Monat: November 2020 (Seite 1 von 3)

Gekaufte Wissenschaft

Wie frei ist unsere Wissenschaft? Seit Jahrzehnten nimmt die freie Forschung an unseren Universitäten und Fachhochschulen dramatisch ab. Nur mehr mit gut jedem zweiten Forschungseuro kann heute an deutschen Hochschulen frei und unabhängig geforscht werden, für die andere Hälfte gibt es genaue Vorgaben, worüber zu forschen ist und worüber nicht. Die Vorgaben kommen vor allem aus der Staatsbürokratie, die sehr eng mit Industrielobbyisten kooperiert, oder direkt aus der Industrie. Kurz: Ein immer größerer Teil unserer Hochschulforschung wird direkt oder indirekt durch Industrievorgaben gelenkt.

Was ist daran problematisch? In Industriekonzernen geht es um Gewinnmaximierung, nicht um Wahrheitsfindung. Wenn Gewinn und Wahrheit in Konflikt kommen, dann zieht die Wahrheit normalerweise den Kürzeren, wie der Dieselskandal beeindruckend zeigt. Wollen wir, dass dieses Prinzip – Gewinn vor Wahrheit – immer stärker in unsere Hochschulen einzieht, wie es seit Jahrzehnten der Fall ist? Sollten wir diesen Trend nicht dringend stoppen?

Denn die Folgen gekaufter Wissenschaft sind fatal. Nicht nur der Dieselskandal, sondern gekaufte Tabak- und Pharmaforschung, durch Konzerne manipulierte Lebensmittel- und Chemieforschung usw. usw. zeigen immer das gleiche Schema: Forschung wird zu Gunsten der Gewinne und zu Lasten unserer Gesundheit manipuliert. Immer häufiger werden scheinbar unabhängige Hochschulforscher vorgeschoben, die jedoch in Wahrheit von Industrievorgaben oder -geldern abhängig sind.

In dem Buch Gekaufte Wissenschaft wird herausgearbeitet, in welchem Maße heute Forschung gelenkt wird. An Hand von fünf konkreten, aktuellen und ziemlich brisanten Fallbeispielen wird herausgearbeitet, wie die Methoden in der Praxis ablaufen. Am Schluss des Buches werden konkrete Abhilfen vorgeschlagen.

Die CIA und das Heroin

Das Buch, das die Komplizenschaft von CIA und US-Regierung im globalen Drogenhandel nachweist

Es gab mal einen Krieg, der hieß Prohibition. Alkohol war jetzt offiziell verboten, und erst dadurch wurde die Mafia in Amerika groß. Es war ein Riesengeschäft, und es war illegal. Der Krieg gegen die Drogen, den die USA trotz dieses so kläglich gescheiterten Experiments bis heute auf der ganzen Welt unbeirrt fortführen, hat seither nicht nur ähnliche, sondern noch viel schlimmere Folgen.

In seinem Klassiker über die Verstrickung von CIA und Politik in den internationalen Drogenhandel erzählt Alfred W. McCoy – der für seine Recherchen zahllose Militärs, Politiker und Geheimdienstler befragte und selbst Drogenbaronen Auge in Auge gegenüberstand – meisterhaft, wie es dazu kommen konnte, dass Drogen von einer Privatsache zu einem gigantischen Geschäft wurden, mit tüchtiger Beihilfe von Politikern und Geheimdiensten. Von den Opiumkriegen in China über Vietnam und Europa bis Afghanistan, Mexiko und USA: Überall lieferten und liefern die ungeheuren Gewinnmargen des Rauschgifthandels, die durch eine aggressive Verbotspolitik erst möglich werden, das Schmiermittel für Korruption und Machtmissbrauch. Überall, so zeigt McCoy, zeugen Opfer aller Art davon, wie der puritanische Traum von einer drogenfreien Welt für viele zum Alptraum wurde, weil er den finsteren Absichten der Mächtigen in die Hände spielt.

„Eine geopolitische Großerzählung, die das Drogengeschäft als strategische Waffe im Kampf der Ideologien kenntlich macht.“
Deutschlandfunk „Andruck“, 2.5.2016

Alfred W. McCoy ist Professor für südostasiatische Geschichte an der Universität von Wisconsin in Madison. Nach dem Studium an den Universitäten Columbia und Yale schrieb er 30 Jahre über südostasiatische Geschichte und Politik.
Bereits der Vorläufer dieses Buches, „The Politics of Heroin in Southeast Asia“, veröffentlicht 1972, löste eine Kontroverse aus, gilt jedoch heute als Klassiker. 2001 verlieh ihm die Association for Asian Studies den Grant-Goodman-Preis.

Steve Jobs

Die erste umfassende und autorisierte Biografie über einen der revolutionärsten Entwickler der Welt: Steve Jobs!

Macintosh, iMac, iPod, iTunes, iPhone, iPad – Steve Jobs hat der digitalen Welt mit der Kultmarke Apple Ästhetik und Aura gegeben. Wo Bill Gates für solide Alltagsarbeit steht, war der Mann aus San Francisco die Stilikone des IT-Zeitalters, ein begnadeter Vordenker, der kompromisslos seiner Idee folgte. Genial und selbstbewusst hat er trotz ökonomischer und persönlicher Krisen den Apfel mit Biss (Bite) zum Synonym für Innovation und Vision gemacht.

Doch wer war dieser Meister der Inszenierung, was trieb ihn an? Walter Isaacson gewann das Vertrauen des Apple-Chefs und konnte als erster Biograf während der langjährigen Recherchen auf seine uneingeschränkte Unterstützung ebenso bauen wie auf die seiner Familie, seiner Weggefährten und auch der Kontrahenten. Entstanden ist d a s Buch über Steve Jobs und sein Unternehmen – nicht nur für Apple-Fans.

Tim Cook

2011 stirbt Steve Jobs. Alle sind sich einig, dass Apple ohne ihn dem Untergang geweiht ist. Jobs’ Nachfolger Tim Cook halten viele für die falsche Wahl – zu wenig innovativ, zu wenig schillernd. Doch Cook beweist: Er ist der rechte Mann zur rechten Zeit. Unter seiner Leitung wird das iPhone das erfolgreichste Produkt aller Zeiten, das Dienstleistungsgeschäft wächst rasant und Apple steigt zum ersten Billionen-Dollar-Unternehmen der Welt auf.

Leander Kahney legt nun die erste Biografie überhaupt zu Tim Cook vor. Wer ist der Mann, den viele für einen Langweiler halten, wirklich? Wie hat er Apple verändert und wo will er noch hin? Welchen Herausforderungen wird er sich in Zukunft stellen müssen? Und wird es ihm gelingen, Apple weiterhin an der Spitze zu halten?

Gesammelte Werke

Karl Popper behandelt und kritisiert in diesem Buch zwar vordergründig den Historizismus, das heißt die Lehre, daß es Gesetze der historischen Entwicklung gibt, in seinen antinaturalistischen und pronaturalistischen Ausprägungen. Im Grunde ist das Buch aber viel breiter angelegt. Es ist die erkenntnisfördernde Übertragung von Karl Poppers Wissenschaftslehre auf Politik, Soziologie und Geschichte, für deren Problemstellungen es neue überraschende Lösungen aufzeigt. Jeder, der an politischen, soziologischen und historischen Fragestellungen interessiert ist, wird deshalb aus diesem Buch Anregungen und Lösungsvorschläge entnehmen können, die heute noch so aktuell sind wie vor 50 Jahren. Das Buch ist ein Standardwerk der Anwendung wissenschaftlicher Theorien auf die konkrete Praxis.

Gesammelte Werke in deutscher Sprache

Das sozialphilosophische Hauptwerk von Karl Popper behandelt vor allem die Geschichte des Historizismus, das heißt, die Idee eines gesetzmäßigen historischen Ablaufs, bei Platon (Band I) sowie bei Hegel, Marx und deren Nachfolgern (Band II). Es enthält außerdem eine Vielzahl von Erörterungen über erkenntnistheoretische, philosophische, ethische und politische Fragen, die bis heute von brennender Aktualität sind. Daß dieses Buch seit 1945 in 23 Sprachen übersetzt wurde, macht deutlich, daß Poppers ‚Kriegsbeitrag‘ weit mehr ist als eine originelle Auseinandersetzung mit den philosophischen Systemen von der Antike bis heute.Die Theorie der offenen Gesellschaft, also die ständige schrittweise Verbesserung von Institutionen in parlamentarisch-demokratischen Gesellschaften, ist in diesen beiden Bänden so gründlich entwickelt, daß alle an der Begründung und Weiterentwicklung von Zivilgesellschaften interessierten Personen sich mit ihr auseinandersetzen sollten.

Plötzlich tief im Wald

Nach seinem Welterfolg Eine Geschichte von Liebe und Finsternis legt der Bestsellerautor Amos Oz nun eine Geschichte für Kinder und Erwachsene vor. Plötzlich tief im Wald erzählt von Maja und ihrem Freund Matti, die beschließen, das dunkle Geheimnis ihres Heimatdorfs zu ergründen. Wie kam es, daß in einer Winternacht vor vielen Jahren alle Tiere aus dem Dorf verschwanden? Und warum liegt eine so seltsame Traurigkeit über den Bewohnern?

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert..

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, war eine der namhaftesten Übersetzerinnen des Hebräischen. Sie übersetzte Werke von Aharon Appelfeld, Lizzie Doron, Batya Gur und David Grossman. Ihre große, sprachlich wie literarisch weite Erfahrung war von größtem Wert auch für die Erschließung der israelischen Lebenswelt, wie Amos Oz sie überliefert. Für die Übersetzung von Oz’ Roman Judas erhielt sie 2015 den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Pressler starb am 16. Januar 2019 in Landshut.

Ein verheißenes Land

Ein fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben.

In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen, erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt. In erstaunlich persönlichen Worten beschreibt er seinen politischen Werdegang als auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen und Turbulenzen.

Obama nimmt die Leser und Leserinnen mit auf eine faszinierende Reise von seinem frühesten politischen Erwachen über den ausschlaggebenden Sieg in den Vorwahlen von Iowa, der die Kraft basisdemokratischen Bewegungen verdeutlichte, hin zur entscheidenden Nacht des 4. Novembers 2008, als er zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde und als erster Afroamerikaner das höchste Staatsamt antrat.

Sein Rückblick auf seine Präsidentschaft bietet eine einzigartige Reflexion über Ausmaß und Grenzen präsidialer Macht und liefert zugleich außergewöhnliche Einblicke in die Dynamik US-amerikanischer Politik und internationalen Diplomatie. Wir begleiten Obama ins Oval Office und in den Situation Room des Weißen Hauses sowie nach Moskau, Kairo, Peking und viele Orte mehr. Er teilt seine Gedanken über seine Regierungsbildung, das Ringen mit der globalen Finanzkrise, seine Bemühungen, Wladimir Putin einzuschätzen, die Bewältigung scheinbar unüberwindliche Hindernisse, um das Gesetz für eine allgemeine Gesundheitsversorgung zu verabschieden. Er beschreibt, wie er mit US-Generälen über die amerikanische Strategie in Afghanistan aneinandergerät, die Wall Street reformiert, wie er auf den verheerenden Blowout der Bohrplattform Deepwater Horizon reagiert und die Operation „Neptune’s Spear“ autorisiert, die zum Tode Osama bin Ladens führt.

Virus-Wahn

– Um die Themen Corona/COVID-19 und Masern erweiterte und überarbeitete Neuauflage (ab 7. Auflage)
– Belegt mit über 1.300 Quellenangaben

„Das Buch ‚Virus–Wahn‘ kann als das erste Werk bezeichnet werden, in dem die Fehler, die Betrügereien und generellen Fehlinformationen, die von offiziellen Stellen über fragwürdige oder nicht durch Viren bedingte Infektionen verbreitet werden, vollständig aufgedeckt werden.“
– Gordon Stewart, Medizinprofessor, Experte für Infektionskrankheiten und ehemaliger Berater der WHO

Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt von schrecklichen Virus-Seuchen heimgesucht. Als neueste Horrorvariante beherrscht das so genannte Corona-Virus SARS-CoV-2 die Schlagzeilen. Und auch mit Schreckensmeldungen über Masern, Schweinegrippe, Vogelgrippe (H5N1), SARS, Hepatitis C, AIDS, Polio oder BSE wird die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Doch wird dabei übersehen, dass die Existenz und krankmachende/tödliche Wirkung dieser „Erreger“ nie nachgewiesen wurden. Dass das Medizin-Establishment und die ihm folgenden Medien dennoch behaupten, die Beweise seien erbracht, liegt allein daran, dass man sich vor einigen Jahrzehnten vom direkten Virusnachweis verabschiedet hat und stattdessen mit indirekten „Nachweis“verfahren (u.a. Antikörper- und PCR-Tests) begnügt. Doch die „modernen“ Methoden zum Virusnachweis wie PCR „sagen nichts darüber aus, wie sich ein Virus vermehrt, welches Tier dieses Virus trägt oder wie es Leute krank macht“, wie mehr als ein Dutzend kritische Top-Virologen im Fachblatt Science anmerkt. „Es ist so, als wolle man durch einen Blick auf die Fingerabdrücke einer Person feststellen, ob sie Mundgeruch hat.“

Die Autoren Engelbrecht und Köhnlein zeigen in „Virus-Wahn“ auf, dass die Hypothesen der Eliten aus Wissenschaft, Politik und Medien faktisch nicht belegbar und höchst widersprüchlich sind. Zugleich werden alternative Erklärmodelle beziehungsweise in Frage kommende Ursachen beschrieben, die etwa auf Drogen, Medikamente, Mangelernährung, Stress, Pestizide, Schwermetalle etc. abheben. All dies kann das Immunsystem schwer schädigen oder gar völlig zerstören – und ist genau dort anzutreffen, wo sich auch die Opfer befinden, denen man vorschnell den Schweinegrippe, Vogelgrippe-, SARS- oder Hepatitis-C-Stempel aufdrückt, um glauben zu machen, man wisse, dass es sich hier um Virus-Erkrankungen handelt. Um ihre Thesen zu untermauern, führen die Autoren weit mehr als 1.000 einschlägige Literaturangaben an.
Die Thematik ist von zentraler Bedeutung. Denn die aktuelle Vorgehensweise hilft letztlich nur, die gigantischen Forschungsetats und Gewinne der Pharma- und anderer Konzerne genau wie die von Top-Wissenschaftlern oder, wie im Falle von Tamiflu, von Politikern wie Donald Rumsfeld abzusichern – ohne dass die Medikamente das Leben der Patienten erwiesenermaßen verlängert hätten oder gar ein Heilmittel in Sicht ist. „Was müssen wir Ärzte tun? Der erste Schritt ist, sich von Illusionen zu lösen und zu realisieren, dass der primäre Zweck der modernen durchkommerzialisierten Medizin-Wissenschaft nicht ist, die Gesundheit der Patienten zu maximieren, sondern den Profit“, wird John Abramson von der Harvard Medical School zitiert.

„Das Buch ist meisterhaft, mutig und stolz geschrieben, bis hin zur Einschätzung des Establishments, der Eliten, der Macht und der staatlichen Förderung. Nach meiner Einschätzung ist es das Ergebnis vieler Arbeitsjahre, von sachkundigkeit und von Sorgfalt. Da ich selbst Standardwerke herausgebe, weiß ich die notwendige jahrzehntelange Arbeit zu schätzen.“
– Wolfgang Weuffen, Medizinprofessor und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie

Pharma-Crime

Die Pharmaindustrie hat die Kontrolle über ihre Produkte verloren: Bereits jedes hundertste Medikament in unseren Apotheken und Krankenhäusern ist gefälscht – und das ist nicht zu erkennen, denn äußerlich handelt es sich um Originalprodukte. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen weltweit an gepanschten Arzneien, weil diese entweder gar keinen oder zu viel Wirkstoff oder giftige Trägerstoffe enthalten. Vor allem lebenserhaltende und stark nachgefragte Arzneimittel sind betroffen. Danuta Harrich-Zandberg und Daniel Harrich decken auf, wie es zu den Manipulationen kommt und welche Rolle die Pharmaunternehmen dabei spielen.

Ein spannender und erschütternder Bericht über Profitgier, die selbst vor unserer Gesundheit nicht haltmacht.

Daniel Harrich ist ein international tätiger investigativer Journalist und Autor. 2013 entstand unter seiner Regie der Spielfilm „Der blinde Fleck – das Oktoberfestattentat“. Es folgte 2015 der Spielfilm „Meister des Todes“, Teil des ARD-Themenabends „Tödliche Exporte“ für den er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Im Heyne Verlag wurden bereits „Pharma Crime“ (2017) und „Netzwerk des Todes“ (2015) veröffentlicht..

Danuta Harrich-Zandberg studierte Kunstgeschichte und Psychologie. 1983 folgte die Gründung der Film- und Fernsehproduktionsfirma diwafilm GmbH. Zusammen mit ihrem Ehemann Walter Harrich realisiert die Fernsehautorin und Produzentin zahlreiche Dokumentarfilme und -serien.Daniel Harrich studierte Betriebswirtschaft in London und Atlanta und anschließend Film am American Film Institute (AFI). Unter seiner Regie entstand 2013 der Spielfilm Der blinde Fleck – das Oktoberfestattentat. Für die Rechercheleistung zu seinem Film Meister des Todes (2015) erhielt sein Team 2016 den Grimme-Preis.

Project Mind Control

»MK-ULTRA gab ihm die Macht, über Leben und Tod anderer Menschen zu entscheiden.«

Grausame Menschenversuche in Geheimgefängnissen, neue Foltermethoden, bewusstseinsverändernde Drogen in Fake-Bordellen und nicht nachweisbare Gift-Attentate – alles im Auftrag der CIA und amerikanischer Präsidenten. Das ist nicht der Plot eines Hollywoodstreifens, sondern Teil der Biografie des Chemikers Dr. Sidney Gottlieb, einer der tödlichsten Geheimwaffen der CIA bis in die 1970er-Jahre. Als Leiter des streng geheimen MK-ULTRA-Projekts forschte er an Wegen, das Bewusstsein von Menschen zu kontrollieren. In Geheimoperationen war Gottlieb außerdem federführend bei Attentatsversuchen der CIA auf missliebige Regierungschefs wie Fidel Castro, Tschu En Lai oder Patrice Lumumba.

Der Journalist und Bestsellerautor Stephen Kinzer bringt Licht in dieses dunkle und nicht enden wollende Kapitel der amerikanischen Geschichte. Anhand neuer dokumentarischer Recherchen und Originalinterviews zeigt Kinzer, wie skrupellos die US-Regierung – auch in Zusammenarbeit mit anderen Nationen – Experimente an »entbehrlichen« Menschen durchführte, um dem vermeintlich höheren Zweck der inneren Sicherheit zu dienen.

Stephen Kinzer war als preisgekrönter Auslandskorrespondent Büroleiter der „New York Times“ in Deutschland, Nicaragua und der Türkei tätig. Er ist Senior Fellow am „Watson Institute for International Studies“ an der „Brown University“ und schreibt eine Kolumne zum Thema Weltgeschehen für den „Boston Globe“. Er lebt in Boston.

Fassadendemokratie und Tiefer Staat

Immer sichtbarer wird für Beobachter des Zeitgeschehens die schleichende Transformation parlamentarischer Demokratien in Richtung autoritärer Systeme. Organisationen, die sich ausschließlich Kapitalinteressen verpflichtet fühlen, schaffen suprastaatliche Strukturen, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen. Vom Volk gewählte politische Repräsentanten sehen sich zu Handlangern der ökonomisch Mächtigen degradiert, viele von ihnen vollziehen den Schulterschluss mit ihnen.

„Das Ende der Demokratie … wie wir sie kennen“ übertitelte der 2015 verstorbene Soziologe Bernd Hamm seinen Beitrag und gab damit den Anstoß für dieses Buch. Die hier versammelten Autoren analysieren seinen Befund aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Gemeinsam teilen sie die Überzeugung, dass sich die liberalen Demokratien, wie sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet haben, im Niedergang befinden. Ihr aktueller Status ist mit dem Begriff der „Fassadendemokratie“ passend beschrieben.

Der Tiefe Staat schlägt zu

Westliche Staatsführungen und Finanzorganisationen sind mit einem zunehmenden Glaubwürdigkeitsverlust konfrontiert. Die Friedenshoffnung nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Paktes ist längst im Kampfgeschrei der NATO zerstoben. Der Wirtschaftskrise des Jahres 2008 folgte keine vernünftige Umkehr, vielmehr ein noch offensiveres Expansionsstreben. Das Diktum von der „westlichen Wertegemeinschaft“ ist zum Synonym für eine aggressive Weltherrschaft geworden. Wer sich dieser nicht unterordnet, wird mit Drohungen und Krieg überzogen.

Die Angst der Eliten

„Paul Schreyer gibt eine kundige und engagierte Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gut lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.“
Prof. Rainer Mausfeld

„Schreyer stellt faktenreich dar, wie sich in einer Gesellschaft, wo sich Erfolg immer stärker an der Größe des privaten Vermögens bemisst, politischer Einfluss – etwa über mächtige Stiftungen – entwickelt. Schreyer spricht von einer ‚Krise der Repräsentation‘ und hinterfragt die Scheu vor mehr direkter Demokratie. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!“
Jens Burmeister, Ostsee-Zeitung

„Ein wichtiges Buch.“
Dr. Walter van Rossum, WDR

„Sachlich, mit Umsicht und Bedacht argumentierend, klug, kritisch.“
Prof. Michael Meyen, medienblog.hypotheses.org

„Paul Schreyer will mit seinem aktuellen Buch mehr Demokratie wagen. Er versucht in ‚Die Angst der Eliten‘ äußerst geschickt, Licht ins leicht unübersichtliche System elitärer Einflüsse auf unsere Demokratie zu bringen. … Das Buch entdeckt eine zunehmend neue, generelle Angst vor Demokratie. Dieser überaus wichtige Gedanke sollte dringend Eingang in bundesdeutsche Politik finden.“
Anna Ernst, ZDF „Das literarische Quartett“

„Wer mitreden will, wie es um die Demokratie in diesem Land bestellt ist, muss dieses Buch lesen. Neben brisanten investigativen Elementen (Manipulation von wissenschaftlichen Gutachten durch die Regierung) findet man darin eine außerordentlich kluge Analyse des politischen Geschehens in Deutschland in den letzten Jahren. Angenehm ist die unaufgeregte und sachliche Art, mit der der Autor argumentiert. Insgesamt ein wichtiger und ungewöhnlich reflektierter Beitrag zur politischen Debatte.“
Dr. Alexander Unzicker, Physiker und Autor

Überwachtes Deutschland

Postzensur und Telefon- und Internetüberwachung sind Kennzeichen autoritärer Staaten und Diktaturen. Der NSA-Abhörskandal beweist jedoch, dass auch in westlichen Demokratien großflächig abgehört und spioniert wird. Die Grundlagen für die Spionage der USA auf deutschem Boden bestehen bereits seit den 1950er-Jahren. Massenweise Postsendungen wurden geöffnet, beschlagnahmt und vernichtet, allein 100 Millionen aus der DDR. Josef Foschepoth zeigt: Die Bundesrepublik war ein straff organisierter und effizient arbeitender Überwachungsstaat. Dieses Buch ist nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Geschichte der Überwachung des Post- und Telefonverkehrs in der alten Bundesrepublik, es liefert auch die historischen Hintergründe des aktuellen Geheimdienst-Skandals.

Prof. Dr. Josef Foschepoth ist Historiker und Autor wichtiger Publikationen zur Zeitgeschichte. Bis 2013 lehrte und forschte er an der Universität Freiburg. 2012 erschien sein aufsehenerregendes Buch »Überwachtes Deutschland«, das inzwischen in der 5. Auflage und in zwei Sonderauflagen erschienen ist.

Verfassungswidrig!

Der KPD-Prozess von 1951 bis 1956 war das größte und längste Parteiverbotsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Auf der Grundlage bislang nicht zugänglicher Staatsakten belegt Josef Foschepoth: Das KPD-Verbot war verfassungswidrig.

Dieses Verfahren wirkt wie ein Brennglas für den nationalen „Kalten Bürgerkrieg“ der 1950er und 1960er Jahre, den Josef Foschepoth hier erstmals analytisch vom internationalen Kalten Krieg unterscheidet. Er rückt damit einen bisher zu wenig beachteten Aspekt der deutsch-deutschen Geschichte ins Zentrum des historischen Interesses. Das Buch, das nun in einer 2., aktualisierten Auflage vorliegt, vermittelt eine Fülle neuer Erkenntnisse über die Wirkmächtigkeit des Nationalsozialismus, die Entstehung eines neuen Nationalismus und die wechselseitige Einwirkung der beiden deutschen Staaten auf den Prozess der doppelten Staatswerdung. Es wirft auch die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik auf und leistet damit einen richtungsweisenden Beitrag zur deutschen Zeitgeschichte.

In einem umfangreichen Dokumentarteil werden die bislang unter Verschluss gehaltenen hochbrisanten Dokumente erstmals der Forschung und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Verfassungswidrig!“ wurde mit dem Richard-Schmid-Preis 2018 „für herausragende Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Juristischen Zeitgeschichte“ ausgezeichnet.

 

Prof. Dr. Josef Foschepoth ist Historiker und Autor wichtiger Publikationen zur Zeitgeschichte. Bis 2013 lehrte und forschte er an der Universität Freiburg. 2012 erschien sein aufsehenerregendes Buch »Überwachtes Deutschland«, das inzwischen in der 5. Auflage und in zwei Sonderauflagen erschienen ist.

Pierre und Jean

„Pierre und Jean“ ist einer der berühmtesten Romane von Maupassant neben „Bel Ami (it 280), „Stark wie der Tod“ und „Ein Leben“. Es ist die Geschichte zweier rivalisierender Brüder vor dem Hintergrund der normannischen Küstenlandschaft: Die Brüder Pierre und Jean sind von Kindheit an auffallend verschieden – in ihrem Temperament nicht weniger als in ihrem Äußeren: Pierre, ein scharfer Analytiker mit höchsten Ansprüchen an sich und andere, Jean, eine allseits beliebte Frohnatur. Als ein Freund der Familie eines Tages Jean zum Alleinerben seines Vermögen bestimmt, regen sich in Pierre Mißtrauen und Neid.

Guy de Maupassant (1850-1893) ist einer der großen Romanciers Frankreichs. Existentielle Konflikte, Milieuschilderungen und psychologische Analyse machen seine Romane und Novellen zur auch heute noch fesselnden Lektüre.

The Medium is the Massage

The Medium is the Massage remains Marshall McLuhan’s most popular book, perhaps as influential as Understanding Media. With every technological and social advance, McLuhan’s theories reveal how prescient his insights actually proved to be. McLuhan’s proclamation that ‚the media work us over completely‘ becomes more evident every day. In his words, ’so pervasive are they in their personal, political, economic, aesthetic, psychological, moral, ethical and social consequences that they leave no part of us untouched, unaffected, or unaltered.‘

Absolute Marshall McLuhan

Vergessen Sie alles, was Sie je über Medien gehört haben und machen Sie sich auf ein Abenteuer gefasst. Marshall McLuhan wird Ihr Denken so durcheinanderwirbeln, dass es in keine Schublade mehr passt. Wagen Sie eine Reise mit ihm durch die ‚Gutenberg-Galaxis‘ und das ‚globale Dorf‘ und entscheiden Sie selbst, welches Ihr bevorzugter McLuhan ist – der eklektisch-elektrische Historiker? Der häretisch-anarchistische Philosoph? Oder einfach der unangefochtene Gott der Medienforschung?
absolute Marshall McLuhan präsentiert seine wichtigsten Texte in deutscher Übersetzung. Zusätzlich enthält der Band einen Essay von seinem Biografen Philip Marchand, der erklärt, wie McLuhan zum Star der Postmoderne wurde, der sogar einen Auftritt in Woody Allens Stadtneurotiker hat, sowie das legendäre Playboy-Interview mit McLuhan aus dem Jahr 1969. Absolut exzentrisch. Absolut unterhaltsam. Absolut aktuell.

Martin Baltes, Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Markengeschichte und Medientheorie, insbesondere zu Marshall McLuhan. Gründer von orange-press. Herausgeber von absolute Marken-Labels Brands. Übersetzer diverser McLuhan-Texte.

Rainer Höltschl, Autor, Übersetzer und Herausgeber. Studium der Literaturwissenschaften und Geschichte in Wien und Freiburg, Promotion. Zahlreiche Veröffentlichungen zu McLuhan (‚Gutenberg-Galaxis‘ und ‚Medienökologie‘). Übersetzer diverser McLuhan-Texte.

Die Blechtrommel

Oskar Matzerath ist ein Kind, dessen „geistige Entwicklung schon bei der Geburt abgeschlossen ist“. Mit drei Jahren beschließt er, nicht weiter zu wachsen. Der groteske Außenseiter betrachtet die Welt mit schonungslos-sarkastischem Blick „von unten“ Sein ständiger Begleiter ist eine Blechtrommel. Mit ihr ertrommelt er sich Distanz, fordert, schreckt auf. Wird sie ihm genommen, setzt er sich mit einem Schrei zur Wehr, der Glas zerspringen lässt. So absonderlich der zornige Zwerg ist, so frei ist er. Oskar ist ein unerbittlich scharfsinniger Beobachter des Danziger Kleinbürgertums im „Dritten Reich“. Er durchschaut alles, doch er greift nicht ein

Günter Grass, 1927 bis 2015, wurde in Danzig geboren und war Schriftsteller, Bildhauer und Graphiker. 1999 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm u. a. Grimms Wörter, der Gedichtband Eintagsfliegen und die illustrierte Jubiläums-Ausgabe seines 1963 erstmals publizierten Romans Hundejahre. Bis kurz vor seinem Tod am 13. April 2015 arbeitete Grass noch intensiv an seinem Buch Vonne Endlichkait, das im August 2015 erschien.

Im Auftrag der Eliten

Nach 30 Jahren kommt endlich Licht ins Dunkel eines politischen Mordes – der Fall Herrhausen steht prototypisch in der Reihe vieler weiterer Fälle.
Olof Palme, Uwe Barschel, Ivo Nutarelli in Ramstein und auch Alfred Herrhausen mussten sterben, weil sie den Interessen der politischen und wirtschaftlichen Eliten zuwider handelten oder aus Sicht ihrer Gegner die bestehende Struktur aus dem Gleichgewicht zu bringen drohten. Dirk Pohlmann widmet sich seit Jahren in vielen Dokumentarfilmen der Aufklärung von Begebenheiten, die wir als Bürger möglichst nie erfahren sollen, bzw. über die uns eine andere Wahrheit erzählt wird – im Fall Herrhausen der Versuch die RAF für den Mord an dem wohl innovativsten Deutsche-Bank-Chef verantwortlich zu machen.

Dirk Pohlmann, geboren 1959, studierte Publizistik, Philosophie und Jura und hat als Drehbuchautor und Filmregisseur zahlreiche Dokumentationen für arte, ZDF, ARD und Spiegel-TV erstellt. Er schreibt zudem für zahlreiche Blogs, ist Berufspilot und ehemaliger Geschäftsführer der CargoLifter World. Er moderiert mit Robert Fleischer und Mathias Bröckers den Videokanal „Das 3. Jahrtausend“ mit mittlerweile über 50.000 Abonnenten. Er lebt in der Nähe von Berlin.

Die Öko-Katastrophe

Wie einst die Titanic rast die Menschheit ohne Abbremsen und Kurskorrektur direkt auf die Katastrophe zu. Angesichts der seit Jahrzehnten wachsenden existentiellen Bedrohung durch Umweltzerstörung und globale Erwärmung versagen Politik und Medien, ja, versagt unser Gesellschaftssystem. Die etablierten Medien berichten zwar weitgehend akkurat über wissenschaftliche Tatsachen, unterdrücken jedoch, welchen Anteil unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung an der ökologischen Katastrophe hat. Sie verkürzen Zusammenhänge und verschweigen die Hauptverantwortlichen sowie das wahre Ausmaß der Bedrohung. Die Politik hingegen verspricht, die Katastrophe mit weiteren neoliberalen Reformen aufhalten zu können, will den Teufel also mit dem Beelzebub austreiben. Sie setzt auf Mittel, die den kollektiven Wahnsinn nicht etwa infrage stellen, sondern in Stein meißeln, und die am Ende wieder die Armen belasten und Reichen privilegieren werden. Rubikon, das Magazin für die kritische Masse, hat angesichts dieser Verwirrung einige der klügsten Köpfe weltweit aufgefordert, das Thema aus ihrer Sicht zu analysieren, nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne die Zwänge der von Kapital und Eliteninteressen gesteuerten etablierten Medien und Politik. Die Autoren beschreiten Wege abseits bekannter medialer Trampelpfade. Viele kommen zu der Schlussfolgerung: Ohne Systemwandel werden Umweltzerstörung und Klimawandel nicht aufzuhalten sein. Egal, was Sie bisher zum Thema denken, dieses Buch wird Ihren Horizont erweitern.

Mit Beiträgen von Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain, Klaus Moegling, Caitlin Johnstone, Medea Benjamín, Anselm Lenz, Felix Feistel, Nicolas Riedl, Jens Bernert, Hermann Ploppa und Jens Wernicke.

Unter der Haut

New York während des letzten Sommers der 1960-er Jahre: Der Literaturstudent Jonathan Rosen macht die Bekanntschaft des bibliophilen Dandys Josef Eisenstein. Durch den geheimnisvollen älteren Mann lernt der unerfahrene Junge nicht nur die Welt der Kunst und des Geistes, sondern auch die Macht der Verführung kennen und erlebt in diesen hellen Tagen sein Coming of age. Zu einem ersten sexuellen Erlebnis kommt es in Eisensteins Atelier, wo Jonathan mit einer jungen Frau schläft, die beide Männer in einem Diner angesprochen haben. In den folgenden Wochen machen sie sich in den brütend heißen Straßen New Yorks auf die Suche nach neuen »Opfern«. Ihr Muster: Eisenstein, der selber niemals eine Frau berührt, lehrt Jonathan die Kunst der Verführung; sie bringen die Frauen in sein Apartment, wo Jonathan mit ihnen schläft, während Eisenstein sie beobachtet. Mit der Zeit wächst in Jonathan ein Verdacht, dass über seinem Mentor ein dunkles Geheimnis liegt. Doch diese Ahnung wird erst Jahrzehnte später zur Gewissheit, als er in Israel von der ehemaligen FBI-Agentin Sally Goldman aufgesucht wird – denn sie jagt seit langem schon den »Skinner«, einen legendären Serienmörder.

„Es ist kein Thriller im klassischen Sinne: Einen typischen Spannungsaufbau mit Nervenkitzel, Höhepunkt und Auflösung gibt es nicht. Dennoch ist es ein fesselndes Buch – und mit den ausgestanzten Buchstaben auf dem Cover auch ein sehr hübsches.“, Westfälische Rundschau, 02.08.2018

Gunnar Kaiser, geboren 1976 in Köln, arbeitet als Lehrer für Deutsch und Philosophie. Er betreibt den Blog »Philosophisch leben« und den Youtube-Kanal »KaiserTV«. In renommierten Literaturzeitschriften und in Anthologien veröffentlichte er Kurzgeschichten und Gedichte. Er lebt in Köln.

Fremdbestimmt

Kurt Tucholsky schrieb 1931: „Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.“
Immer mehr Menschen fühlen, dass die Zukunft Deutschlands und Europas in Gefahr ist, verstehen jedoch noch nicht die Ursachen. Deshalb muss das ganze Ausmaß von Täuschung und Fremdbestimmung offengelegt werden. Nur so können wir erkennen, was uns heute bedroht, warum gegen den Mehrheitswillen offenkundig regiert wird und was wir dagegen tun können.

Thorsten Schulte demaskiert in diesem Buch die Geschichtsschreibung der Sieger, deckt Unwahrheiten, Halbwahrheiten und das Weglassen wichtiger Fakten in unseren Medien auf. Er entlarvt das verzerrte Geschichtsbild, das immer noch zu einem Schuldkomplex der Deutschen mit verheerenden Folgen führt. Erst dadurch wird seine Gefahrenanalyse in diesem Buch für das heutige Deutschland verständlich.

Wir müssen unsere Geschichte kennen – und zwar die wahre Geschichte.

Die New York Times huldigte dem letzten deutschen Kaiser im Juni 1913 mit der heute undenkbaren Überschrift: „Kaiser, 25 Jahre Herrscher, gefeiert als Friedensstifter“.
Den Deutschen wird nachweisbar gezielt vorenthalten, welcher US-Vertreter am 20. November 1922 den späteren deutschen Diktator traf und ihn als „fabelhaften Demagogen“ bezeichnete.
Der ehemalige US-Präsident Harry S. Truman bemerkte über Deutschland und Russland im Juni 1941: „Lasst sie sich doch gegenseitig so weit wie möglich ausrotten“.
Bekam der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt Gelder des US-Geheimdienstes CIA?
Wurden Spitzenpolitiker der Grünen im Ausland ausgebildet?

Frankreichs Zeitung Le Figaro schrieb 1992 über den Maastrichter Vertrag, der den Weg zum Euro ebnete: „Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg“. Wer konnte bei der Euro-Rettung Angela Merkel 2011 womit zum Weinen bringen?

Deutschlands Zukunft ist bedroht, wenn wir nicht handeln.

Wir Deutschen müssen unsere Augen jetzt zum Sehen benutzen, damit wir sie nicht später zum Weinen gebrauchen.
Mut zur Wahrheit für unsere Kinder und Enkel!

THORSTEN SCHULTE war von 1999 bis Mitte 2008 im Investmentbanking tätig, darunter bei der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank und zuletzt im Handelsraum der Deutschen Bank in Frankfurt.
26 Jahre war er Mitglied der CDU, gehörte in Hamm dem Kreisvorstand an und war Mitarbeiter des späteren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer. Am 8. Oktober 2015 verließ er aus Protest gegen Merkels Migrationspolitik die CDU.

Sein Buch „Kontrollverlust“ erschien im Juli 2017 und erreichte auf Anhieb Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Das verschaffte ihm jedoch die Ächtung der Systemmedien. Obwohl er noch im April 2017 auf der Bühne der ARD auf der Anlegermesse Invest in Stuttgart über den Rohstoffmarkt und im ZDF-heute-journal u. a. zur Schließung des Goldfensters gesprochen hatte, existiert er seitdem für die Mainstream-Medien nicht mehr.
Davon lässt sich Thorsten Schulte aber nicht beirren. Als Vorsitzender des Vereins Pro Bargeld – Pro Freiheit e.V. kämpft er leidenschaftlich für das Bargeld und damit für unsere Freiheit.
Gold und Silber verteidigen für ihn unsere finanzielle Freiheit. Seine Sorge um den Frieden in Freiheit treibt ihn an.

Schulte will für wichtige Zeitfragen Augen öffnen und startete 2017 eine YouTube-Reihe. Sein Video Merkels Rechtsbruch erzielte binnen weniger Monate über 1,2 Millionen Aufrufe.
Weitere Informationen zu Thorsten Schulte und seiner heutigen Arbeit finden Sie im Internet unter „silberjunge.de“, „unternehmer-briefing.com“ sowie im YouTube-Kanal Silberjunge.

Das Erbe sind wir

Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben. Damit ist zugleich ein Paradigma entsorgt worden, das Forschung und Berufspraxis verbunden hat und deshalb eine Antwort auf die Medienkrise der Gegenwart liefern könnte.

Michael Meyen, Prof. Dr., Jahrgang 1967, studierte an der Sektion Journalistik und hat dann in Leipzig alle akademischen Stationen durchlaufen: Diplom (1992), Promotion (1995), Habilitation (2001). Parallel arbeitete er als Journalist (MDR info, Leipziger Volkszeitung, Freie Presse). Seit 2002 ist Meyen Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienrealitäten, Kommunikations- und Fachgeschichte sowie Journalismus.

Europas Verhängnis 14/18

Dass der Frieden bei uns noch zum 100. Jahrestag des Versailler Vertrags keineswegs als gesichert gelten darf, folgt nach Wolfgang Effenberger einer Zwangsläufigkeit. Denn das Vertragswerk zielte nicht auf eine dauerhafte Befriedung ab, maßgeblich waren andere Interessen – zu Europas Verhängnis bis heute.

Die hiesigen Leitmedien aber halten am überkommenen Geschichtsbild fest. Über den Kieler Matrosenaufstand 1918 oder die schnell verglühte Räterepublik in München 1919, exakt ein Jahr nach Lenins Proklamation seiner Aprilthesen ausgerufen, wurde etwa nur sehr einseitig berichtet.

Der dritte Band der Reihe „Europas Verhängnis 14/18“ soll dazu beitragen, eine objektivere Sicht auf die Geschehnisse zu erlangen. Die Argumentation, abermals belegt mithilfe von allerlei Zeitzeugnissen, wird unterstrichen durch bissige Karikaturen der legendären Münchner Satirezeitschrift Simplicissimus, die schon damals Politik und Gesellschaft pointiert aufs Korn nahm.

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als junger Pionieroffizier Einblick in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ Europa. In dieser Zeit erwachte auch sein Interesse an Geopolitik. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr studierte er Politikwissenschaft und Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik). 2004 veröffentlichte er zusammen mit Konrad Löw das mittlerweile vergriffene Standardwerk „Pax americana“. Zuletzt von ihm erschienen: „Deutsche und Juden vor 1939″ (2013, Koautor Reuven Moskovitz), „Wiederkehr der Hasardeure“ (2014, Koautor Willy Wimmer), „Sie wollten den Krieg“ und „Geoimperialismus“ (beide 2016) sowie die ersten beiden Bände von „Europas Verhängnis 14/18″: „Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht“ (2018) und „Kritische angloamerikanische Stimmen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs“ (2018). Wolfgang Effenberger lebt am Starnberger See.

Leichter als Luft

Eine verrückte Zeitreise durch Berlin vom 11. September bis heute.
Donna Fauna, der Kanarienquex und das Weazel – drei Gewächse der Berliner Elektroszene – erleben auf LSD den 11. September 2001! Die Wucht des Ereignisses katapultiert das Trio endgültig in die Gegenwelt der Drogenkultur – bis sie im gentrifizierten Berlin wieder erwachen. Dort geraten sie in einen aberwitzigen Fight mit einem Immobilienkonzern, lernen alternative Medienleute, Neureiche und den mysteriösen Freiherrn von Tadelshofen kennen. Das Projekt „gesellschaftlicher Aufstieg“ erweist sich als Spiel mit dem Feuer. Ein faszinierender Ritt durch eineinhalb Jahrzehnte Zeitgeschichte. Glänzend beobachtet, mit brillantem Humor und Sprachwitz aufgeschrieben.

„Kirner erzählt auf fantastische Weise vom Anfang und dem Ende unseres Zeitalters der Verwirrung. Seine Sprache surft meisterhaft auf dem Aberwitz der Ereignisse. Das erstaunlichste an „Leichter als Luft“ ist jedoch, dass hier etwas gelungen ist, was kaum noch zu erwarten war: die Wiederbelebung einer totgesagten literarischen Gattung, des Sittenromans.“
Dirk C. Fleck (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 1994 und 2008)

Florian Kirner, geb. 1975, ist unter dem Namen Prinz Chaos II. als Liedermacher und Kabarettist bekannt. In Südthüringen entwickelt er seit 2008 ein Kultur- und Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda . Zuvor hat er an der Universität zu Köln Anglo-Amerikanische Geschichte, Japanologie und Neuere und Mittelalterliche Geschichte studiert, sowie Internationale Beziehungen an der Sophia-Universität Tokio. 2013 verfasste er mit Konstantin Wecker einen „Aufruf zur Revolte“. Als Journalist schrieb er lange für die junge Welt. Seit dessen Gründung unterstützt er den politischen Blog Rubikon.

Kritik der Migration

Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriff en geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden.

Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Feindbild Russland

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg herrscht im Westen wieder eine russophobe Grundstimmung. Washington und Brüssel erlassen Einreiseverbote gegen Diplomaten, verhängen Sanktionen, sperren Konten, schließen Russland aus internationalen Gremien aus, boykottieren sportliche Großereignisse und mobben „Russlandversteher“ in den eigenen Reihen. Ein Stellvertreterkrieg in der Ukraine verfestigt das gegenseitige Misstrauen.

Hannes Hofbauer verfolgt das Phänomen der Russophobie zurück bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Es ging um Herrschaft, Konkurrenz und Meereszugang. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, ungläubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben.

Das Feindbild-Paradigma zieht sich wie ein roter Faden durch die Rezeption Russlands im Westen. Aktuell reagiert diese empört auf die Politik des Kreml, der mit der Machtübernahme Wladimir Putins innenpolitisch auf Konsolidierung und außenpolitisch auf Selbständigkeit setzt. Die Wegmarken der neuen Feindschaft sind zahlreich. Sie reichen vom Krieg der NATO gegen Jugoslawien (1999) über die Verhaftung des Oligarchen Michail Chodorkowski (2003) und die Osterweiterung der NATO, den mit US- und EU-Geldern unterstützten „Farbrevolutionen“ bis zum Krieg um die georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien (2008) und hinterlassen die bislang tiefste Kluft im Kampf um die Ukraine (2015), die am überwunden geglaubten West-Ost-Konflikt auseinander gebrochen ist.

Chronik einer angekündigten Krise

Die Politik der Angst?

Ob in Politik, Wirtschaft oder Privatleben: Das Coronavirus gibt den Takt vor. Tausende Unternehmen steuern auf den Konkurs zu, kaum für möglich gehaltene Einschränkungen der Bürgerrechte werden ohne Diskussionen beschlossen – auf unbestimmte Zeit. Viele Menschen verharren in Angst und Passivität. Regierungen unterwerfen sich Empfehlungen von Experten, eine Opposition ist kaum zu sehen und die Medien hinterfragen wenig. Was geschieht hier eigentlich? Die vordergründig chaotisch erscheinenden Reaktionen auf den Virus, werden von Paul Schreyer in einen erhellenden globalen Kontext gestellt. Deutlich wird: Einige der aktuellen Entwicklungen scheinen nicht zufällig.

Paul Schreyer ist Mitherausgeber des Magazins Multipolar, freier Journalist und Autor mehrerer politischer Sachbücher. Im Westend Verlag erschienen zuletzt „Wer regiert das Geld?“ (2016) und „Die Angst der Eliten“ (2018).

Das Nichtkampf-Prinzip

„Auch wenn sich das packende Buch von Rüdiger Lenz und seine Lehre vom „Nichtkampf-Prinzip“ zunächst an Kampfkünstler richten – sämtliche Erkenntnisse und Prinzipien lassen sich übertragen auf unsere sinnlosen Kämpfe um die Haare im Bad oder die Streitereien im Team.

Das Buch verdeutlicht: Wer einen vermeintlichen Gegner bekämpft, ob mit Fäusten oder verbalen Tiefschlägen, bekämpft sich selbst. Jeder vermeintliche Sieg über einen Kontrahenten in einem Konflikt gerät unter dem Strich zu einer Niederlage, denn die Beziehung nimmt Schaden und die besiegte Person sinnt auf Rache oder reicht „die innere Kündigung“ ein.

Der Kampf geht trotz – oder wegen – des Sieges weiter. Konflikte werden durch Kämpfe angefacht, statt gelöst. Einzig der Nicht-Kampf bietet die Chance auf eine konstruktive Lösung von Konflikten.
Bleibt zu hoffen, dass das Buch von Rüdiger Lenz nicht nur Leserinnen und Leser anspricht, die sich mit Kampfsport beschäftigen. Denn die dringend notwendige Pazifizierung unserer Gesellschaft findet, so wird deutlich, in jedem einzelnen Kopf und Körper statt. Für diese Pazifizierung bietet das „Nichtkampf-Prinzip“ wichtige Hilfestellungen und Anleitungen.“

„Ein wertvolles Buch.“ – Dr. phil. Mona Sabine Meis & Rudi Rhode – Labor-K
Institut für Kommunikation, Konflikt, Körpersprache

Die Macher hinter den Kulissen

‚Man kann mehr erreichen, wenn man nicht in der Öffentlichkeit arbeitet.‘
(Beate Lindemann, langjährige Geschäftsführerin der Atlantik-Brücke in Berliner Zeitung 16.1.2003)

Laut Umfragen wünschen sich die meisten Deutschen eine sozial ausgewogene Politik und eine Außenpolitik unabhängig von den Großmächten in West und Ost. Trotzdem gerät unsere Sozialpolitik in immer bedenklichere Schieflage und wir werden in immer gefährlichere militärische Abenteuer der USA hineingezogen.

In letzter Zeit wird allenthalben über TTIP diskutiert. Jedoch nicht über die Initiatoren von TTIP, ihre Motive, ihre ‚Philosophie‘, ihre Strategie und Taktik. Hermann Ploppa zeigt in diesem Buch die diskreten, feinmaschigen Netzwerke oder auch Seilschaften wie Bilderberger oder Atlantikbrücke, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben.

Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel der Ersetzung demokratisch legitimierter Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite.

‚There is no Alternative!‘, sagte Maggie Thatcher dereinst. Doch, sagt Hermann Ploppa, und er deutet im Schlusskapitel an konkreten Beispielen Alternativen einer Dreiteilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich-kapitalistisch an.

Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch ‚Hitlers Amerikanische Lehrer‘, in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse US-amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offen gelegt hat.

Corona Fehlalarm?

COVID-19: Was ist wahr? Was ist Interpretationssache? Der Corona Faktencheck

Kaum ein Thema dominiert unsere Zeit so sehr wie das Coronavirus und die dadurch ausgelöste Infektionskrankheit COVID-19. Eine Situation, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde. Dazu kursieren widersprüchliche Meinungen, Fake News und politisch gelenkte Informationen. Unterschiedliche Ansichten über die Gefahren durch die Pandemie führen zu tiefgehenden Disputen und sorgen für Verwirrung der Menschen.

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss klären mit diesem Buch sachlich auf – mit Daten, Fakten und Hintergründen.

– Vergleich des neuen „Killervirus“ mit früheren Coronaviren und dem Grippevirus: Wie groß ist die Gefahr wirklich?
– Corona-Situation in Deutschland: Was sagen R-Faktor, Infektionszahlen und Sterberaten, die das Robert-Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlicht, aus?
– Lockdown mit Kita- und Schulschließungen, geschlossenen Geschäften, Social Distancing und Maskenpflicht: Waren die radikalen Schutzmaßnahmen begründet?
– Gesundheitssystem in Deutschland: Droht eine Überlastung unserer Krankenhäuser und Intensivstationen?
– Kampf gegen das Coronavirus: Ist die Suche nach einem Impfstoff sinnvoll und wie sind die Erfolgsaussichten?

Politikversagen und Meinungszensur in den öffentlichen Medien während der Epidemie

Das RKI warnt – und die Bundesregierung folgt. Panikmache und Fake News durch Politiker und Virologen bestimmen den Umgang mit Corona. Die Medien betätigen sich als ihr Sprachrohr, statt aufzuklären. Kritische Stimmen werden diskreditiert. Dabei hat der Umgang mit der Krise dramatische Konsequenzen für die Wirtschaft und Gesellschaft! Kollateralschäden für alte Menschen, Kinder und chronisch Kranke werden hingenommen.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zur Corona-Krise! Dieses Sachbuch bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Informationen und untermauerte Fakten.

Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi ist Humanmediziner und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er leitete das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über 22 Jahre lang und war sowohl in der unmittelbaren Patientenversorgung als auch in der Wissenschaft tätig. Er zählt zu den vielzitierten Medizinforschern Deutschlands. Seine Forschungstätigkeit umspannt die Gebiete der Immunologie, Bakteriologie, Virologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss forscht und lehrt am Quincke-Forschungszentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie ist seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Biochemie, Infektionen, Zellbiologie und Medizin tätig. Ihre fachliche Qualifikation ist durch über 60 Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften belegt, für die sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten hat.

Was ich noch sagen wollte

Sieben Jahre nach Außer Dienst legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich orientierte.

Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des „Machers“ angeheftet. Dass seiner Politik aber immer ein strenges sittliches Koordinatensystem zugrunde lag, ahnten die wenigsten. Und die Bezugsgrößen in Schmidts ethischer Grundorientierung sind unverrückbar geblieben. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant und Weber, die Vertiefung in die Philosophie Karl Poppers sind entscheidende Wegmarken in der Entwicklung eines Politikers, der den Wählern nie nach dem Mund redete. Ob Schmidt berichtet, wie sich ihm in Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Sadat die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erschlossen oder wie in den Begegnungen mit Deng Xiaoping das System des Konfuzianismus bestätigt wurde: Im Mittelpunkt steht stets die persönliche Faszination. Im einleitenden Kapitel „Frühe Prägungen“ schreibt Schmidt über seine Schulzeit, über acht Jahre als Soldat – und über seine Frau Loki.

Menschen und Mächte

Helmut Schmidts sehr persönliche Erinnerungen an seine Kanzlerjahre

Helmut Schmidt blickt wenige Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit auf seine Kanzlerjahre zurück. Er knüpft seine Beobachtungen und Betrachtungen an konkrete Begegnungen – Gespräche hinter den Mauern des Kreml, Treffen im Palast des Himmlischen Friedens, Auseinandersetzungen im Oval Office des Weißen Hauses.

Untote leben länger

»Jahrhundertkrise«, »Bankencrash«, »Systemkollaps« – markige Worte wurden bemüht, um die Wirtschaftskrise zu beschreiben, die in den letzten Jahren zum Bankrott ganzer Länder geführt hat. Markige Worte, die nach grundlegenden Änderungen schreien. Doch als wäre nichts geschehen, geht alles weiter wie bisher: Die neoliberale Wirtschaft beginnt erneut heiß zu laufen und schon sieht man wieder die ersten Spekulationsblasen wachsen. Angesichts dieser aberwitzigen Beharrungskräfte verfolgt Philip Mirowski das neoliberale Projekt bis zu seinen Anfängen zurück und zeigt, wie es gelingen konnte, der Welt eine ökonomische Theorie nach starren mathematischen Gesetzen überzustülpen, die sich als stählernes Mantra festgesetzt hat. Seine tiefgreifende, bissig und anschaulich geschriebene Untersuchung, die Intellectual History, Kulturkritik und investigative Enthüllungsstory zugleich ist, zeigt zudem, dass sich der Neoliberalismus mittlerweile zu einer Kultur verdichtet hat, die alle Bereiche unseres Lebens bestimmt und auch unser Denken fest im Griff hat. Die Krise der Wirtschaft entpuppt sich so auch als intellektuelle Krise.

Philip Mirowski ist einer der wichtigsten kritischen Wirtschaftswissenschaftler der USA. Er ist Professor für Wirtschaftswissenschaft, Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der University of Notre Dame in Indiana. Sein Forschungsinteresse gilt der Verschränkung von wirtschaftlichen Interessen und Denkmodellen der Wissenschaft..

Die öffentliche Meinung

„Einer der bedeutendsten amerikanischen Intellektuellen jener Zeit … Sein Werk verändert politische Prinzipien in der Demokratie radikal.“
arte

„Dieses Buch sollte man lesen, wenn man verstehen will, wie Meinungsbildung funktioniert, welche Rolle dabei der Journalismus spielt und welche die Mächtigen, die die Redaktionen füttern.“
medienblog.hypotheses

Walter Lippmann lebte von 1889 bis 1974 in den USA. Der Journalist, Schriftsteller und Medienkritiker gründete mit Herbert Croly das politische Magazin The New Republic. Sein Buch „Public Opinion“ (1922) zu Stereotypen und Klischeevorstellungen gilt bis heute als Grundlagentext der Medien- und Politikwissenschaft sowie der Sozialpsychologie..
Prof. Dr. Walter Ötsch ist Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Cusanus Hochschule. Er ist Kommunikationstrainer und ein gefragter Experte für Rechtspopulismus. „Haider Light. Handbuch für Demagogie“ (Czernin Verlag, 2000) und sein 2017 bei Westend erschienenes Buch „Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung“ wurden zu viel beachteten Bestsellern.

Siddhartha

Siddhartha, die Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbständigen Leben, zeigt, dass Erkenntnis nicht durch Lehren zu vermitteln ist, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden kann.

„Ein Buch, dessen Tiefe in der kunstvoll einfachen und klaren Sprache verborgen liegt, einer Klarheit, die vermutlich die geistige Erstarrung jener literarischen Philister aus dem Konzept bringt, die immer so genau wissen, was gute und was schlechte Literatur ist. Einen Buddha zu schaffen, der den allgemein anerkannten Buddha übertrifft, das ist eine unerhörte Tat, gerade für einen Deutschen. Siddhartha ist für mich eine wirksamere Medizin als das Neue Testament.“(Henry Miller)

Der Tod im Krankenhaus und das Selbstbestimmungsrecht des Patienten

In den vergangenen 15 Jahren – seit dem Fall Quinlan – ist die Problematik künstlich lebensverlängernder medizinischer Maßnahmen für nicht entscheidungsfähige Patienten in das Zentrum eines besorgten Interesses der Öffentlichkeit gerückt. Den ursprünglich weitgehend vorbehaltlos akzeptierten medizinischen Technologien begegnet der Patient immer häufiger mit Mißtrauen.

Diese Untersuchung beschreibt, welche Möglichkeiten der Patient hat, dafür zu sorgen, daß sein Wille auch dann noch über die Anwendung oder Nichtanwendung der entsprechenden Technik (Respirator, künstliche Ernährung etc.) entscheidet, wenn er ihn nicht mehr höchstpersönlich äußern kann, etwa weil er das Bewußtsein verloren hat oder in ein Koma verfallen ist.

Die Revolution ist fällig

Bestsellerautor Albrecht Müller zeigt, dass und wie sich die Verhältnisse grundlegend verschlechtert haben. Die Revolution ist überfällig! Aber leider im Grundgesetz nicht vorgesehen …

Der Idee nach haben wir eine schöne Demokratie, tatsächlich aber verhärtete Verhältnisse: Die Einkommen sind ungerecht verteilt. Große Vermögen in wenigen Händen und Finanzkonzerne beherrschen die Wirtschaft. Die Parteien sind programmatisch entkernt, die Medien konzentriert und meist angepasst. Frieden? Gemeinsame Sicherheit? Stattdessen wird auf Konfrontation und Kriegsvorbereitung gesetzt, fremdbestimmt von den USA. Europa zerbröselt. Die Revolution ist überfällig, resümiert Albrecht Müller, aber es wird sie nicht geben. Sein Rat an Gleichgesinnte: Tut euch zusammen, verhindert das Schlimmste und setzt auf bessere Zeiten!

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis
1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen veröffentlichten Büchern zählen „Mut zur Wende!“, „Die Reformlüge“ sowie „Machtwahn“.

Die Eroberung Europas durch die USA

„Wolfgang Bittner hat ein außerordentlich wichtiges Buch mit vielen ins Detail gehenden Hintergrundinformationen verfasst (…) Als unverzichtbare Lektüre auch für Leserinnen und Leser aus Politik und Wirtschaft zu empfehlen.“
Jennifer Munro, NachDenkSeiten

„Vom Beginn der Maidan-Ereignisse über die Zuspitzung des Konflikts mit Russland bis zu den aktuellen Entwicklungen unter Präsident Trump schildert und analysiert Wolfgang Bittner die Eroberung Europas durch die USA.“
Neues Deutschland

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller in Göttingen. Der promovierte Jurist verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte mehr als 60 Bücher, zuletzt „Die Abschaffung der Demokratie“.

Schönes neues Geld

Norbert Häring: Wir bezahlen mit der Freiheit
In unserer Bezahlwelt tobt ein Krieg gegen das Bargeld. Es geht um kommerzielle Interessen und um die technologiegetriebenen Geschäftsmodelle von Mastercard, Microsoft, Apple und Co. Und es geht um die Freiheit des Individuums.

Der Wirtschaftsexperte Norbert Häring belegt, wie eine Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut: Wir sind auf dem Weg in ein (vertragsungebundenes) Pay-as-you-go-System, das mittels Gesichtserkennung und Fingerabdrücken aktives Bezahlen überflüssig macht und einer globalen Weltwährung den Weg bahnt. Wer das Buch von Häring liest, weiß, warum das keine Verheißung ist.

Die Herkunft der anderen

Die amerikanische Literaturnobelpreis-Trägerin Toni Morrison hat ihr Leben als Schriftstellerin der Rassenfrage und dem Rassismus gewidmet. Nun meldet sie sich mit klugen, schneidend klaren Worten zum Thema Rassismus in Amerika. Die sechs hier abgedruckten Texte basieren auf Vorlesungen an der Harvard University im Sommer 2016. Es sind Betrachtungen über Rasse und Rassismus, die die Zerrissenheit der amerikanischen Gesellschaft widerspiegeln und durch die Wahl eines das Land spaltenden Präsidenten sowie den zunehmenden, unverbrämten Alltagsrassismus eine brennende Aktualität bekommen. Wie und wann entsteht das Konzept des Andersseins? Angeboren ist es ja nicht. Toni Morrison beantwortet diese Frage mit persönlichen Erinnerungen aus ihrer Kindheit, erzählt von eigenen Familien- und Berufserfahrungen und spricht über reale Fälle, die sie zu ihren Romanen inspiriert haben. Zudem macht sich Toni Morrison Gedanken zur Geschichte und Funktion von Literatur in einer latent rassistischen Gesellschaft. Sie leitet den literarischen Rassismus aus der Romantisierung des Sklaventums her und belegt mit Beispielen von Faulkner bis Hemingway die ständige Angst vor den schwarzen Gesichtern. Dabei schlägt sie einen weltpolitischen Bogen, von der individuellen Herkunft bis hin zur Globalisierung, zu Grenzen und Fluchtbewegungen. Eine große Autorin erhebt ihre Stimme. Ein brisantes Buch, das Mut macht und Hoffnung gibt.

Hätte Amerika eine Nationalschriftstellerin, so wäre es Toni Morrison. The New York Times

Toni Morrison wurde 1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen», «Solomons Lied» «Menschenkind», «Jazz», «Paradies» und diverse Essaysammlungen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und der American Academy of Arts and Letters. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u. a. mit dem National Book Critics‘ Circle Award und dem American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für Erzählliteratur. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur, und 2012 zeichnete Barack Obama sie mit der Presidential Medal of Freedom aus. Toni Morrison starb am 5. August 2019.

Thomas Piltz, geboren 1949 in München, ist freier Fotograf und Übersetzer. Er übertrug unter anderem Werke von Thomas Pynchon, Jonathan Franzen und John Updike ins Deutsche.  Ausgezeichnet mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.

The Origin of Others

What is race and why does it matter? Why does the presence of Others make us so afraid? America’s foremost novelist reflects on themes that preoccupy her work and dominate politics: race, fear, borders, mass movement of peoples, desire for belonging. Ta-Nehisi Coates provides a foreword to Toni Morrison’s most personal work of nonfiction to date.

Chain of Command: The Road from 9/11 to Abu Ghraib

Since September 11, 2001, Seymour M. Hersh has riveted readers — and outraged the Bush Administration — with his stories in The New Yorker, including his breakthrough pieces on the Abu Ghraib prison scandal. Now, in Chain of Command, he brings together this reporting, along with new revelations, to answer the critical question of the last three years: how did America get from the clear morning when hijackers crashed airplanes into the World Trade Center and the Pentagon to a divisive and dirty war in Iraq?

Hersh established himself at the forefront of investigative journalism thirty-five years ago when he broke the news of the massacre at My Lai, Vietnam, for which he won a Pulitzer Prize. Ever since, he’s challenged America’s power elite by publishing the stories that others can’t, or won’t, tell. In exposés on subjects ranging from Saudi corruption to nuclear black marketeers and — months ahead of other journalists — the White House’s false claims about weapons of mass destruction, Hersh has cemented his reputation as the indispensable reporter of our time.

In Chain of Command, Hersh takes an unflinching look behind the public story of President Bush’s „war on terror“ and into the lies and obsessions that led America into Iraq. He reveals the connections between early missteps in the hunt for Al Qaeda and disasters on the ground in Iraq. The book includes a new account of Hersh’s pursuit of the Abu Ghraib story and of where, he believes, responsibility for the scandal ultimately lies. Hersh draws on sources at the highest levels of the American government and intelligence community, in foreign capitals, and on the battlefield for an unparalleled view of a crucial chapter in America’s recent history. With an introduction by The New Yorker’s editor, David Remnick, Chain of Command is a devastating portrait of an Administration blinded by ideology and of a President whose decisions have made the world a more dangerous place for America.

Seymour M. Hersh has been awarded the Pulitzer Prize, four George Polk Awards, and more than a dozen other prizes, many of them for his work at the New York Times. In 2004, he won a National Magazine Award for public interest for his pieces on intelligence and the Iraq war. He lives in Washington, D.C. Chain of Command is his eighth book.

Reporter

Der Aufdecker der US-Nation ruft zum Ungehorsam

Sind die goldenen Zeiten des Journalismus vorüber? Zeitungsreporter konkurrieren mit den Rund-um-die-Uhr-Nachrichten der Kabelsender, Berichte werden nur oberflächlich recherchiert und vorschnell veröffentlicht, weil die Zeit fehlt, an einer sich entwickelnden Story zu arbeiten. Niemand will sich mit investigativem Journalismus die Finger verbrennen: zu teuer, zu zeitintensiv, zu unsicher die Ergebnisse – und zu anfällig für Klagen.

»Ich war immer der Ansicht, einer Zeitung ginge es darum, die Wahrheit herauszufinden, und nicht lediglich über die Diskussionen darüber zu berichten.« Seymour M. Hersh gilt als DER Enthüllungsjournalist in den USA. Nun erscheint eine Sammlung seiner wichtigsten Reportagen – aus heutiger Sicht von ihm selbst kommentiert. Ein Credo für unbestechlichen, mutigen Journalismus und ein Aufruf an die junge Generation von Reportern, sich in der heutigen Zeitungswelt zu behaupten.

Seymour M. Hersh blickt zurück auf eine bewegte Karriere und nimmt die heutige chaotische und unstrukturierte Welt des Journalismus kritisch in den Blick. Unbestechlich, wachsam und unbequem – ein Appell an die Medienwelt und alle, die sie gestalten.

Seymour M. Hersh, geboren 1937 in Chicago, ist der profilierteste Aufdeckerjournalist der USA. Er arbeitete u.a. für The New Yorker und die New York Times und schrieb Schlüsselartikel über den Umsturz in Chile, Watergate, die Kennedys, das Massaker von My Lai, die kriminellen Aktivitäten der CIA und vieles mehr. Sein Biograf nennt ihn: freundlich, distanziert, frech, rau und leidenschaftlich.

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