wir werden in immer gefährlichere militärische Abenteuer der USA hineingezogen.

In letzter Zeit wird allenthalben über TTIP diskutiert. Jedoch nicht über die Initiatoren von TTIP, ihre Motive, ihre ‘Philosophie’, ihre Strategie und Taktik. Hermann Ploppa zeigt in diesem Buch die diskreten, feinmaschigen Netzwerke oder auch Seilschaften wie Bilderberger oder Atlantikbrücke, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben.

Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel der Ersetzung demokratisch legitimierter Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite.

‘There is no Alternative!’, sagte Maggie Thatcher dereinst. Doch, sagt Hermann Ploppa, und er deutet im Schlusskapitel an konkreten Beispielen Alternativen einer Dreiteilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich-kapitalistisch an.

Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch ‘Hitlers Amerikanische Lehrer’, in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse US-amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offen gelegt hat.

Untote leben länger

»Jahrhundertkrise«, »Bankencrash«, »Systemkollaps« – markige Worte wurden bemüht, um die Wirtschaftskrise zu beschreiben, die in den letzten Jahren zum Bankrott ganzer Länder geführt hat. Markige Worte, die nach grundlegenden Änderungen schreien. Doch als wäre nichts geschehen, geht alles weiter wie bisher: Die neoliberale Wirtschaft beginnt erneut heiß zu laufen und schon sieht man wieder die ersten Spekulationsblasen wachsen. Angesichts dieser aberwitzigen Beharrungskräfte verfolgt Philip Mirowski das neoliberale Projekt bis zu seinen Anfängen zurück und zeigt, wie es gelingen konnte, der Welt eine ökonomische Theorie nach starren mathematischen Gesetzen überzustülpen, die sich als stählernes Mantra festgesetzt hat. Seine tiefgreifende, bissig und anschaulich geschriebene Untersuchung, die Intellectual History, Kulturkritik und investigative Enthüllungsstory zugleich ist, zeigt zudem, dass sich der Neoliberalismus mittlerweile zu einer Kultur verdichtet hat, die alle Bereiche unseres Lebens bestimmt und auch unser Denken fest im Griff hat. Die Krise der Wirtschaft entpuppt sich so auch als intellektuelle Krise.

Philip Mirowski ist einer der wichtigsten kritischen Wirtschaftswissenschaftler der USA. Er ist Professor für Wirtschaftswissenschaft, Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der University of Notre Dame in Indiana. Sein Forschungsinteresse gilt der Verschränkung von wirtschaftlichen Interessen und Denkmodellen der Wissenschaft..

Schönes neues Geld

Norbert Häring: Wir bezahlen mit der Freiheit
In unserer Bezahlwelt tobt ein Krieg gegen das Bargeld. Es geht um kommerzielle Interessen und um die technologiegetriebenen Geschäftsmodelle von Mastercard, Microsoft, Apple und Co. Und es geht um die Freiheit des Individuums.

Der Wirtschaftsexperte Norbert Häring belegt, wie eine Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut: Wir sind auf dem Weg in ein (vertragsungebundenes) Pay-as-you-go-System, das mittels Gesichtserkennung und Fingerabdrücken aktives Bezahlen überflüssig macht und einer globalen Weltwährung den Weg bahnt. Wer das Buch von Häring liest, weiß, warum das keine Verheißung ist.

Occupy !

Im vorliegenden Band äußert sich Chomsky über die Geschichte der US-Wirtschaft, über Arbeiterklasse und Banken, Politik und Geld, die aktuelle Wirtschaft, Plutonomie und Prekariat, die Übernahme der Betriebe durch die Arbeiter_innen, Klimawandel und Nuklearwaffen und stellt die OCCUPY-Bewegung damit in den großen Zusammenhang. Außerdem beantwortet er Fragen nach dem Status von Konzernen als Person, wie Menschen mobilisiert werden können, wie und welche Forderungen entwickelt werden sollen und viele andere mehr.

Über seine sprachwissenschaftlichen Arbeiten hinaus wurde Chomsky als einer der bedeutendsten Kritiker der US-Außenpolitik, der weltpolitischen Entwicklungen und der Macht der Medien bekannt. Mit seinen detaillierten Untersuchungen zerpflückte er den US-amerikanischen Mythos von der freiheitsliebenden und menschenfreundlichen demokratischen Supermacht. Zum Vietnamkrieg äußerte er sich ebenso wie zu Kuba, Haiti, Nicaragua, Palästina und dem Nahen Osten oder zu den Folgen der kapitalistischen Globalisierung und der neuen neoliberalen Weltordnung. Immer wieder kritisiert er die realen Verhältnisse ökonomischer Ausbeutung und wirtschaftlicher, sozialer und politischer Macht, die heute die internationale Ordnung und die gesellschaftliche Realität bestimmen. In diesem Sinne ist er – wie John Feffer schreibt – ‘sicher niemand, der die neue Occupy-Bewegung nur von der Seitenauslinie betrachtet.’

Requiem für den amerikanischen Traum

Noam Chomsky ist der einflussreichste Intellektuelle der Vereinigten Staaten und in seinem neuen Buch befasst er sich erstmals umfassend mit dem großen Thema unserer Zeit: der sozialen Ungleichheit.

Anhand von zehn Prinzipien zur Konzentration von Reichtum und Macht und mithilfe zahlreicher historischer Texte der amerikanischen Geschichte erklärt Noam Chomsky, wie der amerikanische Traum – dass jeder es mit harter Arbeit zu etwas bringen kann – in den letzten Jahrzehnten beerdigt und ein System nie da gewesener sozialer Ungleichheit errichtet wurde, von dem letztlich nur einige wenige profitieren.

Requiem für den amerikanischen Traum macht die Breite und Tiefe von Noam Chomskys Denken zugänglich wie kein anderes seiner Bücher und verdeutlicht seine politischen Ideen mit einer beispiellosen Direktheit. Die Pflichtlektüre für alle, die noch Hoffnung auf eine gemeinsame, demokratische Gestaltung unserer Zukunft haben.

Wirtschaft und Gewalt

Ein Klassiker der Politik- und Ökonomiekritik wird wieder aufgelegt: Chomskys grundlegende Studie über das jahrhundertealte Ausbeutungsverhältnis der sogenannten Ersten Welt zur Dritten. Mit der Eroberung und Unterwerfung Amerikas vor über fünfhundert Jahren begann das gnadenlose Aussaugen der Armen dieser Welt durch die europäischen Eliten, im Kolonialismus wurde es als System eingerichtet. Die sogenannte Neue Weltordnung hat dem Ganzen zwar einen neuen Anstrich gegeben, an der empörenden Praxis aber nichts geändert.

Wer regiert das Geld?

Wer das Geld regiert, regiert die Welt

Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld? Woher kommt es und was gibt ihm seinen Wert? Warum sind Banken so mächtig geworden? Von alters her hat derjenige die Macht im Staate, der das Geld schöpft und in Umlauf bringt. Was früher allein römische Herrscher und Könige durften, findet heute weitgehend unter der Kontrolle privater Großbanken statt. Sie erschaffen das Geld und lenken die Finanzströme nach ihren Bedürfnissen. Doch es geht auch anders. Geld kann von der Gemeinschaft geschöpft werden – für Zwecke, über welche die Mehrheit demokratisch entscheidet. Wie können wir diesen Weg einschlagen?

»Der Journalist hat sich auf die Spur des Geldes gemacht und beschreibt, wie mächtig die moderne Finanzwelt geworden ist.« Handelsblatt

Paul Schreyer, geboren 1977, ist freier Journalist u. a. für die Magazine “Telepolis” und “Global Research”. Sein letztes Buch “Faktencheck 9/11” wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen.

Was ist so schlimm am Kapitalismus?

Eine ermutigende Streitschrift des bekannten Kapitalismus- und Globalisierungskritikers!

Leben wir mit dem Kapitalismus in der besten aller Welten? Dass Jean Ziegler dieser Ansicht entschieden widerspricht, wissen seine Leser. Jetzt erklärt er seiner Enkeltochter Zohra und ihrer Generation, welchen unmenschlichen Preis wir für dieses System zahlen, warum es „radikal zerstört“ werden muss und mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft eine neue Antwort der Geschichte heraufzieht.

 

Wie in all seinen provokanten Analysen stellt sich Ziegler in unmissverständlicher Klarheit den Fragen von Zohra: Der Kapitalismus ist als „kannibalische Weltordnung“ unreformierbar. Und er zeigt sich überzeugt, dass dessen Abschaffung eine kraftvolle Utopie ist, an deren Verwirklichung bereits Millionen Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren.

 

Eine ermutigende Streitschrift des bekannten Kapitalismus- und Globalisierungskritikers.

Wolff of Wall Street

Der bekannte Journalist und Buchautor Ernst Wolff hat es sich zum Ziel gesetzt, das Finanzsystem für Laien zu entschlüsseln und ihm den Schleier des Unverständlichen zu nehmen. Um auch ein junges und multimedial affi nes Publikum anzusprechen, sind alle Erläuterungen mit einem QR-Code versehen, mit dem sie in Form von YouTube-Clips aus der Reihe „Wolff of Wall Street“ auf dem Sender KenFM abgerufen werden können.

Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus

Gegen den Big-Other-Kapitalismus ist Big Brother harmlos.
Die Menschheit steht am Scheideweg, sagt die Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff. Bekommt die Politik die wachsende Macht der High-Tech-Giganten in den Griff? Oder überlassen wir uns der verborgenen Logik des Überwachungskapitalismus? Wie reagieren wir auf die neuen Methoden der Verhaltensauswertung und -manipulation, die unsere Autonomie bedrohen? Akzeptieren wir die neuen Formen sozialer Ungleichheit? Ist Widerstand ohnehin zwecklos?

Zuboff bewertet die soziale, politische, ökonomische und technologische Bedeutung der großen Veränderung, die wir erleben. Sie zeichnet ein unmissverständliches Bild der neuen Märkte, auf denen Menschen nur noch Quelle eines kostenlosen Rohstoffs sind – Lieferanten von Verhaltensdaten. Noch haben wir es in der Hand, wie das nächste Kapitel des Kapitalismus aussehen wird. Meistern wir das Digitale oder sind wir seine Sklaven? Es ist unsere Entscheidung!

Zuboffs Buch liefert eine neue Erzählung des Kapitalismus. An ihrer Deutung kommen kritische Geister nicht vorbei.

Shoe Dog

Als junger, abenteuerlustiger Business-School-Absolvent auf der Suche nach einer Herausforderung lieh Phil Knight sich von seinem Vater 50 Dollar und gründete eine Firma mit einer klaren Mission: qualitativ hochwertige, aber preiswerte Laufschuhe aus Japan importieren. In jenem ersten Jahr, 1963, verkaufte Knight Laufschuhe aus dem Kofferraum seines Plymouth Valiant heraus und erzielte einen Umsatz von 8000 Dollar. Heute liegen die Jahresumsätze von Nike bei über 30 Milliarden Dollar. In unserem Zeitalter der Start-ups hat sich Knights Firma Nike als Maßstab aller Dinge etabliert und sein „Swoosh“ ist längst mehr als nur ein Logo. Es ist ein Symbol von Geschmeidigkeit und Größe, eines der wenigen Icons, die in jedem Winkel unseres Erdballs sofort wiedererkannt werden.

Das Kapital im 21. Jahrhundert

Das Kapital im 21. Jahrhundert ist ein Werk von außergewöhnlichem Ehrgeiz, von großer Originalität und von beeindruckendem Rigorismus. Es lenkt unser ganzes Verständnis von Ökonomie in neue Bahnen und konfrontiert uns mit ernüchternden Lektionen für unsere Gegenwart.

Machtbeben

Crash oder Jahrhundertchance?

Dirk Müller ist sich sicher: Wir stehen vor der nächsten Weltwirtschaftskrise und einer gigantischen Umverteilung. Ob China, Russland, Nordkorea, Naher und Mittlerer Osten oder USA und Europa – Müller erklärt in seiner gewohnt verständlichen Art Hintergründe, Zusammenhänge und Konsequenzen der aktuellen Konflikte. Klug und glaubhaft schildert er den voraussichtlichen Ablauf dieser kommenden Weltwirtschaftskrise. Er zeigt, welche Rolle Digitalisierung und Automatisierung spielen, wo die Zukunft des Geldes, der Arbeit und der Gesellschaft liegt, und gibt wertvolle Tipps, wie wir diesen Umbruch nicht nur unbeschadet überstehen, sondern auch noch davon profitieren können – aktuell und hochspannend!