Kategorie: Gesundheit

Die narzisstische Gesellschaft

Pointierte Ursachenforschung

Hans-Joachim Maaz zeigt, dass Gier nach Geld oder nach anderen Lebensvorteilen Ausdruck einer narzisstischen Störung ist. Der narzisstische Mensch ist ein um Anerkennung ringender, stark verunsicherter Mensch. Er tut alles, um die Bestätigung, die er zum Leben braucht, zu erhalten – durch Konsum, Besitz, Animation und Aktion. Besonders ausgeprägt ist diese Störung bei den Trägern gesellschaftlicher Macht: bei Politikern, Managern und Stars. »Politik ist narzissmuspflichtig«, so Maaz. Der Autor plädiert dafür, dass wir uns von der Wachstumsideologie ebenso wie von der Leistungsgesellschaft verabschieden, und stellt seine Vision einer demokratischen Revolution vor.

 

Hans-Joachim Maaz, seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war lange Zeit Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle

Der Psychopath in mir

„Ich habe das Gehirn eines Serienmörders“. Die genetische Veranlagung, nicht das soziale Umfeld prägt den Charakter eines Menschen – so die Überzeugung des Neurowissenschaftlers
James Fallon. Im Rahmen einer Alzheimer-Studie entdeckt er jedoch unter den anonymisierten Hirnscans einen Scan, der die typischen Strukturen eines Serienkiller-Hirns aufweist. Noch größer wird der Schock, als er feststellt: Es handelt sich um sein eigenes Gehirn! Nun muss er seine These komplett hinterfragen: Anscheinend hat er die Anlagen eines Psychopathen, z.B. fehlende Empathie oder die Neigung zu Gewalttätigkeit. Aber seine Familie, Freunde und die von seiner Mutter ahnungsvoll dicht verplante Freizeit haben ihn offenbar davor bewahrt, dass seine dunkle Seite zum Ausbruch kommt. Diese Erkenntnis stellt nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch die komplette Wissenschaft auf den Kopf.

James Fallon, geb. 1947, ist preisgekrönter Neurowissenschaftler und seit 35 Jahren Professor für Psychiatrie an der University of California. Sein Spezialgebiet sind die Gehirnstrukturen von Serienmördern. Mit seinem Unternehmen „NeuroRepair“ erreichte er einen entscheidenden Durchbruch in der Stammzellenforschung. Er ist seit 45 Jahren verheiratet und hat drei Kinder.

Digitales Unbehagen

Kann Fernsehen zu Demenz führen? Warum reduziert ein Smartphone unser Denkvermögen? Wie nutzen Kriminelle das Internet für ihre Machenschaften? Und was hat die digitale Infrastruktur mit den weltweiten Treibhausemissionen zu tun? Deutschlands bekanntester Hirnforscher Manfred Spitzer deckt die Gefahren von Handys, Gaming und Social Media auf und erklärt dabei gewohnt verständlich, welche Auswirkung das digitale Leben auf uns hat. Ein beeindruckender Blick in unsere Zukunft und ein Augenöffner, der zeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit den neuen Medien ist.

Digitale Demenz

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt.
Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend:
Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg.
Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

„Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen – also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig.“

Der Lilith-Komplex

»Maaz befreit Frauen vom Rollenklischee der allgütigen Mutter. Endlich sind Mütter Menschen, die sich zu ihrer Schattenseite bekennen dürfen. Pflichtlektüre für alle…!« Julia Onken

Lilith wurde von Adam verstoßen, Eva aus seiner Rippe geschaffen. Die beiden mythischen Frauenfiguren verkörpern Prinzipien des Weiblichen, die bis heute nicht versöhnt sind. Das ist die Ursache für ein verlogenes Bild von Mütterlichkeit mitsamt seinen negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft: Lebensgemeinschaften zerbrechen immer häufiger, Frauen erleben sich in ihrer Rolle als Mutter um wesentliche Aspekte ihrer Weiblichkeit betrogen, Eltern stehen den Wünschen und Ansprüchen ihrer Kinder oft hilflos gegenüber.

In vielen Beziehungsstörungen Erwachsener spiegelt sich eine grundsätzliche Störung des Mutter-Kind-Verhältnisses wider, Resultat eines Bildes von Mütterlichkeit, das von der Gestalt der ihre eigenen Bedürfnisse unterordnenden und aufopferungsbereiten Eva geprägt ist und der Realität heute nicht mehr entspricht.

Der Lilith-Komplex, also die Tabuisierung dieses Aspekts und die daraus resultierende Schuld, ist kulturell tief verankert, wird in der frühen Mutter-Kind-Beziehung reaktiviert und damit weiter getragen.

Hans-Joachim Maaz, seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war lange Zeit Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle.

Das gespaltene Land

Die Menschen in Deutschland haben Angst vor einer Spaltung der Gesellschaft. Über 80 Prozent der Bevölkerung machen sich sehr große bzw. große Sorgen, dass die gesellschaftlichen Gruppen weiter auseinander driften. Auch bei der Frage, was die Gründe dafür sind, setzt sich die Spaltung fort. Der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz macht in seinem neuen Buch eine zu geringe innerseelische Verankerung der Demokratie dafür verantwortlich. Dass Spaltung und nicht eine reife Form der Auseinandersetzung die politische Bühne prägt, erklärt er aus der tiefen Selbst-Entfremdung großer Teile der west wie der ostdeutschen Bevölkerung. Den neuen Rechtsruck hingegen hält Maaz nicht für die eigentliche Krankheit unserer Gesellschaft. Vielmehr sieht er in ihm das Symptom einer Spaltung, die tiefer reicht als die herkömmlichen Gegensätze von links und rechts, fortschrittlich und reaktionär, Ost und West, Traditionalismus und Globalismus. Wer etwas gegen die Vertiefung der Spaltung unternehmen will, darf sich nicht auf eine der beiden Seiten schlagen, sondern muss die darin zum Ausdruck kommende Psychodynamik untersuchen und verändern.

Hans-Joachim Maaz, Bestsellerautor und seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle. Er ist ein gefragter Analytiker insbesondere der gesellschaftlichen Befindlichkeit in Ostdeutschland.

Die Liebesfalle

Für eine glückliche Partnerschaft

Hans-Joachim Maaz, der Autor des Bestsellers ›Der Lilith-Komplex‹, stellt hier die Frage: Wie können wir den Gefühlsstau in unseren Beziehungen auflösen und zu einer neuen, durch Ehrlichkeit und Offenheit geprägten Beziehungskultur finden? Liebe, das bedeutet oft nicht nur Leidenschaft und gute Gefühle, sondern auch Verstrickung und tiefe Enttäuschung aufgrund unerfüllt bleibender Erwartungen. Die Liebesfalle schnappt immer dann zu, wenn der Partner oder die Partnerin dazu benutzt wird, erlittenes Leid abzureagieren, und so die Beziehung die Folgen vorhandener Störungen verstärkt.

Hans-Joachim Maaz, seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war lange Zeit Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle.

Mein Körper, mein Trauma, mein Ich

Ein erlittenes Trauma, das nicht geheilt wurde, lebt im Körper weiter und äußert sich durch Schmerzen, Entzündungen oder Krankheiten. In jedem Körpersymptom steckt also ein Stück Lebensgeschichte. Durch das von Franz Ruppert entwickelte Verfahren »Aufstellen des Anliegens« können Traumata rekonstruiert und aufgelöst werden, gleichzeitig werden die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. 25 Autoren-Beiträge verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Körpersignalen, Psyche und Trauma am Beispiel von Kopfschmerzen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herz- und Kreislauf- sowie Hauterkrankungen, Krebs und Schlafstörungen. Ausführliche Eingangskapitel von Franz Ruppert und Harald Banzhaf führen in die Aufstellungsmethode ein und zeigen, wie ganzheitliche Heilung möglich wird.

Dr. Franz Ruppert, geboren 1957, ist Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und approbierter Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis. Er leitet weltweit Weiterbildungen und Seminare und ist als psychotherapeutischer Supervisor tätig. Autor zahlreicher Bücher über Psychotraumata und ihre Folgen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt sind.

Liebe, Lust und Trauma

Eine neue Methode zur Heilung sexueller Traumata

Franz Ruppert beschreibt, wie sexuelle Psychotraumata entstehen und wie sie sich ausprägen können, zum Beispiel in Form von Vergewaltigungen, Kinder- und Erwachsenenpornografie sowie Prostitution. Diese Traumata zeigen sich in unterschiedlichsten psychischen und physischen Symptomen, unter denen die Betroffenen massiv leiden können.

Mit der von Franz Ruppert entwickelten Identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT) wird es möglich, sexuelle Psychotraumata mithilfe der »Anliegenmethode« zu rekonstruieren und aufzulösen. Sexualität kann dann wieder als kreative Kraft erlebt werden, die uns Freude und Lust bereitet und zu einer gesunden sexuellen Identität verhilft.

Dr. Franz Ruppert, geboren 1957, ist Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und approbierter Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis. Er leitet weltweit Weiterbildungen und Seminare und ist als psychotherapeutischer Supervisor tätig. Autor zahlreicher Bücher über Psychotraumata und ihre Folgen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt sind.

Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?

Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann.

Franz Ruppert, der durch zahlreiche psychotherapeutische Publikationen als Trauma-Spezialist ausgewiesen ist, konzentriert sich in diesem Buch auf einen Aspekt, der in den Trauma-Debatten oft zu kurz kommt: Es ist die Täter-Opfer-Dynamik, die zu einer Endlosschleife der seelischen Verletzungen führt. Eltern, die als Kinder nicht gewollt und nicht vor Gewalt geschützt wurden, werden meist selbst zu Tätern an ihren eigenen Kindern und reinszenieren unbewusst ihre eigenen Erlebnisse. Ganze Gesellschaften können auf diese Weise trauma-assoziiert sein und offen oder verdeckt Gewalt ausüben. Das Buch zeigt in typischen Fallbeispielen, wie ein Ausstieg aus dieser Abwärtsspirale gelingen kann. Ein Neuanfang wird möglich, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, sich ehrlich mit dem eigenen Opfer- wie Tätersein auseinanderzusetzen.

Franz Ruppert, Prof. Dr., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, ist Professor an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig. Er leitet im In- und Ausland Seminare mit der von ihm entwickelten Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) und der daraus abgeleiteten Anliegen- Methode; zahlreiche Fachveröffentlichungen, die in viele Sprachen übersetzt sind.

Die Toten können uns retten

In seinem Buch erzählt Klaus Püschel aus dem Innersten der Pandemie-Bekämpfung, von den Hürden, die es zu überwinden gilt, um von den Toten zu lernen, nicht nur während Corona. Denn unabhängig von seinen Thesen ist er fest davon überzeugt, dass wir über Erkrankungen nur mehr erfahren, wenn die Toten gründlich untersucht werden. Seine Schlussfolgerungen helfen uns in Zukunft, die richtige Balance zu finden zwischen dem Schutz vor Viren einerseits und unserer Freiheit andererseits. Er wirft einen dringend notwendigen Blick in die Zukunft und auf Krankheitswellen, die uns noch bevorstehen.

Klaus Püschel hat sich als erster deutscher Forensiker den Leitlinien des RKI widersetzt und zahlreiche Corona-Tote obduziert, da er sich davon lebenswichtige Forschungsergebnisse versprach. Er war Professor und Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf. Er ist bekannt für seine kontroversen Thesen und seine Leidenschaft für das Erforschen noch unbekannter Krankheiten und kann sich vor Nachfragen aus allen Teilen der Welt kaum retten. Klaus Püschel ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften – der Leopoldina.

Die Kunst, möglichst lange zu leben

Ein langes Leben bei bester Gesundheit steht auf der Wunschliste der meisten Menschen ganz oben. Doch brauchen wir dazu Anti-Aging-Hormone, Chiasamen oder Cholesterinsenker? Sind immer aufwendigere Behandlungen nötig, um Krankheiten zu heilen und gesund alt zu werden? Es will gut überlegt sein, das Schicksal herauszufordern, denn nicht alles, was neu und innovativ ist oder von Arzt oder Apotheker empfohlen wird, tut einem wirklich gut. Die Statistik zeigt ganz nüchtern: Medizin verursacht mehr Schäden als Erfolgsgeschichten. Länger und gesünder lebt es sich damit oft nicht.
Der Arzt und Bestsellerautor Gerd Reuther verrät in seinem neuen Buch die wichtigsten Grundsätze für ein langes Leben, die Ihnen kein anderer Arzt verraten würde.

Auch in seinem neuen Buch spart Reuther nicht mit Kritik am medizinischen System und kommt zu dem Schluss, dass möglichst viel Abstand zu Ärzten und Medizin sich positiv auf ein langes Leben auswirken.“ Bayerische Rundschau, 11.02.2019

„Das Buch von Herrn Dr. Reuther rüttelt den Leser auf. Es gibt Ihnen die Chance, Ihr Leben neu zu denken und Ihrem inneren Arzt die Möglichkeit zu geben, gesund zu bleiben und lange zu leben.“ heilpraktiker-berufs-bund.de 20.12.2018

„Anders als die ausufernde Literatur zur Kunst der Lebensführung argumentiert Gerd Reuther nicht mit Ratschlägen und moralischen Appellen. Er beruft sich auf einen Wissenschaftsdiskurs, der allzu häufig durch eine interessengeleitete Interventionsmedizin verdeckt wird. Sein Buch ist außerordentlich erhellend, lesenswert und aktuell.“ Seniorenreport Thüringen Nr. 1+2/2018

„Ein bemerkenswertes Buch.“ Olaf Kupfer, Westdeutsche Zeitung

Der betrogene Patient

Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach über 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.

Die wichtigste Botschaft des Buches ist, dass wir wieder selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen müssen, denn die Schulmedizin hat sich verlaufen, es sich bequem gemacht im Gesundheitssystem, das ich eher als Krankheitssystem bezeichnen würde. … Was Herr Dr. Reuther schreibt, ist nicht polemisch. Er belegt jede seiner Behauptungen mit Quellenangaben aus evidenzbasierten Studien. Allein für dieses Quellenstudium würde er schon einen Preis verdient haben. … Dieses großartige Buch wird Ihnen manche Fehlentscheidung und viel Leid ersparen. Deshalb ist es buchstäblich jeden Cent wert.“ heilpraktiker-berufs-bund.de 20.12.2018.

Dr. med. Gerd Reuther, Jahrgang 1959, ist Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie. Als diagnostischer und interventioneller Radiologe ist er ein Vertreter der letzten fächerübergreifenden Disziplin in einem subspezialisierten Gewerbe. Er blickt auf 30 Berufsjahre zurück, in denen er leitende Positionen in drei verschiedenen Kliniken innehatte. Sein erstes Buch Der betrogene Patient ist ein Spiegel-Bestseller.

Virus-Wahn

– Um die Themen Corona/COVID-19 und Masern erweiterte und überarbeitete Neuauflage (ab 7. Auflage)
– Belegt mit über 1.300 Quellenangaben

„Das Buch ‚Virus–Wahn‘ kann als das erste Werk bezeichnet werden, in dem die Fehler, die Betrügereien und generellen Fehlinformationen, die von offiziellen Stellen über fragwürdige oder nicht durch Viren bedingte Infektionen verbreitet werden, vollständig aufgedeckt werden.“
– Gordon Stewart, Medizinprofessor, Experte für Infektionskrankheiten und ehemaliger Berater der WHO

Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt von schrecklichen Virus-Seuchen heimgesucht. Als neueste Horrorvariante beherrscht das so genannte Corona-Virus SARS-CoV-2 die Schlagzeilen. Und auch mit Schreckensmeldungen über Masern, Schweinegrippe, Vogelgrippe (H5N1), SARS, Hepatitis C, AIDS, Polio oder BSE wird die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Doch wird dabei übersehen, dass die Existenz und krankmachende/tödliche Wirkung dieser „Erreger“ nie nachgewiesen wurden. Dass das Medizin-Establishment und die ihm folgenden Medien dennoch behaupten, die Beweise seien erbracht, liegt allein daran, dass man sich vor einigen Jahrzehnten vom direkten Virusnachweis verabschiedet hat und stattdessen mit indirekten „Nachweis“verfahren (u.a. Antikörper- und PCR-Tests) begnügt. Doch die „modernen“ Methoden zum Virusnachweis wie PCR „sagen nichts darüber aus, wie sich ein Virus vermehrt, welches Tier dieses Virus trägt oder wie es Leute krank macht“, wie mehr als ein Dutzend kritische Top-Virologen im Fachblatt Science anmerkt. „Es ist so, als wolle man durch einen Blick auf die Fingerabdrücke einer Person feststellen, ob sie Mundgeruch hat.“

Die Autoren Engelbrecht und Köhnlein zeigen in „Virus-Wahn“ auf, dass die Hypothesen der Eliten aus Wissenschaft, Politik und Medien faktisch nicht belegbar und höchst widersprüchlich sind. Zugleich werden alternative Erklärmodelle beziehungsweise in Frage kommende Ursachen beschrieben, die etwa auf Drogen, Medikamente, Mangelernährung, Stress, Pestizide, Schwermetalle etc. abheben. All dies kann das Immunsystem schwer schädigen oder gar völlig zerstören – und ist genau dort anzutreffen, wo sich auch die Opfer befinden, denen man vorschnell den Schweinegrippe, Vogelgrippe-, SARS- oder Hepatitis-C-Stempel aufdrückt, um glauben zu machen, man wisse, dass es sich hier um Virus-Erkrankungen handelt. Um ihre Thesen zu untermauern, führen die Autoren weit mehr als 1.000 einschlägige Literaturangaben an.
Die Thematik ist von zentraler Bedeutung. Denn die aktuelle Vorgehensweise hilft letztlich nur, die gigantischen Forschungsetats und Gewinne der Pharma- und anderer Konzerne genau wie die von Top-Wissenschaftlern oder, wie im Falle von Tamiflu, von Politikern wie Donald Rumsfeld abzusichern – ohne dass die Medikamente das Leben der Patienten erwiesenermaßen verlängert hätten oder gar ein Heilmittel in Sicht ist. „Was müssen wir Ärzte tun? Der erste Schritt ist, sich von Illusionen zu lösen und zu realisieren, dass der primäre Zweck der modernen durchkommerzialisierten Medizin-Wissenschaft nicht ist, die Gesundheit der Patienten zu maximieren, sondern den Profit“, wird John Abramson von der Harvard Medical School zitiert.

„Das Buch ist meisterhaft, mutig und stolz geschrieben, bis hin zur Einschätzung des Establishments, der Eliten, der Macht und der staatlichen Förderung. Nach meiner Einschätzung ist es das Ergebnis vieler Arbeitsjahre, von sachkundigkeit und von Sorgfalt. Da ich selbst Standardwerke herausgebe, weiß ich die notwendige jahrzehntelange Arbeit zu schätzen.“
– Wolfgang Weuffen, Medizinprofessor und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie

Pharma-Crime

Die Pharmaindustrie hat die Kontrolle über ihre Produkte verloren: Bereits jedes hundertste Medikament in unseren Apotheken und Krankenhäusern ist gefälscht – und das ist nicht zu erkennen, denn äußerlich handelt es sich um Originalprodukte. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen weltweit an gepanschten Arzneien, weil diese entweder gar keinen oder zu viel Wirkstoff oder giftige Trägerstoffe enthalten. Vor allem lebenserhaltende und stark nachgefragte Arzneimittel sind betroffen. Danuta Harrich-Zandberg und Daniel Harrich decken auf, wie es zu den Manipulationen kommt und welche Rolle die Pharmaunternehmen dabei spielen.

Ein spannender und erschütternder Bericht über Profitgier, die selbst vor unserer Gesundheit nicht haltmacht.

Daniel Harrich ist ein international tätiger investigativer Journalist und Autor. 2013 entstand unter seiner Regie der Spielfilm „Der blinde Fleck – das Oktoberfestattentat“. Es folgte 2015 der Spielfilm „Meister des Todes“, Teil des ARD-Themenabends „Tödliche Exporte“ für den er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Im Heyne Verlag wurden bereits „Pharma Crime“ (2017) und „Netzwerk des Todes“ (2015) veröffentlicht..

Danuta Harrich-Zandberg studierte Kunstgeschichte und Psychologie. 1983 folgte die Gründung der Film- und Fernsehproduktionsfirma diwafilm GmbH. Zusammen mit ihrem Ehemann Walter Harrich realisiert die Fernsehautorin und Produzentin zahlreiche Dokumentarfilme und -serien.Daniel Harrich studierte Betriebswirtschaft in London und Atlanta und anschließend Film am American Film Institute (AFI). Unter seiner Regie entstand 2013 der Spielfilm Der blinde Fleck – das Oktoberfestattentat. Für die Rechercheleistung zu seinem Film Meister des Todes (2015) erhielt sein Team 2016 den Grimme-Preis.

Das Nichtkampf-Prinzip

„Auch wenn sich das packende Buch von Rüdiger Lenz und seine Lehre vom „Nichtkampf-Prinzip“ zunächst an Kampfkünstler richten – sämtliche Erkenntnisse und Prinzipien lassen sich übertragen auf unsere sinnlosen Kämpfe um die Haare im Bad oder die Streitereien im Team.

Das Buch verdeutlicht: Wer einen vermeintlichen Gegner bekämpft, ob mit Fäusten oder verbalen Tiefschlägen, bekämpft sich selbst. Jeder vermeintliche Sieg über einen Kontrahenten in einem Konflikt gerät unter dem Strich zu einer Niederlage, denn die Beziehung nimmt Schaden und die besiegte Person sinnt auf Rache oder reicht „die innere Kündigung“ ein.

Der Kampf geht trotz – oder wegen – des Sieges weiter. Konflikte werden durch Kämpfe angefacht, statt gelöst. Einzig der Nicht-Kampf bietet die Chance auf eine konstruktive Lösung von Konflikten.
Bleibt zu hoffen, dass das Buch von Rüdiger Lenz nicht nur Leserinnen und Leser anspricht, die sich mit Kampfsport beschäftigen. Denn die dringend notwendige Pazifizierung unserer Gesellschaft findet, so wird deutlich, in jedem einzelnen Kopf und Körper statt. Für diese Pazifizierung bietet das „Nichtkampf-Prinzip“ wichtige Hilfestellungen und Anleitungen.“

„Ein wertvolles Buch.“ – Dr. phil. Mona Sabine Meis & Rudi Rhode – Labor-K
Institut für Kommunikation, Konflikt, Körpersprache

Corona Fehlalarm?

COVID-19: Was ist wahr? Was ist Interpretationssache? Der Corona Faktencheck

Kaum ein Thema dominiert unsere Zeit so sehr wie das Coronavirus und die dadurch ausgelöste Infektionskrankheit COVID-19. Eine Situation, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde. Dazu kursieren widersprüchliche Meinungen, Fake News und politisch gelenkte Informationen. Unterschiedliche Ansichten über die Gefahren durch die Pandemie führen zu tiefgehenden Disputen und sorgen für Verwirrung der Menschen.

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss klären mit diesem Buch sachlich auf – mit Daten, Fakten und Hintergründen.

– Vergleich des neuen „Killervirus“ mit früheren Coronaviren und dem Grippevirus: Wie groß ist die Gefahr wirklich?
– Corona-Situation in Deutschland: Was sagen R-Faktor, Infektionszahlen und Sterberaten, die das Robert-Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlicht, aus?
– Lockdown mit Kita- und Schulschließungen, geschlossenen Geschäften, Social Distancing und Maskenpflicht: Waren die radikalen Schutzmaßnahmen begründet?
– Gesundheitssystem in Deutschland: Droht eine Überlastung unserer Krankenhäuser und Intensivstationen?
– Kampf gegen das Coronavirus: Ist die Suche nach einem Impfstoff sinnvoll und wie sind die Erfolgsaussichten?

Politikversagen und Meinungszensur in den öffentlichen Medien während der Epidemie

Das RKI warnt – und die Bundesregierung folgt. Panikmache und Fake News durch Politiker und Virologen bestimmen den Umgang mit Corona. Die Medien betätigen sich als ihr Sprachrohr, statt aufzuklären. Kritische Stimmen werden diskreditiert. Dabei hat der Umgang mit der Krise dramatische Konsequenzen für die Wirtschaft und Gesellschaft! Kollateralschäden für alte Menschen, Kinder und chronisch Kranke werden hingenommen.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zur Corona-Krise! Dieses Sachbuch bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Informationen und untermauerte Fakten.

Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi ist Humanmediziner und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er leitete das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über 22 Jahre lang und war sowohl in der unmittelbaren Patientenversorgung als auch in der Wissenschaft tätig. Er zählt zu den vielzitierten Medizinforschern Deutschlands. Seine Forschungstätigkeit umspannt die Gebiete der Immunologie, Bakteriologie, Virologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss forscht und lehrt am Quincke-Forschungszentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie ist seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Biochemie, Infektionen, Zellbiologie und Medizin tätig. Ihre fachliche Qualifikation ist durch über 60 Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften belegt, für die sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten hat.

Wege aus einer kranken Gesellschaft

Die Fragen, nicht die Antworten machen das Wesen des Menschen aus.« Erich Fromm

»Glücklich sein heißt immer neuere und bessere Waren konsumieren, sich Musik, Filme, Vergnügen, Sex, Alkohol und Zigaretten einverleiben … Jedermann ist ›glücklich‹ – nur fühlt er nichts, kann er nicht mehr vernünftig denken und kann er nicht mehr lieben.«

Diese ernüchternde Diagnose des »Patienten« Gesellschaft aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts könnte zugleich Befund der heutigen Zeit sein. In seiner sozialpsychologischen Untersuchung unterzieht Erich Fromm die westliche Konsumgesellschaft einer kritischen Bestandsaufnahme und erkennt in der Entfremdung des Menschen von sich selbst und seinen Produkten die Wurzel für eine immer schlimmere seelische Erkrankung. Doch es führen auch Wege zur Genesung, die Fromm in seinen Vorschlägen für wirtschaftliche, politische und kulturelle Neugestaltung konkretisiert.

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 verließ er Deutschland, zunächst ging er nach Genf. 1934 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Furcht vor der Freiheit‹, ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz..
Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.

Die Kunst des Liebens

Das bekannteste Werke Erich Fromms: ›Die Kunst des Liebens‹.

Lieben ist eine Kunst, die gelernt sein will. Der Lernprozess ist der einer jeden Kunst: Man muss sowohl die Theorie als auch die Praxis beherrschen. Da dies aber bekanntlich nicht so einfach ist, muss einem – so Erich Fromm – »die Meisterschaft in dieser Kunst mehr als alles andere am Herzen liegen.«

Nur leider tut sie es viel zu selten. Auch wenn die Liebe in all ihren Facetten heute mehr denn je beredet, beschrieben, gedreht und gewendet wird – wir vergessen darüber allzu leicht, dass sie nach wie vor und vor allem Arbeit an uns selbst bedeutet. Erich Fromms bekanntestes Werk berührt und bewegt seine Leser seit vielen Jahrzehnten. Er weist uns darauf hin, dass man sich nicht nur lieben lassen darf, sondern auch etwas tun muss, um das Lieben zu lernen.Nur der Glaube an die eigenen menschlichen Kräfte und der Mut, auf diese Kräfte zu vertrauen, macht uns zu Menschen, die anderen Liebe geben können. Nicht lieben lassen, sondern lieben lernen ist das Motto.

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 verließ er Deutschland, zunächst ging er nach Genf. 1934 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Furcht vor der Freiheit‹, ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.

Die Seele des Menschen

Mit Erich Fromm den Menschen verstehen

Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen … oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

 

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu seinem Tod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.

Vom klugen Umgang mit Gefühlen

Kontrolle zu haben, ist ein Urbedürfnis des Menschen. Nur so kann er sich sicher fühlen. Die Kontrolle über Gefühle oder sein Verhalten zu verlieren, ist unangenehm. Manchen Menschen „passiert“ es häufiger als anderen, etwa beim Grübeln in Form von endlosen Gedankenschleifen oder wenn Menschen von unrealistischen Ängsten geplagt werden. Auch bei Wut und Ärger kann man leicht die Beherrschung verlieren, was zur Belastung von Beziehungen führt. Heinz-Peter Röhr zeigt in diesem Praxisbuch: Der intelligente Umgang mit Gefühlen ist für unser Lebensglück wichtiger als ein hoher IQ. Er erklärt, was Kontrollverlust ist, wie es dazu kommt und welche Strategien es dagegen gibt. Einfache Übungen ermöglichen es, typische, im Gehirn verankerte Fehlreaktionen zu erkennen und destruktive innere Muster aufzulösen. Ein Buch, das hilft, wieder mehr Balance und Gelassenheit ins Leben zu bekommen.

Vom Glück, sich selbst zu lieben

Viele Menschen meinen, durch Wohlstand, Leistung und Erfolg glücklich zu werden. Doch häufig klagen gerade jene, die nur für diese Form äußeren Glücks leben, über ein Gefühl innerer Leere. Viele von ihnen geraten in Beziehungskrisen, leiden unter Ängsten oder werden depressiv. Andere flüchten sich in die Arbeit oder greifen zu Suchtmitteln. Anhand des Märchens »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« zeigt Heinz-Peter Röhr, wie Ängste, mangelnde Selbstliebe sowie innere Blockaden unser seelisches Wachstum und damit unser wahres Lebensglück verhindern. Gelingt es jedoch, das innere negative Selbstbild zu erkennen, kann es durch ein positives ersetzt werden. Ein ganz anderes, neues Lebensgefühl entsteht.

Borderline bewältigen

Menschen, die in früher Kindheit massiv abgelehnt wurden, entwickeln oft eine Borderline-Störung: Ihr Leben ist gespalten. Alles ist entweder schwarz oder weiß, gut oder böse – es gibt eine Zwischentöne. Die Betroffenen verlieren sich im inneren Chaos, ihr aggressives Verhalten zerstört ihre Beziehungen. Anhand des Grimm’schen Märchens »Hans mein Igel« beschreibt Heinz Peter Röhr die wichtigsten Merkmale der Borderline-Störung und zeigt, wie diese psychische Krankheit bewältigt werden kann.

Die Kunst, sich wertzuschätzen

Ich bin ein Versager!“ oder „Das verdiene ich gar nicht!“ – fast jeder kennt Denkmuster wie diese, die allzu oft das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen. Sich selbst zu akzeptieren ist jedoch eine wesentliche Quelle von Zufriedenheit und Lebensglück. Wie kann man effektiv sein Selbstwertgefühl verbessern? Heinz-Peter Röhr zeigt, wie die von ihm entwickelte neue Methode der Selbstwertanalyse ermöglicht, die Ursache psychischer Probleme zu erkennen und zu beseitigen. E in Buch, das hilft, Selbstliebe zu entwickeln und zu einem gelingenden Leben zu finden.

Wege aus der Abhängigkeit

Aus Angst vor Ablehnung stellen manche Menschen ihre Bedürfnisse immer wieder hintenan. Auch schaffen sie es häufig nicht, sich aus Beziehungen zu lösen, selbst dann nicht, wenn sie nur noch belastend ist. Anhand des Grimm’schen Märchens »Die Gänsemagd« beleuchtet Heinz-Peter Röhr die Hintergründe krankhafter emotionaler Abhängigkeit. Er schickt seine Leser zunächst auf eine Verstehens-Reise in die eigene Vergangenheit, bevor er mit ihnen den Weg der Heilung beschreitet. Ein einfühlsamer Ratgeber für alle, die die Regie im eigenen Leben endlich selbst übernehmen wollen.

Wie ich meinem Kind zu einem starken Selbstwertgefühl verhelfe

Nur wenn Kinder ein starkes Selbstwertgefühl haben, können sie sich gut entwickeln. Störungen der Selbstwertentwicklung haben dagegen oft psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten zur Folge. Viele Eltern möchten daher die Selbstwertentwicklung bei ihren Kindern fördern. Dies gelingt jedoch nur, wenn sie selbst ein starkes Selbstwertgefühl besitzen. Und wenn sie verstehen, was das Selbstwertgefühl ihrer Kinder untergräbt. Anschaulich zeigt Heinz- Peter Röhr, wie Eltern negative innere Programme bei ihren Kindern erkennen und hilfreich damit umgehen können. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, das Selbstwertgefühl ihrer Kinder so zu stärken, dass sie dem Leben gewachsen sein werden

Erholung beginnt im Kopf

Stress, Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit und Ängste können mit Alpha-Relaxing schnell und effizient aufgelöst werden. Diese Entspannungsmethode kann selbstständig angewandt oder unter therapeutischer Anleitung erlernt werden. Die beigefügte CD enthält einfache Übungen für das tägliche Training. Alpha-Relaxing bewirkt, dass unser Gehirn heilsame Alpha-Wellen erzeugt. Dies geschieht mühelos. Wir brauchen uns nur lichtgefüllte Räume in unserem Körper vorzustellen. Die wohltuende, antidepressive Wirkung bemerken wir schon nach den ersten Übungen.

Schlank mit Darm

Aus dem Bauch heraus schlank!

Darmbakterien und deren vielfältige Aufgaben sind zur Zeit ein Trendthema. Die Erforschung dieses Ökosystems in unserem Inneren hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Inzwischen weiß man, dass auch das Gewicht und das Wohlbefinden zu einem entscheidenden Teil von der Darmflora bestimmt werden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse zeigen, dass es möglich ist, über die Ernährung Einfluss auf die Darmbakterien und den Verdauungstrakt und dadurch auch auf das Körpergewicht zu nehmen.

 

Zum ersten Mal und in allgemeinverständlicher Sprache werden hier all diese Zusammenhänge aufgezeigt. Das Buch hilft mit praktischen Ratschlägen und Rezepten dabei, die Darmflora in Richtung „schlank“ zu programmieren.

Männlicher Narzissmus

Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt nicht. Ihre Geltungssucht ist ein Gefängnis, aus dem sie nicht ausbrechen können. Das zeigt sich besonders in der Liebe, die der Narzisst nur als Eigenliebe kennt.

 

Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und illustriert durch aufschlussreiche Fallgeschichten aus dem Praxisalltag, untersucht der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli die inneren Fesseln des narzisstischen Mannes: das überzogene Selbstwertgefühl, die missglückenden Beziehungen und die fehlende Selbsttranszendenz. Und er zeigt Wege in die Freiheit. Denn es ist auch für Narzissten möglich, Empathie zu entwickeln, gesunde Männlichkeit und letztlich auch echte Liebe zu erfahren.

 

Dieses Psychogramm des selbstverliebten Mannes ist eine erhellende Lektüre für alle, die sich für das Phänomen Narzissmus interessieren und wissen wollen, wie die Befreiung von den Fesseln der Selbstzentriertheit gelingen kann.

Frauen brauchen Männer (und umgekehrt)

Warum alle gewinnen, wenn Männer männlich und Frauen weiblich sind

Weshalb gerät das moderne Beziehungsleben zwischen den Geschlechtern so häufig in eine Schieflage? Der Wiener Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli taucht ein in das Seelenleben von Mann und Frau und beleuchtet dort besonders das Unbewusste und Verdrängte, und wie dies die heutigen Paarbeziehungen beeinflusst: offene Beziehungen, die doch nicht ganz so offen sind, Männer auf der Suche nach ihrer weiblichen Seite, geschlechtslose Freundschaft, die sich als recht geschlechtlich entpuppt, Karrierefrauen mit paradoxen Heimchen-am-Herd-Sehnsüchten.

Bonelli erzählt ebenso unterhaltsam wie einfühlsam Fallgeschichten aus seiner eigenen therapeutischen Praxis, fernab von Klischees und Ideologien. Er identifiziert vier unbewusste Liebestöter und analysiert, wie moderne Männlichkeit und Weiblichkeit miteinander harmonieren können. Als erfahrener Paartherapeut zeigt er, wie der Eros wiederbelebt werden kann: Wer das jeweilige Talent zur Männlichkeit oder zur Weiblichkeit nicht verkümmern lässt, sondern entfaltet, findet zurück zu einer glücklichen und funktionierenden Paarbeziehung auf Augenhöhe.

Und das soll Liebe sein?

Das Ende der seelischen Gewalt

Anhand einer anschaulichen Beispielgeschichte legt Bärbel Wardetzki die Mechanismen narzisstischer Beziehungen offen. Sieben Jahre ist Sonja R. in ein ausbeuterisches Verhältnis verstrickt; ihr Partner will sie ganz für sich vereinnahmen und zerstört systematisch ihr Selbstwertgefühl. Doch es gelingt ihr Schritt für Schritt, sich von ihm zu lösen.

Das Buch hilft, Narzissten und typisch destruktive Verhaltensweisen rasch zu erkennen, und macht Betroffenen Mut zur Trennung. Vor allem aber zeigt die Psychologin konkret Wege zur Befreiung auf. Neben der Fallgeschichte bietet das Buch auch hilfreiche Kontaktadressen für Betroffene und Verwandte.

Souverän und selbstbewusst

Wer kennt sie nicht? Selbstzweifel, die uns verunsichern: Kann ich das, darf ich das, ist das richtig, war ich gut genug? Diese Selbstzweifel schwächen unser Selbstwertgefühl und untergraben sowohl das Vertrauen in uns selbst als auch in andere Menschen.

Die erfahrene Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Bärbel Wardetzki zeigt, wie wir einen gelassenen Umgang mit Selbstzweifeln lernen können. Je mehr wir wissen, wie es zu diesen Angriffen auf unser Selbstwertgefühl kommt und welche Möglichkeiten wir haben, uns davor zu schützen, umso souveräner können wir neuen Situationen begegnen.

Selbstvertrauen ist dabei das Schlüsselwort. Bärbel Wardetzki unterstützt die Leser dabei, Sicherheit in sich selbst zu finden, sich auf sich selbst zu verlassen und sich als die Person zu schätzen, die man ist.

Kränkung am Arbeitsplatz

Nicht länger Opfer

Eine herabsetzende Bemerkung vom Chef, eine unverschämte Kundin, ein missgünstiger Kollege: Die Arbeitswelt hält unzählige Möglichkeiten bereit, in Konflikte zu geraten. Und sobald sich dieser Konflikt von der sachlichen auf die persönliche Ebene verschiebt, entstehen Kränkungen. Das Selbstwertgefühl leidet, die Leistungsfähigkeit sinkt, ganze Teams können auseinanderbrechen. Oft sind psychosomatische Beschwerden die Folge. Bärbel Wardetzki zeigt an vielen konkreten Beispielen, wie Kränkungen entstehen und wie wir uns gegen sie schützen können.

Narzissmus, Verführung und Macht

Was macht Narzissten so anziehend, dass sie derart häufig in Machtpositionen zu finden sind? Und was sind ihre herausragenden Eigenschaften? Die renommierte Psychotherapeutin und Narzissmus-Expertin Dr. Bärbel Wardetzki analysiert, wie genau sie uns verführen – und was wir davon haben. Sie schärft unser Verständnis für den »postfaktischen« Umgang mit der sogenannten »gefühlten Wahrheit«. Denn gerade in Krisenzeiten hat narzisstische Führung Hochkonjunktur.

Loslassen und dranbleiben

Veränderungen und Umbrüche gehören zum Leben einfach dazu. Trotzdem fällt es uns oft schwer, sie zu akzeptieren. Denn Neues – ob Hochzeit, Kündigung oder Trauerfall – macht zunächst einmal Angst und fordert uns dazu auf, uns von Vertrautem und Liebgewonnenem zu verabschieden. Doch wer an Altem festhält, läuft mitunter Gefahr, im Leid zu verharren. Wer sich stattdessen neugierig auf das Leben einlässt, entwickelt sich weiter, gewinnt Vertrauen und erkennt die Chancen, die sich auftun. Die erfahrene Diplom-Psychologin und Bestsellerautorin Bärbel Wardetzki zeigt, wie wir konstruktiv mit Wandel umgehen können und ihn sogar dafür nutzen können, unser Leben zum Besseren zu wenden.

Ratgeber ADHS bei Erwachsenen

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist keine Modekrankheit, wie dies in den Medien häufig dargestellt wird. Die Erkrankung gab es schon immer. Sie beginnt im Kindes- und Jugendalter und bleibt bei etwa 50% der Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen. ADHS im Erwachsenenalter wird häufig nicht erkannt oder erst viel zu spät diagnostiziert, was bei den Betroffenen zu einem hohen Leidensdruck, zu einer Chronifizierung der Störung und damit verbunden zu vielfältigen Beeinträchtigungen im beruflichen und persönlichen Bereich sowie einem deutlichen Verlust an Lebensqualität führen kann.

Der Ratgeber beschreibt, wie sich eine ADHS im Erwachsenenalter äußert, wie sich die Kernsymptome der ADHS entwickeln, welche Möglichkeiten der Diagnostik sowie der psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt des Ratgebers liegt darauf, Betroffenen möglichst viele Selbsthilfestrategien zum Umgang mit der Symptomatik und den daraus resultierenden Problemen an die Hand zu geben, damit sie selbst mehr Kontrolle über ihre ADHS bekommen. Der Anhang enthält zudem einen Serviceteil zu Büchern, Webseiten und Organisationen, die Betroffenen weitere Informationen, z.B. zu Behandlungseinrichtungen in Wohnortnähe, vermitteln.

Strategien der Natur

Der Wald – ein Wunder der Natur

Alles am Wald ist ein Wunder: jedes Samenkorn, das Geflecht der Wurzeln, das Licht, das durch das Blätterdach scheint, die wohltuend frische Luft. Wie der Wald entstand und was wir ihm zu verdanken haben, davon weiß Erwin Thoma sachkundig zu erzählen. So entstand ein außergewöhnliches Bäume-Buch voller faszinierender Geschichten und Mythen, spannender biologischer Details und wissenschaftlicher Zusammenhänge